Herzensdank zum Jahresende

 

Silvester – zwischen den Zeiten

 

Die letzte Woche des alten Jahres beginnt, und doch sind wir nach dem Kalender bereits im neuen angekommen. Diese Tage liegen zwischen den Zeiten.
Am 31. Dezember, Punkt Mitternacht, halten wir inne. Wir lassen los und wir heissen willkommen. Wir wünschen uns ein gutes neues Jahr – und legen damit einen Samen aus Hoffnung, Vertrauen und guten Absichten.

 

Achte Rauhnacht – Geburt und Neubeginn

 

Gleichzeitig feiere ich die achte Rauhnacht, die dem Monat August zugeordnet ist. Ihr Thema ist die Geburt und der Neubeginn.
Wie passend.
In dieser Nacht erinnere ich mich daran, dass jedes Ende auch ein Anfang ist und dass Neues oft leise geboren wird.

 

Die Altjahrswoche – ein bewusster Abschied

 

Als Bernerin nannten wir die Tage vom 27. bis zum 31. Dezember die Altjahrswoche. Diese Woche wurde bewusst gelebt und gefeiert – mit dem Wissen: Dies ist das letzte Mal in diesem Jahr.
Es waren intensive Tage, voller Arbeit, wenig Schlaf und viel Lachen. Eine Zeit des Zusammenrückens, des Abschieds und der Vorfreude. Wir wussten: Am 1. Januar öffnet sich ein neues Kapitel.

 

Tiefe Dankbarkeit – Begegnungen, Hände, Haare

 

Heute erfüllt mich tiefe Dankbarkeit für all meine Kundinnen und Kunden, die den Weg in meinen Haarsalon gefunden haben. Durch euch darf ich meinen Beruf leben. Durch euer Vertrauen darf ich wirken.
Ich durfte Haare waschen, schneiden und föhnen, Bärte pflegen und Rasuren schenken. Vor allem aber durfte ich zuhören, begegnen und Geschichten teilen.

 

Jedes Haar erzählt seine eigene Geschichte. Es trägt Erinnerungen, Wandel und Schönheit in sich. Für mich sind Haare ein Spiegel der inneren Kraft, die sich im Aussen zeigt. Immer wieder staune ich darüber, wie sie uns begleiten, schützen und stärken – ein Leben lang.

 

Ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.

 

Neubeginn

 

Ich wünsche euch von Herzen ein lichtvolles, glückliches neues Jahr. Möge es getragen sein von Dankbarkeit, Vertrauen und vielen kleinen Wundern.

 

In Dankbarkeit


Silvia Jenni


NaturHaarKraft


Jetzt ist gerade eine mega spannende Zeit.

 

Neumond

 

Heute ist Neumond und morgen ist die Wintersonnenwende – alles steht auf Neubeginn.

Der Neumond steht grundsätzlich für Neuanfang. Er ist also ein guter Zeitpunkt, um Neues zu starten oder Bestehendes zu erneuern. Da jeder Neumond einem Tierkreiszeichen zugeordnet ist, trägt er jeweils eine eigene Qualität in sich und fühlt sich immer wieder anders an. Dieser Neumond steht im Zeichen des Schützen.

 

Dunkle Nächte

 

Da ich in die Dunklen Nächte (auch Sperrnächte genannt) eintauche, mich zurückziehe und dies zudem die Nacht vor der Wintersonnenwende ist, hat diese Zeit für mich eine ganz besondere Bedeutung.

Einerseits bin ich im Modus des Abschliessens des alten Jahres. Zwölf Nächte lang habe ich in jeder Nacht den dazugehörigen Monat in mir wirken lassen – bewusst eingetaucht und im Jetzt wahrgenommen. Wie fühle ich mich jetzt in meinem Körper, in meinem Geist und in meiner Seele?

So integriere ich jeden Monat in mein Leben und bereite mich darauf vor, in den Rauhnächten Neues zu visionieren. Das alte Jahr lasse ich im Einklang mit mir hinter mir.

 

Wintersonnenwende

 

Die Wintersonnenwende liebe ich besonders, weil ich mich ganz bewusst meinen Schatten zuwende und sie mir in Ruhe und Stille anschaue. Licht und Schatten gehören beide zu meinem Leben, und ich finde es sehr wichtig, auch meine Schattenseiten zu kennen.

Dadurch darf ich mich so annehmen, wie ich bin, und diese sogenannten dunklen Seiten in mein Leben integrieren. An der Wintersonnenwende – der längsten Nacht des Jahres – feiern wir die Wiedergeburt des Lichts.

Sie wird auch Yule genannt und bedeutet „Rad“. Das Lebensrad steht für einen Moment still und beginnt sich dann langsam wieder vorwärts zu drehen.

 

Natürliches Neujahr

 

Für mich ist dies das eigentliche Neujahr. Jetzt ist die Zeit, mein Leben aufzufüllen, zu visionieren und Samen für das neue Jahr zu setzen.

Yule ist ein Fest der Freude, der Familie und der Freundschaft. Feiert diese Zeit und seid dankbar für diesen natürlichen Neubeginn.

 

Rauhnächte

 

Am 24. Dezember starte ich mit den Rauhnächten und tauche ein in diese besondere Zeit.

Ja, ich bin die Schöpferin meines Lebens – und die Rauhnächte sind ein grossartiges Werkzeug, um dies ganz bewusst zu tun.

 

Neumondenergie & Haare schneiden

 

Die Neumondenergie ist auch eine wunderbare Zeit, um sich die Haare schneiden zu lassen – für einen neuen Haarschnitt und einen frischen Impuls.

Manchmal braucht es eine Veränderung, die im Aussen sichtbar macht: Ich habe mich verändert. Ein neuer Haarschnitt kann ein Auslöser für ein neues Projekt oder eine neue Arbeitsstelle sein. Und manchmal entsteht nach dem Ende einer Beziehung das Bedürfnis, mit einem Haarschnitt auch symbolisch einen klaren Schnitt zu machen.

 

Handwerk

 

Ein Haarschnitt ist ein ganz simples Handwerk – und doch bleibt vieles für das Auge unsichtbar. Der innere Prozess, der dabei geschieht, kann uns nachhaltig verändern.

Ich bin immer wieder fasziniert davon, was ein Haarschnitt bewirkt. Die meisten Menschen fühlen sich danach erleichtert und leichter. Das Alte ist gegangen, Neues darf entstehen.

Dann beginnt ein neuer Prozess: Das Haar wächst wieder, jeden Tag ein kleines Stück. Pro Monat wächst ein Haar ungefähr 1–2 cm.

