Herzensdank zum Jahresende

Silvester – zwischen den Zeiten

 

Die letzte Woche des alten Jahres beginnt, und doch sind wir nach dem Kalender bereits im neuen angekommen. Diese Tage liegen zwischen den Zeiten.
Am 31. Dezember, Punkt Mitternacht, halten wir inne. Wir lassen los und wir heissen willkommen. Wir wünschen uns ein gutes neues Jahr – und legen damit einen Samen aus Hoffnung, Vertrauen und guten Absichten.

 

Achte Rauhnacht – Geburt und Neubeginn

 

Gleichzeitig feiere ich die achte Rauhnacht, die dem Monat August zugeordnet ist. Ihr Thema ist die Geburt und der Neubeginn.
Wie passend.
In dieser Nacht erinnere ich mich daran, dass jedes Ende auch ein Anfang ist und dass Neues oft leise geboren wird.

 

Die Altjahrswoche – ein bewusster Abschied

 

Als Bernerin nannten wir die Tage vom 27. bis zum 31. Dezember die Altjahrswoche. Diese Woche wurde bewusst gelebt und gefeiert – mit dem Wissen: Dies ist das letzte Mal in diesem Jahr.
Es waren intensive Tage, voller Arbeit, wenig Schlaf und viel Lachen. Eine Zeit des Zusammenrückens, des Abschieds und der Vorfreude. Wir wussten: Am 1. Januar öffnet sich ein neues Kapitel.

 

Tiefe Dankbarkeit – Begegnungen, Hände, Haare

 

Heute erfüllt mich tiefe Dankbarkeit für all meine Kundinnen und Kunden, die den Weg in meinen Haarsalon gefunden haben. Durch euch darf ich meinen Beruf leben. Durch euer Vertrauen darf ich wirken.
Ich durfte Haare waschen, schneiden und föhnen, Bärte pflegen und Rasuren schenken. Vor allem aber durfte ich zuhören, begegnen und Geschichten teilen.

 

Jedes Haar erzählt seine eigene Geschichte. Es trägt Erinnerungen, Wandel und Schönheit in sich. Für mich sind Haare ein Spiegel der inneren Kraft, die sich im Aussen zeigt. Immer wieder staune ich darüber, wie sie uns begleiten, schützen und stärken – ein Leben lang.

 

Ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.

 

Neubeginn

 

Ich wünsche euch von Herzen ein lichtvolles, glückliches neues Jahr. Möge es getragen sein von Dankbarkeit, Vertrauen und vielen kleinen Wundern.

 

In Dankbarkeit


Silvia Jenni


NaturHaarKraft


Jetzt ist gerade eine mega spannende Zeit.

 

Neumond

 

Heute ist Neumond und morgen ist die Wintersonnenwende – alles steht auf Neubeginn.

Der Neumond steht grundsätzlich für Neuanfang. Er ist also ein guter Zeitpunkt, um Neues zu starten oder Bestehendes zu erneuern. Da jeder Neumond einem Tierkreiszeichen zugeordnet ist, trägt er jeweils eine eigene Qualität in sich und fühlt sich immer wieder anders an. Dieser Neumond steht im Zeichen des Schützen.

 

Dunkle Nächte

 

Da ich in die Dunklen Nächte (auch Sperrnächte genannt) eintauche, mich zurückziehe und dies zudem die Nacht vor der Wintersonnenwende ist, hat diese Zeit für mich eine ganz besondere Bedeutung.

Einerseits bin ich im Modus des Abschliessens des alten Jahres. Zwölf Nächte lang habe ich in jeder Nacht den dazugehörigen Monat in mir wirken lassen – bewusst eingetaucht und im Jetzt wahrgenommen. Wie fühle ich mich jetzt in meinem Körper, in meinem Geist und in meiner Seele?

So integriere ich jeden Monat in mein Leben und bereite mich darauf vor, in den Rauhnächten Neues zu visionieren. Das alte Jahr lasse ich im Einklang mit mir hinter mir.

 

Wintersonnenwende

 

Die Wintersonnenwende liebe ich besonders, weil ich mich ganz bewusst meinen Schatten zuwende und sie mir in Ruhe und Stille anschaue. Licht und Schatten gehören beide zu meinem Leben, und ich finde es sehr wichtig, auch meine Schattenseiten zu kennen.

Dadurch darf ich mich so annehmen, wie ich bin, und diese sogenannten dunklen Seiten in mein Leben integrieren. An der Wintersonnenwende – der längsten Nacht des Jahres – feiern wir die Wiedergeburt des Lichts.

Sie wird auch Yule genannt und bedeutet „Rad“. Das Lebensrad steht für einen Moment still und beginnt sich dann langsam wieder vorwärts zu drehen.

 

Natürliches Neujahr

 

Für mich ist dies das eigentliche Neujahr. Jetzt ist die Zeit, mein Leben aufzufüllen, zu visionieren und Samen für das neue Jahr zu setzen.

Yule ist ein Fest der Freude, der Familie und der Freundschaft. Feiert diese Zeit und seid dankbar für diesen natürlichen Neubeginn.

 

Rauhnächte

 

Am 24. Dezember starte ich mit den Rauhnächten und tauche ein in diese besondere Zeit.

Ja, ich bin die Schöpferin meines Lebens – und die Rauhnächte sind ein grossartiges Werkzeug, um dies ganz bewusst zu tun.

 

Neumondenergie & Haare schneiden

 

Die Neumondenergie ist auch eine wunderbare Zeit, um sich die Haare schneiden zu lassen – für einen neuen Haarschnitt und einen frischen Impuls.

Manchmal braucht es eine Veränderung, die im Aussen sichtbar macht: Ich habe mich verändert. Ein neuer Haarschnitt kann ein Auslöser für ein neues Projekt oder eine neue Arbeitsstelle sein. Und manchmal entsteht nach dem Ende einer Beziehung das Bedürfnis, mit einem Haarschnitt auch symbolisch einen klaren Schnitt zu machen.

 

Handwerk

 

Ein Haarschnitt ist ein ganz simples Handwerk – und doch bleibt vieles für das Auge unsichtbar. Der innere Prozess, der dabei geschieht, kann uns nachhaltig verändern.

Ich bin immer wieder fasziniert davon, was ein Haarschnitt bewirkt. Die meisten Menschen fühlen sich danach erleichtert und leichter. Das Alte ist gegangen, Neues darf entstehen.

Dann beginnt ein neuer Prozess: Das Haar wächst wieder, jeden Tag ein kleines Stück. Pro Monat wächst ein Haar ungefähr 1–2 cm.

 

Natürliches Wachstum im Einklang mit meinem Haar

 

Hier liegt die Möglichkeit, gemeinsam mit meinem Haar zu wachsen. Auf meinem Kopf geschieht jeden Tag Veränderung – ein ganz natürlicher Prozess.

Wir müssen nichts tun, damit unser Haar wächst, denn das ist schlicht seine Aufgabe. Genau das dürfen wir auch auf unser Leben übertragen.

