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Phänomen Wald

Phänomen Wald

Ich glaube, der Wald findet uns genau dann, wenn wir ihn am meisten brauchen. So war es auch an diesem Tag, als ich mit meinen Grosskindern loszog.

 

Der Wald ist ein Geschenk der Natur. Nicht umsonst wird er oft als die Lunge der Erde bezeichnet. Forschende entdecken immer mehr, wie der Wald funktioniert und wie wohltuend er auf uns Menschen wirkt.

 

Ich verbringe gerne Zeit im Wald mit meinen Grosskindern. Oft verbinde ich unseren Spaziergang damit, Baumharz zu sammeln, das ich später zum Räuchern verwende.

 

Wir laufen los und sind einfach glücklich, hier zu sein. Ich schaue mich um – doch das Harz zeigt sich nicht. Moment mal … ich habe vergessen, um Einlass in den Wald zu bitten. Also halte ich kurz inne, bitte innerlich um Harz – und siehe da: Der nächste Baum trägt genügend davon. Sorgfältig sammle ich es ein. Es fasziniert mich immer wieder, wie fein die Verbindung zur Natur sein kann.

 

Unterwegs mit allen Sinnen

 

Gemeinsam gehen wir weiter zum Rastplatz und geniessen unsere Pause. Die Kinder entdecken neugierig ihre Umgebung und sind ganz in ihrem Element.

 

Ich denke mir, was für ein Privileg es ist, hier in der Schweiz zu leben. Die Kinder dürfen frei laufen, sich bewegen und wertvolle Erfahrungen in der Natur sammeln.

 

Sich im Wald entdecken

 

Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch den Wald für sich selbst erfahren kann – bei einem Spaziergang, auf dem Vitaparcours, bei einem Picknick oder einfach beim stillen Verweilen an einem Baum. Die Möglichkeiten sind unendlich.

 

Ich liebe es, mit allen Sinnen durch den Wald zu gehen: die Geräusche zu hören, die Düfte wahrzunehmen und die besondere Stimmung zu spüren. Ein ganz eigener Duft entsteht bei frisch gesägtem Holz oder im Frühling beim Bärlauch.

 

Mit den Jahreszeiten verändert sich auch der Wald. Im Winter wirkt er still und durchsichtig, weil das Laub fehlt. Jede Jahreszeit eröffnet eine neue Sichtweise und lädt uns ein, immer wieder neu hinzuschauen.

 

Auftanken im Wald

 

Das Auftanken im Wald ist für mich jedes Mal ein Geschenk — für meinen Geist, meine Seele, meinen Körper und ja, auch für meine Haare.

 

Mein Blick wird klarer, mein Atem ruhiger. Ich fühle mich getragen und aufgehoben. Die Kraft der Bäume ist für mich spürbar — jedes Mal etwas anders und doch vertraut.

 

Der Wald nimmt mich mit auf eine Reise — durch die Natur und schlussendlich zu mir selbst.

 

Entspannung bis in die Haare

 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich innere Ruhe auch äusserlich zeigt. Wenn ich entspannter bin, entspannt sich mein ganzer Körper — und damit fühlt sich auch mein Haar anders an.

 

Manchmal wirken Haare störrisch oder schwer zu frisieren. Für mich ist das oft ein Zeichen, kurz innezuhalten und hinzuspüren: Wie geht es mir gerade wirklich?

 

Die Veränderung beginnt im Inneren und zeigt sich im Aussen.

 

Ein kleines Haar-Ritual

 

In solchen Momenten hilft mir ein bewusstes Haarbürsten. Dieses einfache Ritual beruhigt, schenkt mir Zeit für mich und hilft, Anspannung zu lösen.

 

Es ist ein Moment, um wieder bei mir anzukommen.

 

Natürlich kann man das Haar auch mit Druck in Form bringen. Doch Druck erzeugt oft Gegendruck — und endet nicht selten im Frust.

 

Deine Entscheidung

 

Entscheide selbst, wer du sein möchtest und wie du dich zeigen willst. Ein liebevoller Umgang mit deinem Haar spiegelt sich auch in deinem äusseren Erscheinungsbild.

 

Ja, manchmal muss die Frisur perfekt sitzen — je nach Beruf oder Anlass. Und manchmal darf dein Haar einfach sein, wie es ist.

 

Für mich ist das wie in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Eine Frisur kann dabei wunderbar unterstützen. Denn wir alle tragen im Leben mehrere Rollen in uns.

 

Fazit: Haarliebe in der Natur

 

Gönn deinem Haar — und dir selbst — immer wieder eine Auszeit in der Natur. Lass dein Haar fallen, wie es möchte, und spüre die Freiheit in dir.

 

Liebe dich so, wie du bist.

 

Haarliebe.

NaturHaarKraft - Silvia Jenni