 

Natürliches Wachstum im Einklang mit meinem Haar

 

Hier liegt die Möglichkeit, gemeinsam mit meinem Haar zu wachsen. Auf meinem Kopf geschieht jeden Tag Veränderung – ein ganz natürlicher Prozess.

Wir müssen nichts tun, damit unser Haar wächst, denn das ist schlicht seine Aufgabe. Genau das dürfen wir auch auf unser Leben übertragen.

Dabei geht es nicht darum, immer grösser zu werden, sondern die eigene Grösse wahrzunehmen und sich ihrer bewusst zu sein. In jedem Moment haben wir die Möglichkeit, uns zu entscheiden, wer wir sein wollen und wie wir sein wollen – und genau dadurch verändern wir uns stetig.

 

Lieblingsberuf

 

Deshalb liebe ich meine Arbeit als Coiffeuse so sehr: Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, was ein Haarschnitt bewirkt und wie er wirkt.

Für mich ist jede Begegnung mit einem Menschen ein spezieller und intimer Moment. Jeder Mensch ist einzigartig – genau wie sein Haar. Jedes einzelne Haar hat seinen eigenen Zyklus, genauso wie der Mensch, der in seinem eigenen Lebenszyklus steht.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch wundervolle Weihnachtstage voller Liebe und Gemeinsamkeit.

 

In Frieden und Dankbarkeit


Silvia Jenni-
NaturHaarKraft


Schönheit

 

Herbstzeit

 

Schon ist der dritte Advent – noch ein Sonntag, und wir feiern Weihnachten. Irgendwie rast die Zeit. Doch da das Wetter sich eher herbstlich zeigt und viel zu warm ist, fehlt das richtige Weihnachtsgefühl.
Der astronomische Winteranfang ist erst am 21. Dezember. Also haben wir noch etwas Zeit für den Schnee.

 

Märchen

 

Dabei kommt mir gerade das Märchen von Frau Holle in den Sinn. Vielleicht ist es die falsche Marie, die fleissig die Decken ausschüttelt.


Obwohl: Es sind Märchen – und wenn man sie genau betrachtet, ziemlich brutal. Da ich jedoch mit all diesen Geschichten aufgewachsen bin, gehören sie für mich einfach dazu. Als erwachsene Frau habe ich begonnen, sie zu hinterfragen, und dabei bemerkt, wie viele problematische und auch rassistische Elemente darin vorkommen. Oft stirbt die Mutter, jemand gilt als dumm oder arm, ein anderer als schön und reich. Mir ist bewusst, dass diese Märchen aus einer Zeit stammen, in der das Leben hart war, besonders wenn man aus dem „falschen“ Haus kam.

 

Trotzdem mag ich viele der neuen Verfilmungen. Ihre Botschaften haben zum Teil bis heute ihre Berechtigung. Und manchmal tut es einfach gut, in eine andere Welt einzutauchen. Für mich ist das wie eine kleine Auszeit – und oft finde ich darin sogar Inspiration für mein eigenes Leben.

 

Festtagsfrisur

 

Da wir uns den Feiertagen nähern, rückt auch das Thema Haare wieder in den Fokus. Haare sind ein natürlicher Schmuck – und den zeigen wir besonders gern an den Festtagen. Auch ich wasche mein Haar, föhne es leicht an und lasse es dann trocknen. Mit etwas Haaröl betone ich meine Locken und lasse sie fallen, wie sie möchten.

 

Früher, als ich noch als Coiffeuse im Salon gearbeitet habe, war der Terminkalender in dieser Zeit immer voll: Waschen, Legen, Frisieren – jeder wollte schön sein. Ich habe diese Arbeit sehr geliebt, denn „sich schön machen“ bedeutet auch, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen. Das ist Haarliebe.

 

Man zieht sich schön an und feiert ein Fest – dieser Gedanke gefällt mir sehr. Ich persönlich liebe es, wenn Menschen ihre natürliche Schönheit zeigen. Oder besser gesagt: wenn sie ihre innere Schönheit bewusst im Aussen sichtbar machen.

 

Tochter

 

Ich habe eine Tochter, die Kleider über alles liebt – vor allem gebrauchte, schöne Stücke, denn sie erzählen Geschichten. Wann immer sie die Gelegenheit hat, trägt sie ein besonderes Kleid, passenden Schmuck und liebevoll ausgewählten Haarschmuck. Es steht ihr wunderbar, und ich bewundere, wie konsequent und bewusst sie dieses Ritual lebt.

 

Sie ist eine wunderschöne junge Frau, die ihr Frausein ganz natürlich auslebt. Es fasziniert mich immer wieder, wie achtsam sie alles aufeinander abstimmt. Über die Jahre hat sich aus Brockenhäusern und Flohmärkten eine kleine Schatzkammer angesammelt. Es macht Freude, all diese Kleider und Schmuckstücke zu durchstöbern, denn jedes Teil trägt eine Geschichte in sich.
Ich bin unglaublich stolz und dankbar, dass sie so natürlich, selbstbewusst und authentisch lebt.

 

Vielleicht hast auch du Zeit, einmal wieder deinen Kleiderschrank zu durchforsten. Vielleicht findest du Schätze, die du lange nicht getragen hast. Die Weihnachtszeit ist ideal dafür.

 

Haarschmuck

 

Auch besondere Haarspangen geben unserem Haar einen eigenen Touch – und oft auch ein Stück Selbstsicherheit. Sobald wir ein Kleid oder einen Anzug tragen, verändert sich etwas in uns. Es verleiht Selbstvertrauen und das Bewusstsein: Ich bin schön und anziehend.

 

Jede Frisur verändert unser Äusseres – und gleichzeitig passiert auch innerlich etwas Feines. Jeder Mensch ist im Inneren schön und darf beginnen, das auch nach aussen zu zeigen.


Und das geht ganz natürlich, ohne Chemie: ein schlichtes Make-up mit natürlichen Produkten, eine andere Frisur – und schon schlüpfen wir in eine neue Rolle. Eine Frisur kann Mut geben, und dadurch werden wir wahrgenommen und sichtbar.

 

Also: Fang an zu spielen – mit deinen Haaren, deinem Stil, deiner Ausstrahlung. Finde heraus, was zu dir passt und wie es dich verändert.

 

In diesem Sinne wünsche ich dir einen wundervollen dritten Advent und ganz viel Haarliebe.

 

In Dankbarkeit


Silvia Jenni – NaturHaarKraft


Licht im Advent

 

Die wundervolle und besinnliche Adventszeit hat begonnen – für den ersten Advent hat bereits die erste Kerze geleuchtet. In dieser besonderen Zeit zünden wir Kerzen und Lichterketten an und bringen so Licht in die dunkle Jahreszeit.