Dabei geht es nicht darum, immer grösser zu werden, sondern die eigene Grösse wahrzunehmen und sich ihrer bewusst zu sein. In jedem Moment haben wir die Möglichkeit, uns zu entscheiden, wer wir sein wollen und wie wir sein wollen – und genau dadurch verändern wir uns stetig.

 

Lieblingsberuf

 

Deshalb liebe ich meine Arbeit als Coiffeuse so sehr: Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, was ein Haarschnitt bewirkt und wie er wirkt.

Für mich ist jede Begegnung mit einem Menschen ein spezieller und intimer Moment. Jeder Mensch ist einzigartig – genau wie sein Haar. Jedes einzelne Haar hat seinen eigenen Zyklus, genauso wie der Mensch, der in seinem eigenen Lebenszyklus steht.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch wundervolle Weihnachtstage voller Liebe und Gemeinsamkeit.

 

In Frieden und Dankbarkeit


Silvia Jenni-
NaturHaarKraft


Schönheit

Herbstzeit

 

Schon ist der dritte Advent – noch ein Sonntag, und wir feiern Weihnachten. Irgendwie rast die Zeit. Doch da das Wetter sich eher herbstlich zeigt und viel zu warm ist, fehlt das richtige Weihnachtsgefühl.
Der astronomische Winteranfang ist erst am 21. Dezember. Also haben wir noch etwas Zeit für den Schnee.

 

Märchen

 

Dabei kommt mir gerade das Märchen von Frau Holle in den Sinn. Vielleicht ist es die falsche Marie, die fleissig die Decken ausschüttelt.


Obwohl: Es sind Märchen – und wenn man sie genau betrachtet, ziemlich brutal. Da ich jedoch mit all diesen Geschichten aufgewachsen bin, gehören sie für mich einfach dazu. Als erwachsene Frau habe ich begonnen, sie zu hinterfragen, und dabei bemerkt, wie viele problematische und auch rassistische Elemente darin vorkommen. Oft stirbt die Mutter, jemand gilt als dumm oder arm, ein anderer als schön und reich. Mir ist bewusst, dass diese Märchen aus einer Zeit stammen, in der das Leben hart war, besonders wenn man aus dem „falschen“ Haus kam.

 

Trotzdem mag ich viele der neuen Verfilmungen. Ihre Botschaften haben zum Teil bis heute ihre Berechtigung. Und manchmal tut es einfach gut, in eine andere Welt einzutauchen. Für mich ist das wie eine kleine Auszeit – und oft finde ich darin sogar Inspiration für mein eigenes Leben.

 

Festtagsfrisur

 

Da wir uns den Feiertagen nähern, rückt auch das Thema Haare wieder in den Fokus. Haare sind ein natürlicher Schmuck – und den zeigen wir besonders gern an den Festtagen. Auch ich wasche mein Haar, föhne es leicht an und lasse es dann trocknen. Mit etwas Haaröl betone ich meine Locken und lasse sie fallen, wie sie möchten.

 

Früher, als ich noch als Coiffeuse im Salon gearbeitet habe, war der Terminkalender in dieser Zeit immer voll: Waschen, Legen, Frisieren – jeder wollte schön sein. Ich habe diese Arbeit sehr geliebt, denn „sich schön machen“ bedeutet auch, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen. Das ist Haarliebe.

 

Man zieht sich schön an und feiert ein Fest – dieser Gedanke gefällt mir sehr. Ich persönlich liebe es, wenn Menschen ihre natürliche Schönheit zeigen. Oder besser gesagt: wenn sie ihre innere Schönheit bewusst im Aussen sichtbar machen.

 

Tochter

 

Ich habe eine Tochter, die Kleider über alles liebt – vor allem gebrauchte, schöne Stücke, denn sie erzählen Geschichten. Wann immer sie die Gelegenheit hat, trägt sie ein besonderes Kleid, passenden Schmuck und liebevoll ausgewählten Haarschmuck. Es steht ihr wunderbar, und ich bewundere, wie konsequent und bewusst sie dieses Ritual lebt.

 

Sie ist eine wunderschöne junge Frau, die ihr Frausein ganz natürlich auslebt. Es fasziniert mich immer wieder, wie achtsam sie alles aufeinander abstimmt. Über die Jahre hat sich aus Brockenhäusern und Flohmärkten eine kleine Schatzkammer angesammelt. Es macht Freude, all diese Kleider und Schmuckstücke zu durchstöbern, denn jedes Teil trägt eine Geschichte in sich.
Ich bin unglaublich stolz und dankbar, dass sie so natürlich, selbstbewusst und authentisch lebt.

 

Vielleicht hast auch du Zeit, einmal wieder deinen Kleiderschrank zu durchforsten. Vielleicht findest du Schätze, die du lange nicht getragen hast. Die Weihnachtszeit ist ideal dafür.

 

Haarschmuck

 

Auch besondere Haarspangen geben unserem Haar einen eigenen Touch – und oft auch ein Stück Selbstsicherheit. Sobald wir ein Kleid oder einen Anzug tragen, verändert sich etwas in uns. Es verleiht Selbstvertrauen und das Bewusstsein: Ich bin schön und anziehend.

 

Jede Frisur verändert unser Äusseres – und gleichzeitig passiert auch innerlich etwas Feines. Jeder Mensch ist im Inneren schön und darf beginnen, das auch nach aussen zu zeigen.


Und das geht ganz natürlich, ohne Chemie: ein schlichtes Make-up mit natürlichen Produkten, eine andere Frisur – und schon schlüpfen wir in eine neue Rolle. Eine Frisur kann Mut geben, und dadurch werden wir wahrgenommen und sichtbar.

 

Also: Fang an zu spielen – mit deinen Haaren, deinem Stil, deiner Ausstrahlung. Finde heraus, was zu dir passt und wie es dich verändert.

 

In diesem Sinne wünsche ich dir einen wundervollen dritten Advent und ganz viel Haarliebe.

 

In Dankbarkeit


Silvia Jenni – NaturHaarKraft


Licht im Adven

 

Die wundervolle und besinnliche Adventszeit hat begonnen – für den ersten Advent hat bereits die erste Kerze geleuchtet. In dieser besonderen Zeit zünden wir Kerzen und Lichterketten an und bringen so Licht in die dunkle Jahreszeit.


Da die Tage kürzer werden, fehlt uns das natürliche Licht und wir verbringen mehr Zeit in unseren vier Wänden. Es ist eine Zeit des Tee trinkens, des Einkuschelns und des Rückzugs.

 

Am Arbeitsplatz muss noch vieles fertiggestellt werden, in den Geschäften ist alles für die Weihnachtseinkäufe vorbereitet. In der Schule stehen zahlreiche Termine an und auch zu Hause möchte man noch vieles erledigen. Das bedeutet viel Arbeit, wenig Zeit – und so kommen wir selbst häufig zu kurz: Stress.

