April – der Monat der Freiheit (auch für dein Haar)

April – der Monat der Freiheit (auch für dein Haar)

Nun kommt der April – und diesem Monat sagt man ja bekanntlich: „Der April macht, was er will.“ Mal warm, mal kalt, Sonne, Regen und manchmal sogar Schnee – einmal die ganze Palette bitte. Und irgendwie passt genau das auch zu uns. Oder besser gesagt: zu unserem Haar.

 

Wie schön wäre es doch, wenn unser Haar genau das auch tun dürfte – einfach sein, wie es möchte. Frei, ungezähmt und in seiner ganzen Vielfalt.

 

Nimm dir heute doch einen kleinen Moment Zeit. Schau dir alte Fotos von dir an. Du wirst staunen, wie sehr du dich verändert hast. Wie hast du deine Haare als Kind getragen? Weißt du noch, wann du zum ersten Mal selbst entscheiden durftest, wie deine Frisur aussehen soll?

 

Und dann die Pubertät – eine Zeit voller Experimente. Wie bist du durch diese Phase gegangen? Welche Styles, welche Farben hast du ausprobiert?

 

Ich erinnere mich noch gut: In meiner Lehrzeit hatte ich gefühlt jede Farbe auf dem Kopf. In der Zusatzlehre waren Violett und Dunkelrot total im Trend – und natürlich habe ich sie alle getragen. Es war wild, es war farbig, und es war einfach genial.

 

Ich habe meine Haare geföhnt, gebürstet, gestylt und mit Haarspray fixiert. Doch ehrlich gesagt: Gehalten hat nichts davon wirklich. Und gepasst? Naja… auch nicht immer. Denn meine Haare hatten ihren ganz eigenen Plan – sie wollten zurück zu ihren Locken, zu ihrer Verspieltheit.

 

Später kamen dann noch helle Mèches dazu. Rückblickend: ein ziemlich wilder Look. Aber er passte zu meinem Leben in diesem Moment.

 

Und irgendwann kam dieser eine Gedanke:
Mein natürliches Haar ist eigentlich die schönste Version von mir.

 

Und ganz ehrlich – auch die einfachste. Eine Bürste, ein gutes Shampoo, eine Pflegespülung und ein wenig Öl. Mehr braucht es nicht. Großer Effekt, kleiner Aufwand.

 

Ich weiß, das entspricht vielleicht nicht dem klassischen Bild einer Coiffeuse. Aber das war ich noch nie – und das werde ich auch nie sein.

 

Natürlichkeit ist mir wichtig. Meine Haare dürfen frei sein, sich bewegen, fliegen, leben. Der Preis dafür? Sie sehen manchmal wild und chaotisch aus.
Aber genau das bin ich.

 

Vielleicht findest du beim Durchstöbern deiner Fotos auch Erinnerungen an besondere Anlässe. Wie hast du dein Haar damals getragen?

 

Spiel mit deinem Haar. Entdecke dich neu. Finde deine eigene Identität, deine Wohlfühllänge, deinen ganz persönlichen Stil.

 

Ich nenne das: Haarliebe.

 

In Dankbarkeit - Silvia Jenni