Da die Tage kürzer werden, fehlt uns das natürliche Licht und wir verbringen mehr Zeit in unseren vier Wänden. Es ist eine Zeit des Tee trinkens, des Einkuschelns und des Rückzugs.

 

Am Arbeitsplatz muss noch vieles fertiggestellt werden, in den Geschäften ist alles für die Weihnachtseinkäufe vorbereitet. In der Schule stehen zahlreiche Termine an und auch zu Hause möchte man noch vieles erledigen. Das bedeutet viel Arbeit, wenig Zeit – und so kommen wir selbst häufig zu kurz: Stress.

 

Geschichte zur Adventszeit

 

Hier ein paar geschichtliche Fakten, die ich recherchiert habe:

Seit dem 5. Jahrhundert kennt man die Adventszeit. Sie begann damals am 11. November (Martinstag) und dauerte bis zum 5. Januar. Weihnachten wurde ursprünglich am 7. Januar gefeiert – Heiligabend war der 6. Januar (Dreikönigstag), der 7. Januar entsprach Weihnachten. Die gesamte Adventszeit war eine Fastenzeit.

 

Im 7. Jahrhundert vereinheitlichte der Kirchenvater Gregor die unterschiedlichen Traditionen und legte die Adventszeit auf vier Wochen fest. Zudem wurde das Weihnachtsdatum auf den 24. Dezember verlegt – und bis heute ist es in der christlichen Gemeinschaft so geblieben.

 

In der russisch-orthodoxen Kirche wird nach wie vor die alte Fastenzeit eingehalten und das Weihnachtsfest am 7. Januar gefeiert. Dies entspricht dem julianischen Kalender, einem der ältesten Sonnenkalender. Er wurde 45 v. Chr. von Julius Cäsar im Römischen Reich eingeführt – daher der Name „Julianischer Kalender“.

 

Im Jahr 1582 wurde er schrittweise ( von Papst Gregor XIII, daher der Name- gregorianischer Kalender ), durch den gregorianischen Kalender ersetzt. Auf den 4. Oktober 1582 folgte direkt der 15. Oktober 1582 – die Wochentagsfolge blieb jedoch unverändert: der 4. Oktober war ein Donnerstag, der 15. Oktober ein Freitag.
Seit März 1900 besteht zwischen beiden Kalendern ein Unterschied von 13 Tagen, um die der julianische dem gregorianischen Kalender nachläuft.

 

Symbolik der Adventssonntage

 

Die vier Adventssonntage haben eine symbolische Bedeutung:

 

vier Himmelsrichtungen

vier Jahreszeiten

vier Kardinaltugenden (Klugheit, Gerechtigkeit, Besonnenheit, Tapferkeit)

vier Elemente (Feuer, Wasser, Luft, Erde)

 

Die Zahl vier gilt im Alten Testament als Zahl der Welt. Die vier Wochen symbolisieren nach damaliger Rechnung die 4000 Jahre zwischen dem Sündenfall im Garten Eden und der Geburt Christi.

 

Erfindung des Adventskranzes

 

Der Hamburger Kinderheimleiter Johann Hinrich Wichern erfand 1839 den Adventskranz. Er bestand aus einem Holzreifen mit 24 Kerzen – so konnten sich die Kinder jeden Tag auf Weihnachten freuen. 20 kleinen roten Kerzen für die Werktage und 4 grossen weissen Kerzen für die 4 Sonntage.

 

Der traditionelle Adventskranz

 

Heute hat der Adventskranz vier Kerzen. Traditionell besteht er aus Tannenzweigen, gehalten von roten Schleifen, und wird mit Tannenzapfen, Stechpalmen- und Lorbeerblättern sowie mit Mistelzweigen dekoriert.

 

Die Symbolik des Adventskranzes:

 

Immergrüne Zweige stehen für Leben und Hoffnung – sie verblassen nicht und stehen für die Ewigkeit Gottes.

Die runde Form symbolisiert eine Krone.

Die roten Kerzen weisen auf Liebe und das Licht hin, mit dem Christus zu den Menschen kam.

 

Das Wort „Advent“ kommt vom lateinischen adventus und bedeutet „Ankunft“.
Im Griechischen entspricht ihm das Wort epiphaneis, was „Erscheinung“ bedeutet.

 

Fazit

 

Die Adventszeit bringt Besinnung, Vorfreude und die Vorbereitung auf Weihnachten.


Der ursprüngliche Gedanke war Hoffnung, Liebe und Frieden.
Vielleicht finden wir wieder die Zeit, uns diesen Gedanken zu nähern.
Wenn jeder Frieden in sich findet und sich entsprechend verhält, hätten wir schon viel Frieden in dieser schönen Welt.

 

Vielleicht lernen wir wieder, diese Zeit zu genießen und wirklich zu erleben.

 

Die Dunklen, Rauhen Nächte

 

Ich habe für mich die dunklen Nächte (Sperrnächte) entdeckt – durch sie werde ich ruhiger und finde Zeit für beides: Tun und Sein. Jeden Tag nehme ich mir einen Moment für mich und reflektiere jede dazugehörige Nacht den vergangenen Monat.


Wie habe ich mich gefühlt? 

Was habe ich erlebt? 

Was berührt mich heute?

 

Zur Wintersonnenwende feiere ich den Schatten und stelle mich bewusst hinein – und gleichzeitig die Wiedergeburt des Lichtes. Beides gehört zu mir.

 

Am 24. Dezember beginne ich mit den Rauhnächten. Ich tauche ein, genieße die Zeit mit mir und schreibe in jeder Nacht meine Gefühle, Gedanken und Bilder in mein Rauhnachts-Notizbuch.


So bin ich bei mir – und habe dadurch Kraft für mein Leben und für turbulente Zeiten. Beides hat Platz und bereichert mein Leben.

 

Die Dunklen, Rauhen Nächte faszinieren mich seit Jahren und begleiten mich durchs Jahr.
Ich komme bei mir an und lebe in Verbundenheit mit mir. Das ist die Magie der Rauhnächte.

 

Dies waren ein paar Fakten und Traditionen zu Weihnachten, die sich bis heute immer wieder verändern.

 

Wie fühlt sich unser Haar dabei?

 

Begleitung und Schnitt

 

Das Haar begleitet uns – und wenn wir es beobachten, erkennen wir sehr schnell, wie es auf diese Zeit reagiert.
Wenn du zur Ruhe kommst, kann es das Haar ebenfalls – und es wird strahlen.

Manchmal braucht es einen Schnitt, wenn es aus der Form fällt. Durch den Schnitt findet es wieder zu seiner Form zurück.