 

Geschichte zur Adventszeit

 

Hier ein paar geschichtliche Fakten, die ich recherchiert habe:

Seit dem 5. Jahrhundert kennt man die Adventszeit. Sie begann damals am 11. November (Martinstag) und dauerte bis zum 5. Januar. Weihnachten wurde ursprünglich am 7. Januar gefeiert – Heiligabend war der 6. Januar (Dreikönigstag), der 7. Januar entsprach Weihnachten. Die gesamte Adventszeit war eine Fastenzeit.

 

Im 7. Jahrhundert vereinheitlichte der Kirchenvater Gregor die unterschiedlichen Traditionen und legte die Adventszeit auf vier Wochen fest. Zudem wurde das Weihnachtsdatum auf den 24. Dezember verlegt – und bis heute ist es in der christlichen Gemeinschaft so geblieben.

 

In der russisch-orthodoxen Kirche wird nach wie vor die alte Fastenzeit eingehalten und das Weihnachtsfest am 7. Januar gefeiert. Dies entspricht dem julianischen Kalender, einem der ältesten Sonnenkalender. Er wurde 45 v. Chr. von Julius Cäsar im Römischen Reich eingeführt – daher der Name „Julianischer Kalender“.

 

Im Jahr 1582 wurde er schrittweise ( von Papst Gregor XIII, daher der Name- gregorianischer Kalender ), durch den gregorianischen Kalender ersetzt. Auf den 4. Oktober 1582 folgte direkt der 15. Oktober 1582 – die Wochentagsfolge blieb jedoch unverändert: der 4. Oktober war ein Donnerstag, der 15. Oktober ein Freitag.
Seit März 1900 besteht zwischen beiden Kalendern ein Unterschied von 13 Tagen, um die der julianische dem gregorianischen Kalender nachläuft.

 

Symbolik der Adventssonntage

 

Die vier Adventssonntage haben eine symbolische Bedeutung:

 

vier Himmelsrichtungen

vier Jahreszeiten

vier Kardinaltugenden (Klugheit, Gerechtigkeit, Besonnenheit, Tapferkeit)

vier Elemente (Feuer, Wasser, Luft, Erde)

 

Die Zahl vier gilt im Alten Testament als Zahl der Welt. Die vier Wochen symbolisieren nach damaliger Rechnung die 4000 Jahre zwischen dem Sündenfall im Garten Eden und der Geburt Christi.

 

Erfindung des Adventskranzes

 

Der Hamburger Kinderheimleiter Johann Hinrich Wichern erfand 1839 den Adventskranz. Er bestand aus einem Holzreifen mit 24 Kerzen – so konnten sich die Kinder jeden Tag auf Weihnachten freuen. 20 kleinen roten Kerzen für die Werktage und 4 grossen weissen Kerzen für die 4 Sonntage.

 

Der traditionelle Adventskranz

 

Heute hat der Adventskranz vier Kerzen. Traditionell besteht er aus Tannenzweigen, gehalten von roten Schleifen, und wird mit Tannenzapfen, Stechpalmen- und Lorbeerblättern sowie mit Mistelzweigen dekoriert.

 

Die Symbolik des Adventskranzes:

 

Immergrüne Zweige stehen für Leben und Hoffnung – sie verblassen nicht und stehen für die Ewigkeit Gottes.

Die runde Form symbolisiert eine Krone.

Die roten Kerzen weisen auf Liebe und das Licht hin, mit dem Christus zu den Menschen kam.

 

Das Wort „Advent“ kommt vom lateinischen adventus und bedeutet „Ankunft“.
Im Griechischen entspricht ihm das Wort epiphaneis, was „Erscheinung“ bedeutet.

 

Fazit

 

Die Adventszeit bringt Besinnung, Vorfreude und die Vorbereitung auf Weihnachten.


Der ursprüngliche Gedanke war Hoffnung, Liebe und Frieden.
Vielleicht finden wir wieder die Zeit, uns diesen Gedanken zu nähern.
Wenn jeder Frieden in sich findet und sich entsprechend verhält, hätten wir schon viel Frieden in dieser schönen Welt.

 

Vielleicht lernen wir wieder, diese Zeit zu genießen und wirklich zu erleben.

 

Die Dunklen, Rauhen Nächte

 

Ich habe für mich die dunklen Nächte (Sperrnächte) entdeckt – durch sie werde ich ruhiger und finde Zeit für beides: Tun und Sein. Jeden Tag nehme ich mir einen Moment für mich und reflektiere jede dazugehörige Nacht den vergangenen Monat.


Wie habe ich mich gefühlt? 

Was habe ich erlebt? 

Was berührt mich heute?

 

Zur Wintersonnenwende feiere ich den Schatten und stelle mich bewusst hinein – und gleichzeitig die Wiedergeburt des Lichtes. Beides gehört zu mir.

 

Am 24. Dezember beginne ich mit den Rauhnächten. Ich tauche ein, genieße die Zeit mit mir und schreibe in jeder Nacht meine Gefühle, Gedanken und Bilder in mein Rauhnachts-Notizbuch.


So bin ich bei mir – und habe dadurch Kraft für mein Leben und für turbulente Zeiten. Beides hat Platz und bereichert mein Leben.

 

Die Dunklen, Rauhen Nächte faszinieren mich seit Jahren und begleiten mich durchs Jahr.
Ich komme bei mir an und lebe in Verbundenheit mit mir. Das ist die Magie der Rauhnächte.

 

Dies waren ein paar Fakten und Traditionen zu Weihnachten, die sich bis heute immer wieder verändern.

 

Wie fühlt sich unser Haar dabei?

 

Begleitung und Schnitt

 

Das Haar begleitet uns – und wenn wir es beobachten, erkennen wir sehr schnell, wie es auf diese Zeit reagiert.
Wenn du zur Ruhe kommst, kann es das Haar ebenfalls – und es wird strahlen.

Manchmal braucht es einen Schnitt, wenn es aus der Form fällt. Durch den Schnitt findet es wieder zu seiner Form zurück.


Auch wenn man das Haar wachsen lassen möchte, tut ein Schnitt gut und gibt ihm neue Kraft.

 

Haare wachsen zu lassen ist ein spannender Prozess:


 

Es braucht Geduld, verschiedene Längen auszuhalten, und die feinen, täglichen Veränderungen bewusst wahrzunehmen.

 

Für viele bedeutet das auch Weihnachten: durchstehen, aushalten – und dennoch wachsen.

 

Das Haar begleitet uns wunderbar, denn wir dürfen damit spielen und es nach Lust und Laune frisieren.
Haare speichern unsere Lebenssituation und Lebensweise.

 

Darum: Nimm dir täglich Raum, Zeit und Aufmerksamkeit für deine Haare und für dich – es ist ein Wellnessmoment.

 

In diesem Sinne – erlebe diese besondere Zeit.

 

In Dankbarkeit


Silvia Jenni – NaturHaarKraft


Luxus

 

Die Bedeutung von Luxus gemäss Duden:
Kostspieliger, verschwenderischer, den normalen Rahmen (der Lebenshaltung o. Ä.) übersteigender, nicht notwendiger, nur zum Vergnügen betriebener Aufwand; Pracht, verschwenderische Fülle.

 

Lateinisch luxus:
Verrenkt, ausgerenkt und eigentlich = Verenkung im Sinne von «Abweichung vom Normalen».

