Fasnacht – wenn wir uns erlauben, anders zu sein
Die fünfte Jahreszeit ist da.
Mit dem Urknall am schmutzigen Donnerstag beginnt eine Zeit, in der aus Alltag Magie wird.
Am Kinderumzug in Sarnen durfte ich wieder staunen: so viele liebevoll gestaltete Kostüme, kreative Wagen und leuchtende Gesichter. Ich bewundere jedes Jahr aufs Neue, wie viel Herzblut die Fasnächtler hineinlegen. Wenn die Guggenmusik spielt, schaukelt der Körper automatisch mit – man kann gar nicht anders.
Was mich an der Fasnacht besonders berührt: Wir dürfen für einen Moment jemand anderes sein. Eine Maske aufsetzen, mutiger werden, lachen, vielleicht einen fremden Menschen ansprechen. Und plötzlich fühlt sich vieles leichter an.
Das Handy rückt in den Hintergrund, weil das echte Leben vor uns passiert. Natürlich wird fotografiert – aber vor allem wird erlebt.
Ja, es gibt auch die lauten Seiten der Fasnacht. Doch für mich überwiegt etwas anderes: Gemeinschaft, Leichtigkeit und das Spiel mit Rollen.
Und genau das tun wir nicht nur während der Fasnacht.
Im Alltag tragen wir ebenfalls viele Rollen – im Beruf, in der Familie, unter Freunden. Wichtig ist, dass wir uns dabei nicht verlieren, sondern authentisch bleiben.
Familie kann dabei ein Übungsfeld sein. Ein Ort, an dem wir ausprobieren dürfen, wer wir sind. Nicht immer ist es einfach, und manchmal tragen wir Verletzungen mit uns. Doch irgendwann kommt der Moment, in dem wir entscheiden: Wer will ich sein?
Diese Entscheidung begegnet mir auch in meinem Beruf täglich.
Schon eine kleine Veränderung – eine neue Frisur, eine andere Farbe, ein Schnitt – kann etwas in uns bewegen. Wir fühlen uns anders, wirken anders, gehen anders durchs Leben. Haare sind mehr als nur Haare. Sie begleiten uns auf unserem Weg.
Ich unterstütze dich gerne dabei. Doch die Entscheidung liegt immer bei dir. Es ist dein Kopf, dein Ausdruck, deine Geschichte.
Du darfst spielen. Dich verändern. Dich neu entdecken.
Denn du bist bereits perfekt – genauso wie du bist.
In Haarliebe
NaturHaarKraft – Silvia Jenni