Auch wenn man das Haar wachsen lassen möchte, tut ein Schnitt gut und gibt ihm neue Kraft.

 

Haare wachsen zu lassen ist ein spannender Prozess:


 

Es braucht Geduld, verschiedene Längen auszuhalten, und die feinen, täglichen Veränderungen bewusst wahrzunehmen.

 

Für viele bedeutet das auch Weihnachten: durchstehen, aushalten – und dennoch wachsen.

 

Das Haar begleitet uns wunderbar, denn wir dürfen damit spielen und es nach Lust und Laune frisieren.
Haare speichern unsere Lebenssituation und Lebensweise.

 

Darum: Nimm dir täglich Raum, Zeit und Aufmerksamkeit für deine Haare und für dich – es ist ein Wellnessmoment.

 

In diesem Sinne – erlebe diese besondere Zeit.

 

In Dankbarkeit


Silvia Jenni – NaturHaarKraft


Luxus

 

Die Bedeutung von Luxus gemäss Duden:
Kostspieliger, verschwenderischer, den normalen Rahmen (der Lebenshaltung o. Ä.) übersteigender, nicht notwendiger, nur zum Vergnügen betriebener Aufwand; Pracht, verschwenderische Fülle.

 

Lateinisch luxus:
Verrenkt, ausgerenkt und eigentlich = Verenkung im Sinne von «Abweichung vom Normalen».

 

Luxus = Zeit

 

Für mich ist Luxus so viel mehr als das.


Für mich ist Luxus: ZEIT.

 

Zeit für mich selbst.
Zeit für meinen Mann.
Zeit für meine Kinder und Grosskinder.
Zeit für meinen Haarsalon und die Menschen, die mir dort begegnen.

 

Zeit ist für mich das Wertvollste, was ich schenken und erleben darf.

 

Luxus am See

 

Zu jeder Jahreszeit zieht mich der Sarnersee an. Ein paar Schritte, ein Atemzug, ein Blick über das Wasser – und etwas in mir kommt sofort zur Ruhe. Der See verändert sein Gesicht, seine Farbe, seine Stimmung… und doch ist er für mich immer ein Platz, an dem ich heimkomme. Zu mir.

 

Diese Momente erfüllen mich mit tiefer Dankbarkeit.
Dankbarkeit dafür, dass ich sie erleben darf. Dass ich einfach sein darf.

 

Der Sarnersee ist für mich ein Wohnzimmer im Freien. Vertraut und bekannt, und doch voller Überraschungen. Manchmal begegne ich Menschen, die ich schon lange kenne. Manchmal treffe ich Fremde. Doch oft entsteht daraus ein Gespräch, das mein Herz berührt – und mir zeigt, dass jeder Moment ein Geschenk ist.

 

Ich erinnere mich an den Spielplatz, der sich im Laufe der Jahre verändert hat, und an die Zeit, als meine Kinder dort spielten. An mein Sitzen auf der Seemauer, an dieses stille Glück beim Zuschauen, an das Gefühl, dass die Zeit für einen Augenblick stillsteht.

 

Im Sommer wurde der See zu unserem Badeort. Voller Lachen, Wasserplätschern, Sonne und Mut. Fast alle meine Kinder haben im Sarnersee schwimmen gelernt.
Diese Leichtigkeit des Wassers, dieses gemeinsame Erleben – das war pure Lebensfreude.

 

Der Sarnersee bedeutet für mich tiefen, stillen, ehrlichen Luxus.

 

Luxus in meinem Haarsalon

 

Auch in meinem Haarsalon erlebe ich Luxus – einen leisen, natürlichen, menschlichen Luxus.
Den Luxus, einem Menschen zu begegnen. Ihn zu sehen. Ihm einen Moment zu schenken, der nur ihm gehört.

 

Jedes Haar ist einzigartig. Jeder Mensch ist einzigartig.
Und weil Haare immer wieder nachwachsen, dürfen wir uns immer wieder neu entdecken.

 

Es ist ein kleiner Wellnessmoment, wenn ich arbeiten darf – nicht nur für meine Kundinnen und Kunden, sondern auch für mich. Mein Beruf erfüllt mich. Er schenkt mir Sinn. Er lässt mich Schönheit sichtbar machen, die schon da ist.

 

Mit bewusstem Herzen Haare zu waschen, zu schneiden, zu föhnen – jemanden in seiner Natürlichkeit zum Strahlen zu bringen – das ist für mich ein ganz besonderer Luxus.
Ein Geschenk.
Eine Verbindung.
Ein Augenblick, der bleibt.

 

Unser Haar ist ein Naturkraftwerk, ein treuer Begleiter unseres Lebens. Wenn du dein Haar betrachtest, spüre, wie es dich schmückt und schützt. Wie viel Kraft und Geschichte darin liegt.

 

Das ist Luxus – im wahrsten und tiefsten Sinne des Lebens.

 

In Dankbarkeit und purem Luxus


Silvia Jenni – NaturHaarKraft


Winterlicher Wellness

 

Schneeflocken – Winterzauber, der die Welt stiller macht

 

Ich liebe Schnee. Die Leichtigkeit der Schneeflocken fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Sie schweben sanft vom Himmel, als wären sie federleicht – und doch verwandeln sie den Boden in eine dichte, schwere Schneedecke.
Wenn die ersten Flocken tanzen, wird alles ruhiger, fast magisch. Manchmal verliere ich mich in diesem Tanz und lasse mich einfach einlullen.

 

Wenn die Welt leiser wird

 

Sobald es schneit, verändert sich etwas. Der Strassenverkehr klingt gedämpft, die Geräusche verschwimmen, die Welt wirkt wie in Watte gepackt.
Die Schneedecke legt sich wie ein weisser Teppich über die Erde – und plötzlich hat alles Zeit zum Durchatmen. Tiere ziehen sich zurück, halten Winterschlaf oder geniessen die kühle Jahreszeit ganz auf ihre Weise.

 

Kinderlachen im Schnee

 

Es gibt kaum etwas Schöneres als Kinder, die im Schnee spielen. Ihre roten Backen, das Strahlen in den Augen und dieses riesige Lächeln, wenn sie halb durchgefroren zurückkommen.
Meine eigenen Kinder liebten es, in der Dämmerung draussen zu spielen – Momente voller Magie.


Und ja: Ich wünsche mir mehr Schnee. Viel mehr. Am liebsten bis Ende Februar. Für mich wäre das ein echtes Wintermärchen.

 

Eine kleine Wintergeschichte

 

Mein Mann hat eine wunderbare Geschichte geschrieben – über eine Maus und einen Schneemann.
Der Titel lautet: „Der Schneemann und die Maus – Stube unter Wasser“ (von Pietro Del Campo).
Eine liebevolle, winterliche Geschichte, die perfekt zur Jahreszeit passt.