 

Luxus = Zeit

 

Für mich ist Luxus so viel mehr als das.


Für mich ist Luxus: ZEIT.

 

Zeit für mich selbst.
Zeit für meinen Mann.
Zeit für meine Kinder und Grosskinder.
Zeit für meinen Haarsalon und die Menschen, die mir dort begegnen.

 

Zeit ist für mich das Wertvollste, was ich schenken und erleben darf.

 

Luxus am See

 

Zu jeder Jahreszeit zieht mich der Sarnersee an. Ein paar Schritte, ein Atemzug, ein Blick über das Wasser – und etwas in mir kommt sofort zur Ruhe. Der See verändert sein Gesicht, seine Farbe, seine Stimmung… und doch ist er für mich immer ein Platz, an dem ich heimkomme. Zu mir.

 

Diese Momente erfüllen mich mit tiefer Dankbarkeit.
Dankbarkeit dafür, dass ich sie erleben darf. Dass ich einfach sein darf.

 

Der Sarnersee ist für mich ein Wohnzimmer im Freien. Vertraut und bekannt, und doch voller Überraschungen. Manchmal begegne ich Menschen, die ich schon lange kenne. Manchmal treffe ich Fremde. Doch oft entsteht daraus ein Gespräch, das mein Herz berührt – und mir zeigt, dass jeder Moment ein Geschenk ist.

 

Ich erinnere mich an den Spielplatz, der sich im Laufe der Jahre verändert hat, und an die Zeit, als meine Kinder dort spielten. An mein Sitzen auf der Seemauer, an dieses stille Glück beim Zuschauen, an das Gefühl, dass die Zeit für einen Augenblick stillsteht.

 

Im Sommer wurde der See zu unserem Badeort. Voller Lachen, Wasserplätschern, Sonne und Mut. Fast alle meine Kinder haben im Sarnersee schwimmen gelernt.
Diese Leichtigkeit des Wassers, dieses gemeinsame Erleben – das war pure Lebensfreude.

 

Der Sarnersee bedeutet für mich tiefen, stillen, ehrlichen Luxus.

 

Luxus in meinem Haarsalon

 

Auch in meinem Haarsalon erlebe ich Luxus – einen leisen, natürlichen, menschlichen Luxus.
Den Luxus, einem Menschen zu begegnen. Ihn zu sehen. Ihm einen Moment zu schenken, der nur ihm gehört.

 

Jedes Haar ist einzigartig. Jeder Mensch ist einzigartig.
Und weil Haare immer wieder nachwachsen, dürfen wir uns immer wieder neu entdecken.

 

Es ist ein kleiner Wellnessmoment, wenn ich arbeiten darf – nicht nur für meine Kundinnen und Kunden, sondern auch für mich. Mein Beruf erfüllt mich. Er schenkt mir Sinn. Er lässt mich Schönheit sichtbar machen, die schon da ist.

 

Mit bewusstem Herzen Haare zu waschen, zu schneiden, zu föhnen – jemanden in seiner Natürlichkeit zum Strahlen zu bringen – das ist für mich ein ganz besonderer Luxus.
Ein Geschenk.
Eine Verbindung.
Ein Augenblick, der bleibt.

 

Unser Haar ist ein Naturkraftwerk, ein treuer Begleiter unseres Lebens. Wenn du dein Haar betrachtest, spüre, wie es dich schmückt und schützt. Wie viel Kraft und Geschichte darin liegt.

 

Das ist Luxus – im wahrsten und tiefsten Sinne des Lebens.

 

In Dankbarkeit und purem Luxus


Silvia Jenni – NaturHaarKraft


Winterlicher Wellness

 

Schneeflocken – Winterzauber, der die Welt stiller macht

 

Ich liebe Schnee. Die Leichtigkeit der Schneeflocken fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Sie schweben sanft vom Himmel, als wären sie federleicht – und doch verwandeln sie den Boden in eine dichte, schwere Schneedecke.
Wenn die ersten Flocken tanzen, wird alles ruhiger, fast magisch. Manchmal verliere ich mich in diesem Tanz und lasse mich einfach einlullen.

 

Wenn die Welt leiser wird

 

Sobald es schneit, verändert sich etwas. Der Strassenverkehr klingt gedämpft, die Geräusche verschwimmen, die Welt wirkt wie in Watte gepackt.
Die Schneedecke legt sich wie ein weisser Teppich über die Erde – und plötzlich hat alles Zeit zum Durchatmen. Tiere ziehen sich zurück, halten Winterschlaf oder geniessen die kühle Jahreszeit ganz auf ihre Weise.

 

Kinderlachen im Schnee

 

Es gibt kaum etwas Schöneres als Kinder, die im Schnee spielen. Ihre roten Backen, das Strahlen in den Augen und dieses riesige Lächeln, wenn sie halb durchgefroren zurückkommen.
Meine eigenen Kinder liebten es, in der Dämmerung draussen zu spielen – Momente voller Magie.


Und ja: Ich wünsche mir mehr Schnee. Viel mehr. Am liebsten bis Ende Februar. Für mich wäre das ein echtes Wintermärchen.

 

Eine kleine Wintergeschichte

 

Mein Mann hat eine wunderbare Geschichte geschrieben – über eine Maus und einen Schneemann.
Der Titel lautet: „Der Schneemann und die Maus – Stube unter Wasser“ (von Pietro Del Campo).
Eine liebevolle, winterliche Geschichte, die perfekt zur Jahreszeit passt.

 

Winterhaare – wenn Ruhe auch im Haar ankommt

 

So wie die Welt im Winter ein wenig stiller wird, dürfen auch unsere Haare zur Ruhe kommen. Wir ziehen uns zurück, geniessen die Wärme unseres Zuhauses – und unser Haar freut sich über diese Pause genauso wie wir.

 

Ein kleiner Wellnessmoment für dein Haar

 

Vielleicht möchtest du dir in dieser Zeit etwas Gutes tun:

Bewusstes Bürsten – ein Moment nur für dich.

Achtsames Waschen – mit Naturprodukten, langsam und sanft.

Sorgfältiges Trocknen – die Kopfhaut behutsam föhnen.

Ölpflege für die Spitzen – ein kleiner Luxus für Haar und Seele.

So entsteht ein stiller Wellnessmoment, der Körper und Geist entspannt.

 

Winterbart – Pflege in Ruhe

 

Auch Männer mit Bart profitieren von dieser bewussten Pflege.
Den Bart bürsten, waschen, sanft anföhnen, erneut bürsten und mit einem Hauch Bartöl frisieren – ein Ritual, das gut tut und erdet. Ein Moment des Innehaltens.

 

Balance für Schönheit

 

Diese kleinen Pausen schenken Ausgeglichenheit. Und daraus entsteht Schönheit – im Haar, im Bart, und vor allem von innen heraus.
Wenn wir innerlich im Gleichgewicht sind, strahlen wir auch nach aussen.

 

Winterlicher Wellness


Silvia Jenni – NaturHaarKraft


Leichtigkeit

 

Es gibt einen wunderbaren Song von Silbermond: „Leichtes Gepäck“.

 

Refrain:


„Eines Tages fällt dir auf,


dass du 99 Prozent nicht brauchst.


Du nimmst all den Ballast und schmeißt ihn weg,


denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck.“

 

November

 

Gerade in dieser Jahreszeit finde ich, dass Leichtigkeit die Stimmung aufhellt. Doch manchmal stecke ich fest, alles dreht sich um mich und ich komme nicht vom Fleck. Dann wirkt alles schwer und ich suche meinen Weg zurück zur Leichtigkeit. Dabei hilft Lachen – es löst Verspannungen, ich kann tief durchatmen und sogar über mich selbst lachen.


Einmal durfte ich an einem Lachyoga-Vortrag teilnehmen. Das war spannend und richtig lustig.

 

Leichtes Leben

 

Ich glaube, jeder wünscht sich, dass alles leicht zusammenpasst – ein entspanntes und dennoch faszinierendes Leben. Und wir selbst haben die Möglichkeit, etwas zu verändern. Natürlich ist das schwierig, wenn man in einer Lebenssituation steckt, in der kein Ende in Sicht ist und man nicht weiß, wann es besser wird.


Manchmal sind es aber auch nur Wohlstandsprobleme – und dann können wir sofort auf Leichtigkeit umschalten.

 

Meine Entscheidung

 

Ich entscheide, wie ich leben will und was ich verändern möchte. Jede Situation hat mehrere Sichtweisen, und ich kann auswählen, welche Perspektive ich einnehme.
Wir dürfen in der Schweiz frei leben, frei unsere Meinung äußern und genießen ein sicheres Umfeld. Ich kenne auch Zeiten der Armut – und doch fand ich immer Hilfe.


Vielleicht erlebst du heute einen Tag voller Leichtigkeit und freust dich an den kleinen Wundern.

 

Leichtigkeit im Haar

 

Auch im Haar sieht man Leichtigkeit. Viele spüren: „Mein Haar ist zu schwer – ich muss es abschneiden.“ Die Schwerkraft wirkt, alles zieht nach unten. Das fühlen auch viele mit langen Haaren. Oft reicht jedoch schon ein einziger Zentimeter, und das Haar fällt wieder leicht.

 

Haarschnitt

 

Nach dem Haarschnitt ist meine erste Frage: „Wie fühlst du dich?“
Die Antwort lautet fast immer: leicht.
Mit dem Schnitt fällt vieles – zuerst äußerlich, doch auch innerlich bewegt sich etwas. Durch das Gefühl von Leichtigkeit verändert sich die Haltung, und die Lebensfreude kommt zurück. Im Idealfall akzeptierst du dich so, wie du bist, und erkennst, wie einzigartig du bist.
Wir sind Wesen mit vielen Fähigkeiten, die wir entdecken dürfen. Nehmen wir sie an, wird vieles leichter – und unser Haar kann frei fallen.

Es ist wie ein Barometer, das uns zeigt, wie wir uns fühlen. So zeigt sich deine innere Schönheit im Außen – in deinem Haar. Und das wirkt in deinem ganzen Körper.

 

In Leichtigkeit

Silvia Jenni – NaturHaarKraft


Die November-Sonne

 

Diese Woche war voller Sonnenschein – schön warm und wohltuend. 

Ich mag die Sonne und liebe es, mein Gesicht von ihren Strahlen bescheinen zu lassen. In diesem Moment tankt mein ganzer Körper Sonnenlicht, Kraft und Wärme auf.

 

Kleine Auszeit

 

In der Mittagspause lege ich mich gerne in den Liegestuhl, schliesse die Augen und wende mich der Sonne zu. Dabei höre ich eine Meditation und geniesse diese kleine Auszeit.

 

Für unseren Körper ist die Sonne überlebenswichtig – sie nährt uns und hilft, zu heilen. Die Sonne löst schöne Gefühle in uns aus und zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht.

 

Wir füllen unsere Vitamin-D-Speicher auf und versorgen so unseren Körper mit neuer Energie. Auch unsere geschlossenen Augen lieben das Sonnenlicht und entspannen sich. Unser Körper wärmt sich auf und fühlt sich wohlig an.

 

In den Bergen, im Schnee oder auf dem Wasser braucht es allerdings eine Sonnenbrille – auch Schutz darf sein.

 

Sonnenseite oder Schattenseite

 

Natürlich wirft die Sonne auch Schatten – doch ich entscheide, ob ich das Licht oder den Schatten sehen will. Beides gehört zu unserem Leben, und wir bestimmen, worauf wir den Fokus legen.

 

Wenn ich mein Gesicht der Sonne zuwende, liegen die Schatten hinter mir. 

Es kommt also darauf an, wie ich mich aufstelle – auf die Sonnenseite oder die Schattenseite.

 

Natürlich weiss ich, dass es Lebenssituationen gibt, in denen ich im Schatten stehe. Doch auch dann habe ich die Möglichkeit, meinen Blick wieder der Sonne zuzuwenden.

 

Manchmal braucht es den Schatten, um zu wachsen oder zu erkennen, wer ich sein will. Diese Erfahrungen dürfen – oder müssen – wir im Leben machen.

 

Ich darf meine Schatten anschauen, annehmen und mir bewusst sein: Sie gehören zu mir. Es sind Themen, die ich erleben darf – und irgendwann kommt auch hier wieder die Sonne hervor.

 

Wenn wir nur Sonnenschein kennen, wissen wir gar nicht, welch Glück wir haben. Also: ab und zu mal im Schatten stehen – und dann wieder in die Sonne treten.

 

Lachende Sonne

 

Fast jedes Kind malt die Sonne mit einem lachenden Gesicht.

Vielleicht, weil sie uns beflügelt, weil sie Kraft schenkt und Freude in uns weckt.

 

Sonne im Haar

 

Auch unsere Haare lieben die Sonne und tanken ihre Energie auf. Im Sonnenlicht zeigen sie ihre wunderschöne Farbe und leuchten.

 

Zum Wachsen brauchen die Haare Vitamine, Mineralstoffe und Sonne – Licht, Wärme und Lebenskraft.

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, wie kräftig und lebendig unser Haar ist.

Und die Sonne schenkt ihm dieses besondere Strahlen.

 

November-Sonne

 

Gerade jetzt im November wirkt die Sonne wie ein Aufheller für unser Gemüt. Wir dürfen auftanken, tief durchatmen, einen Moment innehalten und geniessen.

 

So zeigt sich auch unser Haar strahlend schön.

 

Geniesse die nächsten Tage – und tanke dich voll mit Sonnenlicht auf.

 

Einen wunderschönen Sonnengruss


Silvia Jenni – NaturHaarKraft


November – ein spezieller Monat

 

Der November ist ein besonderer Monat. Es ist nicht mehr wirklich Herbst, aber auch noch kein Winter – irgendwo dazwischen. Doch genau das hat seinen Reiz, denn es ist die Zeit des Übergangs, in der alles sein darf. Wir dürfen uns langsam an die kältere Jahreszeit gewöhnen. Die Tage werden kürzer, und wir spüren das Bedürfnis nach mehr Licht.