 

Winterhaare – wenn Ruhe auch im Haar ankommt

 

So wie die Welt im Winter ein wenig stiller wird, dürfen auch unsere Haare zur Ruhe kommen. Wir ziehen uns zurück, geniessen die Wärme unseres Zuhauses – und unser Haar freut sich über diese Pause genauso wie wir.

 

Ein kleiner Wellnessmoment für dein Haar

 

Vielleicht möchtest du dir in dieser Zeit etwas Gutes tun:

Bewusstes Bürsten – ein Moment nur für dich.

Achtsames Waschen – mit Naturprodukten, langsam und sanft.

Sorgfältiges Trocknen – die Kopfhaut behutsam föhnen.

Ölpflege für die Spitzen – ein kleiner Luxus für Haar und Seele.

So entsteht ein stiller Wellnessmoment, der Körper und Geist entspannt.

 

Winterbart – Pflege in Ruhe

 

Auch Männer mit Bart profitieren von dieser bewussten Pflege.
Den Bart bürsten, waschen, sanft anföhnen, erneut bürsten und mit einem Hauch Bartöl frisieren – ein Ritual, das gut tut und erdet. Ein Moment des Innehaltens.

 

Balance für Schönheit

 

Diese kleinen Pausen schenken Ausgeglichenheit. Und daraus entsteht Schönheit – im Haar, im Bart, und vor allem von innen heraus.
Wenn wir innerlich im Gleichgewicht sind, strahlen wir auch nach aussen.

 

Winterlicher Wellness


Silvia Jenni – NaturHaarKraft


Leichtigkeit

 

Es gibt einen wunderbaren Song von Silbermond: „Leichtes Gepäck“.

 

Refrain:


„Eines Tages fällt dir auf,


dass du 99 Prozent nicht brauchst.


Du nimmst all den Ballast und schmeißt ihn weg,


denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck.“

 

November

 

Gerade in dieser Jahreszeit finde ich, dass Leichtigkeit die Stimmung aufhellt. Doch manchmal stecke ich fest, alles dreht sich um mich und ich komme nicht vom Fleck. Dann wirkt alles schwer und ich suche meinen Weg zurück zur Leichtigkeit. Dabei hilft Lachen – es löst Verspannungen, ich kann tief durchatmen und sogar über mich selbst lachen.


Einmal durfte ich an einem Lachyoga-Vortrag teilnehmen. Das war spannend und richtig lustig.

 

Leichtes Leben

 

Ich glaube, jeder wünscht sich, dass alles leicht zusammenpasst – ein entspanntes und dennoch faszinierendes Leben. Und wir selbst haben die Möglichkeit, etwas zu verändern. Natürlich ist das schwierig, wenn man in einer Lebenssituation steckt, in der kein Ende in Sicht ist und man nicht weiß, wann es besser wird.


Manchmal sind es aber auch nur Wohlstandsprobleme – und dann können wir sofort auf Leichtigkeit umschalten.

 

Meine Entscheidung

 

Ich entscheide, wie ich leben will und was ich verändern möchte. Jede Situation hat mehrere Sichtweisen, und ich kann auswählen, welche Perspektive ich einnehme.
Wir dürfen in der Schweiz frei leben, frei unsere Meinung äußern und genießen ein sicheres Umfeld. Ich kenne auch Zeiten der Armut – und doch fand ich immer Hilfe.


Vielleicht erlebst du heute einen Tag voller Leichtigkeit und freust dich an den kleinen Wundern.

 

Leichtigkeit im Haar

 

Auch im Haar sieht man Leichtigkeit. Viele spüren: „Mein Haar ist zu schwer – ich muss es abschneiden.“ Die Schwerkraft wirkt, alles zieht nach unten. Das fühlen auch viele mit langen Haaren. Oft reicht jedoch schon ein einziger Zentimeter, und das Haar fällt wieder leicht.

 

Haarschnitt

 

Nach dem Haarschnitt ist meine erste Frage: „Wie fühlst du dich?“
Die Antwort lautet fast immer: leicht.
Mit dem Schnitt fällt vieles – zuerst äußerlich, doch auch innerlich bewegt sich etwas. Durch das Gefühl von Leichtigkeit verändert sich die Haltung, und die Lebensfreude kommt zurück. Im Idealfall akzeptierst du dich so, wie du bist, und erkennst, wie einzigartig du bist.
Wir sind Wesen mit vielen Fähigkeiten, die wir entdecken dürfen. Nehmen wir sie an, wird vieles leichter – und unser Haar kann frei fallen.

Es ist wie ein Barometer, das uns zeigt, wie wir uns fühlen. So zeigt sich deine innere Schönheit im Außen – in deinem Haar. Und das wirkt in deinem ganzen Körper.

 

In Leichtigkeit

Silvia Jenni – NaturHaarKraft


Die November-Sonne

 

Diese Woche war voller Sonnenschein – schön warm und wohltuend. 

Ich mag die Sonne und liebe es, mein Gesicht von ihren Strahlen bescheinen zu lassen. In diesem Moment tankt mein ganzer Körper Sonnenlicht, Kraft und Wärme auf.

 

Kleine Auszeit

 

In der Mittagspause lege ich mich gerne in den Liegestuhl, schliesse die Augen und wende mich der Sonne zu. Dabei höre ich eine Meditation und geniesse diese kleine Auszeit.

 

Für unseren Körper ist die Sonne überlebenswichtig – sie nährt uns und hilft, zu heilen. Die Sonne löst schöne Gefühle in uns aus und zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht.

 

Wir füllen unsere Vitamin-D-Speicher auf und versorgen so unseren Körper mit neuer Energie. Auch unsere geschlossenen Augen lieben das Sonnenlicht und entspannen sich. Unser Körper wärmt sich auf und fühlt sich wohlig an.

 

In den Bergen, im Schnee oder auf dem Wasser braucht es allerdings eine Sonnenbrille – auch Schutz darf sein.

 

Sonnenseite oder Schattenseite

 

Natürlich wirft die Sonne auch Schatten – doch ich entscheide, ob ich das Licht oder den Schatten sehen will. Beides gehört zu unserem Leben, und wir bestimmen, worauf wir den Fokus legen.

 

Wenn ich mein Gesicht der Sonne zuwende, liegen die Schatten hinter mir. 

Es kommt also darauf an, wie ich mich aufstelle – auf die Sonnenseite oder die Schattenseite.