 

Oft hängt der Nebel im Tal und drückt ein wenig auf die Stimmung. Wenn wir jedoch die Möglichkeit haben, in die Berge zu fahren, erleben wir dort Sonnenschein pur.

 

Vollmond und Neumond

 

Den Vollmond oder Neumond nehmen wir in dieser Jahreszeit besonders intensiv wahr.
Auch beim Wetter ist alles möglich – an schönen Nachmittagen kann es noch richtig warm werden.

 

Auch die bekannten Herbststürme gehören in diese Zeit. Die Natur hat das wunderbar eingerichtet, denn es macht Sinn, dass die Bäume ihre Blätter verlieren, bevor der Schnee kommt. Manchmal bin ich etwas traurig, wenn die Farbenpracht verschwindet – und doch entsteht dadurch eine geheimnisvolle, fast mystische Stimmung.

 

Ich liebe jede Jahreszeit und bin dankbar, dass sich der Kreislauf der Erde immer wieder aufs Neue wiederholt. Es ist ein klares Bewusstsein: Die Erde hat ihren eigenen Rhythmus und folgt ihm unbeirrbar – ganz gleich, was wir Menschen tun.

 

Geschenk des Lebens

 

Wir haben das Geschenk, unser Leben auf diesem wunderbaren Planeten zu leben.
Ich allein bestimme, wie ich mit diesem Geschenk umgehe – es ist meine Entscheidung.

 

Haarliebe

 

Genauso ist es mit meinen Haaren: Ich darf damit tun und lassen, was ich möchte.
Ich habe mich klar entschieden, ohne Chemikalien zu arbeiten – weil ich erfahren habe, wie wenig unser Haar wirklich braucht. Natürlich ist Haarpflege wichtig für unsere Kopfhaut und unser Haar, doch es braucht mehr als nur Produkte.

 

Die Haarbürste

 

Die Haarbürste und das tägliche Bürsten sind die beste Grundlage für eine gesunde Kopfhaut und gepflegtes Haar.
Wasche dein Haar so selten wie möglich und nur mit einem milden, natürlichen Shampoo. Vielleicht ergänzt durch ein wenig Haaröl – das ist meist schon genug. Diese Pflege wirkt mechanisch und natürlich zugleich.

 

Unser Lebensstil spielt ebenfalls eine große Rolle: Ob unser Haar glänzt oder stumpf wirkt, hängt oft davon ab, wie wir leben.

 

Wie lebe ich – und bin ich wirklich der Schöpfer meines Lebens?
 Was bedeutet das für mich?

 

Ganz klar: Mein Haar zu berühren bedeutet, zu erkennen, wie perfekt mein natürliches Haar zu mir passt. Es ist Teil von mir. Ich bin mir bewusst, dass es mich schützt, schmückt und mich auf meinem Weg begleitet.

 

Wo stehe ich im Moment? Wie fühlt sich mein Leben gerade an?
Dein Haar zeigt es dir ganz klar. Beobachte dein Haar – und dein Leben – und du wirst erkennen, wer du bist und wo du stehst.

 

Es ist eigentlich ganz einfach. Und doch finden wir oft Ausreden, warum unser Haar „so“ ist. Dabei spiegelt es nur, wie es in uns aussieht.

 

Mich fasziniert das immer wieder. Unser Haar ist genial – ein Spiegel unseres Inneren und eine Möglichkeit, uns selbst zu erkennen.

 

Natürlich zeigt auch unser ganzer Körper unser Leben und unser Umfeld.

 

Du allein entscheidest, wer du sein möchtest.

 


In diesem Sinne: Erfreue dich an deinem Haar und zelebriere die Pflege und Achtsamkeit mit deinem Haar.

 

In Haarliebe


Silvia Jenni – NaturHaarKraft


Infoabend – Meine Passion

 

Passion

Heute habe ich mich entschieden, über meinen Infoabend zu schreiben.
Einerseits ist mein Haarsalon meine Berufung, und doch habe ich noch eine zweite Passion: die Rauhnächte.

 

Der Anfang

Alles begann mit einem Buch über die Rauhnächte, das mir mein Mann in die Hände gelegt hat. Ich war sofort fasziniert und wusste: Die zelebriere ich!

 

In einer Grossfamilie läuft in der Adventszeit unglaublich viel – unzählige Termine, vieles, das noch abgeschlossen werden sollte – der ganz normale Alltagswahnsinn.


Ich liebe die Adventszeit und Weihnachten, das Fest der Familie. Doch manchmal war es einfach viel – zu viel. Dadurch wurde ich etwas dünnhäutig und ja, gestresst. Schliesslich sollte ja alles schön sein.

 

Ruhe in der Weihnachtszeit

Die Rauhnächte haben mir geholfen, bei mir zu bleiben und durchzuatmen.
Mir in jeder Nacht bewusst Zeit für mich zu nehmen war purer Luxus. Ich kam in meine Balance und konnte diese Zeit ganz entspannt geniessen.

 

Mit jeder Nacht kam ich mir selbst näher – Nacht für Nacht. Diese Magie entfaltete sich in mir und strömte durch mich hindurch.

Im nächsten Jahr kamen dann die Dunklen Nächte oder Sperrnächte dazu. Das war nochmals eine Offenbarung – schlicht genial.

 

Reisezeit

Vom 8. Dezember bis 6. Januar nehme ich mir jede Nacht Zeit nur für mich.
Diese Zeit ist Luxus – und zugleich herausfordernd. Denn sie berührt mich tief im Inneren. Es ist eine Reise zu mir selbst – mit mir selbst.

 

Mein eigenes Buch

Dann kam der Impuls, selbst ein Buch über diese besondere Zeit zu schreiben.
Schon im Januar begann ich zu schreiben – jeden Tag – und es war grandios! Dieses Gefühl, meine persönliche Zelebration der Rauhnächte festzuhalten, war einfach unbeschreiblich.

 

Da ich viel mit Zirkel und Lineal zeichne, kam die Idee, diese Bilder – diese fast heilige Geometrie – zu integrieren. So konnte ich das Schreiben mit dem Zeichnen verbinden.

 

Das ganze Buch zu digitalisieren war nochmals eine ganz andere Geschichte – spannend, lehrreich und voller Herausforderungen.


Ich bin ein völliges Greenhorn und durfte auf diesem Weg viele Erfahrungen (und Fehler) machen.
Ich blühte auf und wuchs mit meinem Buch. Ich gestaltete es nach meinen eigenen Ideen und versank tief in den Dunklen Rauhen Nächten. Dabei lernte ich unglaublich viel über mich.

Heute halte ich mein Buch in den Händen – dankbar und stolz, es getan zu haben.

 

Die Hellen Rauhnächte

Während dieses Prozesses kamen auch noch die Hellen Rauhnächte – oder Sommer-Rauhnächte – dazu.
Jetzt sind die Rauhnächte für mich komplett.