 

Natürlich weiss ich, dass es Lebenssituationen gibt, in denen ich im Schatten stehe. Doch auch dann habe ich die Möglichkeit, meinen Blick wieder der Sonne zuzuwenden.

 

Manchmal braucht es den Schatten, um zu wachsen oder zu erkennen, wer ich sein will. Diese Erfahrungen dürfen – oder müssen – wir im Leben machen.

 

Ich darf meine Schatten anschauen, annehmen und mir bewusst sein: Sie gehören zu mir. Es sind Themen, die ich erleben darf – und irgendwann kommt auch hier wieder die Sonne hervor.

 

Wenn wir nur Sonnenschein kennen, wissen wir gar nicht, welch Glück wir haben. Also: ab und zu mal im Schatten stehen – und dann wieder in die Sonne treten.

 

Lachende Sonne

 

Fast jedes Kind malt die Sonne mit einem lachenden Gesicht.

Vielleicht, weil sie uns beflügelt, weil sie Kraft schenkt und Freude in uns weckt.

 

Sonne im Haar

 

Auch unsere Haare lieben die Sonne und tanken ihre Energie auf. Im Sonnenlicht zeigen sie ihre wunderschöne Farbe und leuchten.

 

Zum Wachsen brauchen die Haare Vitamine, Mineralstoffe und Sonne – Licht, Wärme und Lebenskraft.

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, wie kräftig und lebendig unser Haar ist.

Und die Sonne schenkt ihm dieses besondere Strahlen.

 

November-Sonne

 

Gerade jetzt im November wirkt die Sonne wie ein Aufheller für unser Gemüt. Wir dürfen auftanken, tief durchatmen, einen Moment innehalten und geniessen.

 

So zeigt sich auch unser Haar strahlend schön.

 

Geniesse die nächsten Tage – und tanke dich voll mit Sonnenlicht auf.

 

Einen wunderschönen Sonnengruss


Silvia Jenni – NaturHaarKraft


November – ein spezieller Monat

 

Der November ist ein besonderer Monat. Es ist nicht mehr wirklich Herbst, aber auch noch kein Winter – irgendwo dazwischen. Doch genau das hat seinen Reiz, denn es ist die Zeit des Übergangs, in der alles sein darf. Wir dürfen uns langsam an die kältere Jahreszeit gewöhnen. Die Tage werden kürzer, und wir spüren das Bedürfnis nach mehr Licht.

 

Oft hängt der Nebel im Tal und drückt ein wenig auf die Stimmung. Wenn wir jedoch die Möglichkeit haben, in die Berge zu fahren, erleben wir dort Sonnenschein pur.

 

Vollmond und Neumond

 

Den Vollmond oder Neumond nehmen wir in dieser Jahreszeit besonders intensiv wahr.
Auch beim Wetter ist alles möglich – an schönen Nachmittagen kann es noch richtig warm werden.

 

Auch die bekannten Herbststürme gehören in diese Zeit. Die Natur hat das wunderbar eingerichtet, denn es macht Sinn, dass die Bäume ihre Blätter verlieren, bevor der Schnee kommt. Manchmal bin ich etwas traurig, wenn die Farbenpracht verschwindet – und doch entsteht dadurch eine geheimnisvolle, fast mystische Stimmung.

 

Ich liebe jede Jahreszeit und bin dankbar, dass sich der Kreislauf der Erde immer wieder aufs Neue wiederholt. Es ist ein klares Bewusstsein: Die Erde hat ihren eigenen Rhythmus und folgt ihm unbeirrbar – ganz gleich, was wir Menschen tun.

 

Geschenk des Lebens

 

Wir haben das Geschenk, unser Leben auf diesem wunderbaren Planeten zu leben.
Ich allein bestimme, wie ich mit diesem Geschenk umgehe – es ist meine Entscheidung.

 

Haarliebe

 

Genauso ist es mit meinen Haaren: Ich darf damit tun und lassen, was ich möchte.
Ich habe mich klar entschieden, ohne Chemikalien zu arbeiten – weil ich erfahren habe, wie wenig unser Haar wirklich braucht. Natürlich ist Haarpflege wichtig für unsere Kopfhaut und unser Haar, doch es braucht mehr als nur Produkte.

 

Die Haarbürste

 

Die Haarbürste und das tägliche Bürsten sind die beste Grundlage für eine gesunde Kopfhaut und gepflegtes Haar.
Wasche dein Haar so selten wie möglich und nur mit einem milden, natürlichen Shampoo. Vielleicht ergänzt durch ein wenig Haaröl – das ist meist schon genug. Diese Pflege wirkt mechanisch und natürlich zugleich.

 

Unser Lebensstil spielt ebenfalls eine große Rolle: Ob unser Haar glänzt oder stumpf wirkt, hängt oft davon ab, wie wir leben.

 

Wie lebe ich – und bin ich wirklich der Schöpfer meines Lebens?
 Was bedeutet das für mich?

 

Ganz klar: Mein Haar zu berühren bedeutet, zu erkennen, wie perfekt mein natürliches Haar zu mir passt. Es ist Teil von mir. Ich bin mir bewusst, dass es mich schützt, schmückt und mich auf meinem Weg begleitet.

 

Wo stehe ich im Moment? Wie fühlt sich mein Leben gerade an?
Dein Haar zeigt es dir ganz klar. Beobachte dein Haar – und dein Leben – und du wirst erkennen, wer du bist und wo du stehst.

 

Es ist eigentlich ganz einfach. Und doch finden wir oft Ausreden, warum unser Haar „so“ ist. Dabei spiegelt es nur, wie es in uns aussieht.

 

Mich fasziniert das immer wieder. Unser Haar ist genial – ein Spiegel unseres Inneren und eine Möglichkeit, uns selbst zu erkennen.

 

Natürlich zeigt auch unser ganzer Körper unser Leben und unser Umfeld.

 

Du allein entscheidest, wer du sein möchtest.

 


In diesem Sinne: Erfreue dich an deinem Haar und zelebriere die Pflege und Achtsamkeit mit deinem Haar.

 

In Haarliebe


Silvia Jenni – NaturHaarKraft


Infoabend – Meine Passion

 

Passion

Heute habe ich mich entschieden, über meinen Infoabend zu schreiben.
Einerseits ist mein Haarsalon meine Berufung, und doch habe ich noch eine zweite Passion: die Rauhnächte.

 

Der Anfang

Alles begann mit einem Buch über die Rauhnächte, das mir mein Mann in die Hände gelegt hat. Ich war sofort fasziniert und wusste: Die zelebriere ich!

 

In einer Grossfamilie läuft in der Adventszeit unglaublich viel – unzählige Termine, vieles, das noch abgeschlossen werden sollte – der ganz normale Alltagswahnsinn.