Auch darüber habe ich ein Buch geschrieben und bin dankbar für dieses wundervolle Gefühl.
Nun begleiten mich die Rauhnächte durch das ganze Jahr.

 

Meine Botschaft

Für mich ist es wichtig, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg mit den Rauhnächten findet und sie in sein Leben integriert.


Jede*r bestimmt selbst, wie viel Zeit und Raum sie oder er investieren möchte.

 

Infoabend

An diesem Infoabend bekommst du viele Informationen und Inspirationen, wie du deine Dunklen Rauhen Nächte zelebrieren kannst.
Da ich ein sehr bodenständiger und geerdeter Mensch bin, ist es mir wichtig, dass sich alles einfach in den Alltag integrieren lässt.

 

Eines kann ich dir versprechen:


Wenn du dich auf die Dunklen Rauhen Nächte einlässt, entsteht Magie in dir – und eine Reise zu dir selbst beginnt.


Es ist ein einfaches, aber sehr kraftvolles Werkzeug, um dich selbst kennenzulernen.

 

Begrüssung

Ich freue mich, dich an diesem Abend zu begrüssen.
Und wer weiss – vielleicht verliebst du dich ebenfalls in diese Zeit, findest deinen eigenen Weg, sie zu zelebrieren, und sie wird ein fester Bestandteil deines Lebens.


Eine Einladung, in der Gegenwart zu leben – mit all deinen Sinnen.

 

In Dankbarkeit und Magie


Silvia Jenni - 
NaturHaarKraft


Öffentlichkeit

 

Habe ich den Mut, mich in der Öffentlichkeit so zu zeigen, wie ich bin?

 

Diese Frage begleitet mich immer wieder. Sie berührt etwas Tiefes in mir – meine Echtheit, mein Vertrauen in mich selbst und meine Art, mich zu zeigen. Oft spüre ich: Mein Haar spielt dabei eine ganz besondere Rolle.

 

Wie trage ich meine Haare?

 

Lebenssituation

 

Je nach Lebenssituation, Anlass oder Stimmung trage ich meine Haare anders.
Meistens sind sie offen – ich liebe dieses Gefühl, wenn sie frei fallen dürfen. Es erinnert mich an meine eigene Freiheit, an die Leichtigkeit, den Tag einfach so zu leben, wie er kommt.

 

Im Haarsalon

 

Wenn ich im Haarsalon arbeite, binde ich meine Haare zusammen. So bleibe ich fokussiert, klar und ganz bei mir.
Ich liebe diese Struktur. Klare Termine, ein voller Tag, Begegnungen mit Menschen – das erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit.

 

Freizeit & Reisen

 

In meiner Freizeit, besonders auf Reisen mit meinem Mann, lasse ich mich gerne führen – vom Moment, von der Landschaft, von der Begegnung.
Diese Zeit ist für mich Freiheit pur: einfach da sein, staunen, atmen, genießen.

 

Messe & Vortrag

 

An einer Messe stehe ich wirklich „in der Öffentlichkeit“. Ich gebe Auskunft über Haare, die Rauhnächte, Trancehealing und den Flügelschlag. Ja, das braucht Mut. Doch die Freude, mein Wissen zu teilen und mich mit Menschen auszutauschen, überwiegt jedes Lampenfieber.

 

Auch bei einem Vortrag spüre ich dieses Kribbeln. Ein bisschen Nervosität – und gleichzeitig tiefes Vertrauen.


Ich vertraue mir. Und ich vertraue meinen Haaren.

 

Bevor ich auf die Bühne gehe, pflege ich sie bewusst: Ich wasche sie, kämme sie, schüttle sie locker aus und lasse sie an der Luft trocknen. Zum Schluss massiere ich ein wenig Kokosöl in die Spitzen. Dieses Ritual verbindet mich mit mir selbst – es ist mein kleiner Moment der Zentrierung.

 

Mein Haar darf dann frei fallen, und ich liebe es, während des Sprechens meine Finger hindurchgleiten zu lassen. Das hält mich geerdet und in Kontakt mit mir.

 

Familienfeste

 

Auch bei einem Familienfest oder Event brauche ich diese Freiheit – die Möglichkeit, meine Hände durchs Haar zu fahren. Das fühlt sich für mich einfach natürlich an.
Natürlich macht es auch Spaß, mal eine andere Frisur auszuprobieren. Doch meine persönliche Freiheit ist es, mein Haar so zu tragen, dass ich mich selbst spüre.

 

Frisuren und Ausdruck

 

Bei besonderen Anlässen, wie einer Hochzeit, kann eine Hochsteckfrisur wunderschön und elegant wirken. Sie verleiht Sicherheit und das Gefühl von Schönheit.

 

Doch jede Frisur erzählt ihre eigene Geschichte.
Mit ihr zeigen wir etwas von uns – manchmal bewusst, manchmal unbewusst. Eine streng gebundene Frisur, etwa ein Pferdeschwanz, strahlt Klarheit und Stärke aus.
Ein lockerer Zopf oder ein paar frei fallende Strähnen wirken verspielter, weicher, lebendiger.

 

Unser Haar erlaubt uns, mit Identität zu spielen, uns zu verändern, neue Seiten zu zeigen. Jede Frisur kann unser Selbstvertrauen stärken – sie begleitet uns durch die verschiedenen Rollen und Stimmungen unseres Lebens.

 

Deine eigene Haarfreiheit

 

Die Möglichkeiten sind unendlich.
Darum ist es mir wichtig, dass jeder Mensch seine Frisur so trägt, wie er oder sie sich wirklich wohlfühlt. Dieses Wohlgefühl lässt uns strahlen – es ist der Moment, in dem unsere wahre Schönheit sichtbar wird.

 

Also: Entscheide jeden Tag neu, wie du dein Haar tragen möchtest.

 

In Verspieltheit,


NaturHaarKraft – Silvia Jenni


Vertrauen in mich – Wie Vertrauen unser Leben und unsere Haare stärkt

 

Bin ich bereit, jemandem zu vertrauen – sogar mir selbst?

 

Vertrauen ist die Grundlage für jede Beziehung – zu anderen, zu uns selbst und sogar zu unserem Haar. Aber wie entwickelt man Vertrauen, und wie stärkt es das Selbstvertrauen? Vertraue ich mir und meinen Handlungen wirklich?

 

Vertrauen lernen in der Familie

 

Als Kind vertrauen wir unseren Eltern. Wir glauben, dass sie unser sicherer Hafen sind – ein Ort, an dem wir uns geborgen fühlen und vertrauen dürfen. Vielleicht haben wir auch Grosseltern, denen wir dieses Vertrauen schenken. Später kommen Freunde dazu, denen wir uns anvertrauen.

 

Doch fast jeder erlebt irgendwann, dass sein Vertrauen missbraucht wird. Leider geschieht das nicht selten sogar innerhalb der Familie oder im nahen Umfeld.
Aus diesen Erfahrungen lernen wir, Dinge zu hinterfragen. Wichtig ist jedoch, dabei nicht in Kontrolle zu verfallen und alles bestimmen zu wollen – denn das führt unweigerlich zu Stress und Enge.