Ich liebe die Adventszeit und Weihnachten, das Fest der Familie. Doch manchmal war es einfach viel – zu viel. Dadurch wurde ich etwas dünnhäutig und ja, gestresst. Schliesslich sollte ja alles schön sein.

 

Ruhe in der Weihnachtszeit

Die Rauhnächte haben mir geholfen, bei mir zu bleiben und durchzuatmen.
Mir in jeder Nacht bewusst Zeit für mich zu nehmen war purer Luxus. Ich kam in meine Balance und konnte diese Zeit ganz entspannt geniessen.

 

Mit jeder Nacht kam ich mir selbst näher – Nacht für Nacht. Diese Magie entfaltete sich in mir und strömte durch mich hindurch.

Im nächsten Jahr kamen dann die Dunklen Nächte oder Sperrnächte dazu. Das war nochmals eine Offenbarung – schlicht genial.

 

Reisezeit

Vom 8. Dezember bis 6. Januar nehme ich mir jede Nacht Zeit nur für mich.
Diese Zeit ist Luxus – und zugleich herausfordernd. Denn sie berührt mich tief im Inneren. Es ist eine Reise zu mir selbst – mit mir selbst.

 

Mein eigenes Buch

Dann kam der Impuls, selbst ein Buch über diese besondere Zeit zu schreiben.
Schon im Januar begann ich zu schreiben – jeden Tag – und es war grandios! Dieses Gefühl, meine persönliche Zelebration der Rauhnächte festzuhalten, war einfach unbeschreiblich.

 

Da ich viel mit Zirkel und Lineal zeichne, kam die Idee, diese Bilder – diese fast heilige Geometrie – zu integrieren. So konnte ich das Schreiben mit dem Zeichnen verbinden.

 

Das ganze Buch zu digitalisieren war nochmals eine ganz andere Geschichte – spannend, lehrreich und voller Herausforderungen.


Ich bin ein völliges Greenhorn und durfte auf diesem Weg viele Erfahrungen (und Fehler) machen.
Ich blühte auf und wuchs mit meinem Buch. Ich gestaltete es nach meinen eigenen Ideen und versank tief in den Dunklen Rauhen Nächten. Dabei lernte ich unglaublich viel über mich.

Heute halte ich mein Buch in den Händen – dankbar und stolz, es getan zu haben.

 

Die Hellen Rauhnächte

Während dieses Prozesses kamen auch noch die Hellen Rauhnächte – oder Sommer-Rauhnächte – dazu.
Jetzt sind die Rauhnächte für mich komplett.

Auch darüber habe ich ein Buch geschrieben und bin dankbar für dieses wundervolle Gefühl.
Nun begleiten mich die Rauhnächte durch das ganze Jahr.

 

Meine Botschaft

Für mich ist es wichtig, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg mit den Rauhnächten findet und sie in sein Leben integriert.


Jede*r bestimmt selbst, wie viel Zeit und Raum sie oder er investieren möchte.

 

Infoabend

An diesem Infoabend bekommst du viele Informationen und Inspirationen, wie du deine Dunklen Rauhen Nächte zelebrieren kannst.
Da ich ein sehr bodenständiger und geerdeter Mensch bin, ist es mir wichtig, dass sich alles einfach in den Alltag integrieren lässt.

 

Eines kann ich dir versprechen:


Wenn du dich auf die Dunklen Rauhen Nächte einlässt, entsteht Magie in dir – und eine Reise zu dir selbst beginnt.


Es ist ein einfaches, aber sehr kraftvolles Werkzeug, um dich selbst kennenzulernen.

 

Begrüssung

Ich freue mich, dich an diesem Abend zu begrüssen.
Und wer weiss – vielleicht verliebst du dich ebenfalls in diese Zeit, findest deinen eigenen Weg, sie zu zelebrieren, und sie wird ein fester Bestandteil deines Lebens.


Eine Einladung, in der Gegenwart zu leben – mit all deinen Sinnen.

 

In Dankbarkeit und Magie


Silvia Jenni - 
NaturHaarKraft


Öffentlichkeit

 

Habe ich den Mut, mich in der Öffentlichkeit so zu zeigen, wie ich bin?

 

Diese Frage begleitet mich immer wieder. Sie berührt etwas Tiefes in mir – meine Echtheit, mein Vertrauen in mich selbst und meine Art, mich zu zeigen. Oft spüre ich: Mein Haar spielt dabei eine ganz besondere Rolle.

 

Wie trage ich meine Haare?

 

Lebenssituation

 

Je nach Lebenssituation, Anlass oder Stimmung trage ich meine Haare anders.
Meistens sind sie offen – ich liebe dieses Gefühl, wenn sie frei fallen dürfen. Es erinnert mich an meine eigene Freiheit, an die Leichtigkeit, den Tag einfach so zu leben, wie er kommt.

 

Im Haarsalon

 

Wenn ich im Haarsalon arbeite, binde ich meine Haare zusammen. So bleibe ich fokussiert, klar und ganz bei mir.
Ich liebe diese Struktur. Klare Termine, ein voller Tag, Begegnungen mit Menschen – das erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit.

 

Freizeit & Reisen

 

In meiner Freizeit, besonders auf Reisen mit meinem Mann, lasse ich mich gerne führen – vom Moment, von der Landschaft, von der Begegnung.
Diese Zeit ist für mich Freiheit pur: einfach da sein, staunen, atmen, genießen.

 

Messe & Vortrag

 

An einer Messe stehe ich wirklich „in der Öffentlichkeit“. Ich gebe Auskunft über Haare, die Rauhnächte, Trancehealing und den Flügelschlag. Ja, das braucht Mut. Doch die Freude, mein Wissen zu teilen und mich mit Menschen auszutauschen, überwiegt jedes Lampenfieber.

 

Auch bei einem Vortrag spüre ich dieses Kribbeln. Ein bisschen Nervosität – und gleichzeitig tiefes Vertrauen.


Ich vertraue mir. Und ich vertraue meinen Haaren.

 

Bevor ich auf die Bühne gehe, pflege ich sie bewusst: Ich wasche sie, kämme sie, schüttle sie locker aus und lasse sie an der Luft trocknen. Zum Schluss massiere ich ein wenig Kokosöl in die Spitzen. Dieses Ritual verbindet mich mit mir selbst – es ist mein kleiner Moment der Zentrierung.

 

Mein Haar darf dann frei fallen, und ich liebe es, während des Sprechens meine Finger hindurchgleiten zu lassen. Das hält mich geerdet und in Kontakt mit mir.

 

Familienfeste

 

Auch bei einem Familienfest oder Event brauche ich diese Freiheit – die Möglichkeit, meine Hände durchs Haar zu fahren. Das fühlt sich für mich einfach natürlich an.
Natürlich macht es auch Spaß, mal eine andere Frisur auszuprobieren. Doch meine persönliche Freiheit ist es, mein Haar so zu tragen, dass ich mich selbst spüre.

 

Frisuren und Ausdruck

 

Bei besonderen Anlässen, wie einer Hochzeit, kann eine Hochsteckfrisur wunderschön und elegant wirken. Sie verleiht Sicherheit und das Gefühl von Schönheit.

 

Doch jede Frisur erzählt ihre eigene Geschichte.
Mit ihr zeigen wir etwas von uns – manchmal bewusst, manchmal unbewusst. Eine streng gebundene Frisur, etwa ein Pferdeschwanz, strahlt Klarheit und Stärke aus.
Ein lockerer Zopf oder ein paar frei fallende Strähnen wirken verspielter, weicher, lebendiger.

 

Unser Haar erlaubt uns, mit Identität zu spielen, uns zu verändern, neue Seiten zu zeigen. Jede Frisur kann unser Selbstvertrauen stärken – sie begleitet uns durch die verschiedenen Rollen und Stimmungen unseres Lebens.

 

Deine eigene Haarfreiheit

 

Die Möglichkeiten sind unendlich.
Darum ist es mir wichtig, dass jeder Mensch seine Frisur so trägt, wie er oder sie sich wirklich wohlfühlt. Dieses Wohlgefühl lässt uns strahlen – es ist der Moment, in dem unsere wahre Schönheit sichtbar wird.

 

Also: Entscheide jeden Tag neu, wie du dein Haar tragen möchtest.

 

In Verspieltheit,


NaturHaarKraft – Silvia Jenni


Vertrauen in mich – Wie Vertrauen unser Leben und unsere Haare stärkt

 

Bin ich bereit, jemandem zu vertrauen – sogar mir selbst?

 

Vertrauen ist die Grundlage für jede Beziehung – zu anderen, zu uns selbst und sogar zu unserem Haar. Aber wie entwickelt man Vertrauen, und wie stärkt es das Selbstvertrauen? Vertraue ich mir und meinen Handlungen wirklich?

 

Vertrauen lernen in der Familie

 

Als Kind vertrauen wir unseren Eltern. Wir glauben, dass sie unser sicherer Hafen sind – ein Ort, an dem wir uns geborgen fühlen und vertrauen dürfen. Vielleicht haben wir auch Grosseltern, denen wir dieses Vertrauen schenken. Später kommen Freunde dazu, denen wir uns anvertrauen.

 

Doch fast jeder erlebt irgendwann, dass sein Vertrauen missbraucht wird. Leider geschieht das nicht selten sogar innerhalb der Familie oder im nahen Umfeld.
Aus diesen Erfahrungen lernen wir, Dinge zu hinterfragen. Wichtig ist jedoch, dabei nicht in Kontrolle zu verfallen und alles bestimmen zu wollen – denn das führt unweigerlich zu Stress und Enge.

 

Vertrauen in Beziehungen

 

Vertrauen darf immer wieder neu entstehen. Es ist die Grundlage jeder Beziehung – sei es Freundschaft, Partnerschaft oder Liebe.

Auch in der Liebe kann Vertrauen erschüttert werden, oft aus Angst, die Wahrheit zu sagen. Vielleicht, weil man den anderen nicht verletzen will oder befürchtet, dass er aus Schmerz überreagiert. Doch ohne Vertrauen kann keine echte Nähe wachsen.

 

Vertrauen als Eltern

 

Als Eltern dürfen wir lernen, unseren Kindern zu vertrauen – daran zu glauben, dass sie ihren eigenen Weg finden. Dieses Vertrauen ist ein Geschenk an sie und an uns selbst.

 

Eigenes Vertrauen entwickeln

 

Jeder Mensch muss für sich selbst herausfinden, wem oder was er vertrauen möchte.


Auch wenn Vertrauen einmal missbraucht wurde, ist es wichtig, wieder neu vertrauen zu lernen.


Dieser Weg kann schmerzhaft und herausfordernd sein – doch er kann uns auch auf eine neue, tiefere und schönere Weise ins Leben führen.

Vielleicht gehört das genau so zu unserem Menschsein – und irgendwie auch zu unserem Seelenplan.

 

Vertrauen am Arbeitsplatz

 

Im Beruf spielt Vertrauen eine zentrale Rolle.
Ich muss meinem Chef oder meiner Chefin vertrauen – und als Führungsperson meinen Mitarbeitenden.


In einem guten Team ist Vertrauen die Basis für ein harmonisches, lebendiges Arbeitsklima. So zu arbeiten, macht Freude und gibt Kraft.

 

Vertrauen als Kunde im Haarsalon

 

Wenn ein Kunde zu mir in den Haarsalon kommt, schenkt er mir Vertrauen. Ich bin mitverantwortlich dafür, dass dieses Vertrauen bestehen bleibt.

Gemeinsam besprechen wir, wie die Haare geschnitten oder gestaltet werden sollen – und meine Aufgabe ist es, dies mit Achtsamkeit und Können umzusetzen.
Ich bleibe dabei mit mir verbunden, vertraue meiner Intuition und meinem handwerklichen Geschick.

 

Natürlich kann es auch einmal passieren, dass mir ein Fehler unterläuft. Dann entschuldige ich mich aufrichtig und hoffe, dass der Kunde mir wieder vertrauen kann. Das ist ein schmerzlicher Moment – aber er zeigt auch, wie kostbar Vertrauen ist.

 

Vertrauen in mich und mein Können

 

Zum Glück wachsen Haare nach – und oft verändert sich alles wieder zum Guten.
Ich bin dankbar, wenn der Kunde zufrieden ist und seine Haare liebt.

Für mich ist entscheidend, dass ich mir selbst vertraue: meinem Können, meiner Erfahrung, meiner Intuition.
Ich weiss: Ich kann das.

 

Selbstvertrauen stärken – innen und außen sichtbar

 

Ich wünsche jedem Menschen, dass er sich selbst vertrauen darf –
ein gesundes Selbstvertrauen entwickelt,Menschen findet, denen er vertrauen kann und spürt, wie dieses Vertrauen nach aussen strahlt.

 

Denn auch das zeigt sich – im Haar, in der Haltung, in der Ausstrahlung.
Wie du dein Haar trägst, erzählt viel über dein Selbstvertrauen.
Deine innere Schönheit wird sichtbar im Äusseren.

 

Im Vertrauen,


Silvia Jenni

NaturHaarKraft