 

Vertrauen in Beziehungen

 

Vertrauen darf immer wieder neu entstehen. Es ist die Grundlage jeder Beziehung – sei es Freundschaft, Partnerschaft oder Liebe.

Auch in der Liebe kann Vertrauen erschüttert werden, oft aus Angst, die Wahrheit zu sagen. Vielleicht, weil man den anderen nicht verletzen will oder befürchtet, dass er aus Schmerz überreagiert. Doch ohne Vertrauen kann keine echte Nähe wachsen.

 

Vertrauen als Eltern

 

Als Eltern dürfen wir lernen, unseren Kindern zu vertrauen – daran zu glauben, dass sie ihren eigenen Weg finden. Dieses Vertrauen ist ein Geschenk an sie und an uns selbst.

 

Eigenes Vertrauen entwickeln

 

Jeder Mensch muss für sich selbst herausfinden, wem oder was er vertrauen möchte.


Auch wenn Vertrauen einmal missbraucht wurde, ist es wichtig, wieder neu vertrauen zu lernen.


Dieser Weg kann schmerzhaft und herausfordernd sein – doch er kann uns auch auf eine neue, tiefere und schönere Weise ins Leben führen.

Vielleicht gehört das genau so zu unserem Menschsein – und irgendwie auch zu unserem Seelenplan.

 

Vertrauen am Arbeitsplatz

 

Im Beruf spielt Vertrauen eine zentrale Rolle.
Ich muss meinem Chef oder meiner Chefin vertrauen – und als Führungsperson meinen Mitarbeitenden.


In einem guten Team ist Vertrauen die Basis für ein harmonisches, lebendiges Arbeitsklima. So zu arbeiten, macht Freude und gibt Kraft.

 

Vertrauen als Kunde im Haarsalon

 

Wenn ein Kunde zu mir in den Haarsalon kommt, schenkt er mir Vertrauen. Ich bin mitverantwortlich dafür, dass dieses Vertrauen bestehen bleibt.

Gemeinsam besprechen wir, wie die Haare geschnitten oder gestaltet werden sollen – und meine Aufgabe ist es, dies mit Achtsamkeit und Können umzusetzen.
Ich bleibe dabei mit mir verbunden, vertraue meiner Intuition und meinem handwerklichen Geschick.

 

Natürlich kann es auch einmal passieren, dass mir ein Fehler unterläuft. Dann entschuldige ich mich aufrichtig und hoffe, dass der Kunde mir wieder vertrauen kann. Das ist ein schmerzlicher Moment – aber er zeigt auch, wie kostbar Vertrauen ist.

 

Vertrauen in mich und mein Können

 

Zum Glück wachsen Haare nach – und oft verändert sich alles wieder zum Guten.
Ich bin dankbar, wenn der Kunde zufrieden ist und seine Haare liebt.

Für mich ist entscheidend, dass ich mir selbst vertraue: meinem Können, meiner Erfahrung, meiner Intuition.
Ich weiss: Ich kann das.

 

Selbstvertrauen stärken – innen und außen sichtbar

 

Ich wünsche jedem Menschen, dass er sich selbst vertrauen darf –
ein gesundes Selbstvertrauen entwickelt,Menschen findet, denen er vertrauen kann und spürt, wie dieses Vertrauen nach aussen strahlt.

 

Denn auch das zeigt sich – im Haar, in der Haltung, in der Ausstrahlung.
Wie du dein Haar trägst, erzählt viel über dein Selbstvertrauen.
Deine innere Schönheit wird sichtbar im Äusseren.

 

Im Vertrauen,


Silvia Jenni

NaturHaarKraft


Dankbarkeit für meine Haare

 

Der Goldene Herbst

 

Der Oktober hat begonnen – oft wird er auch der Goldene Herbst genannt.
Die Wälder leuchten in allen Farben, von Gelb bis Rot. Auch viele Blumen zeigen sich noch einmal in voller Pracht.
Die Natur taucht alles in warme Gold- und Rottöne – einfach faszinierend.

 

Langsam verlieren die Bäume ihre Blätter und ziehen sich zurück.
Wie in einem sanften Winterschlaf sammeln sie ihre Kraft im Innern, um im Frühling wieder neu zu erblühen.
Ein wunderschöner Kreislauf, den wir jedes Jahr aufs Neue beobachten dürfen.

 

Erntedankfest

 

Im Oktober feiern wir Erntedank oder auch die Älplerchilbi.
Es wird grosszügig gefeiert – und vor allem: gedankt.

 

Danke – für mich

 

Dies ist ein guter Zeitpunkt, um innezuhalten und sich zu fragen:
 Wofür bin ich dankbar?

 

Dankbarkeit können wir nicht genug üben.
Je dankbarer wir sind, desto mehr Dankbarkeit erfahren wir in unserem Leben.
Vielleicht findest du jeden Tag einen kleinen Moment, bewusst „Danke“ zu sagen –
für deine Gesundheit, deine Familie, deine Arbeit, dein Zuhause, dein Einkommen und die Botschaften, die dich erreichen.

 

Glaube mir: Es macht Freude, sich zu bedanken. 

 

Dankbar für meinen Beruf

 

Ich bin dankbar für meinen Beruf, meinen Haarsalon, meine wundervollen Kundinnen und Kunden – und für meine tiefe Verbindung zu den Haaren.

 

Haar ist für mich pure Faszination.
Jedes einzelne Haar ist schön und einzigartig – perfekt für den Menschen, zu dem es gehört.

 

Natürlich ist es ein Prozess, das eigene Haar so zu akzeptieren, wie es ist.
In der Jugend wünschen wir uns oft anderes Haar und probieren vieles aus, um im Trend zu sein.

 

Experimentieren

 

Schon früher nutzte man Haarteile, um besondere Frisuren zu gestalten –
das „Schummeln“ mit dem Haar hat also Tradition.

 

Sich auszuprobieren und immer wieder neu zu erfinden – dafür ist das Haar wie geschaffen.
Es wächst nach und erlaubt uns, mit Farben und Formen zu experimentieren.
Gerade diese spielerische Veränderung hilft uns, herauszufinden: Wer möchte ich sein?

 

Weg zur Natürlichkeit

 

Irgendwann kommt der Moment der Erkenntnis:
 Mein natürliches Haar passt perfekt zu mir.

 

Von da an beginne ich, mich selbst zu lieben und mich mit meiner Seele zu verbinden.
Denn meine Haare spiegeln meine Seele – sie zeigen, wie ich mich im Moment fühle.

So finde ich den Weg in die Dankbarkeit und in die Liebe zu mir selbst.
Haarliebe.

 

Vielleicht findest auch du deinen Weg, dankbar für dein Haar zu sein.


Haare verändern sich mit uns – und genau das ist so faszinierend. 

 

In Dankbarkeit,


NaturHaarKraft


Silvia Jenni


Zeit – ein Geschenk voller Luxus

 

Zeit als wahrer Luxus

 

Zeit zu haben, ist für mich purer Luxus – einer, den man nicht kaufen, aber bewusst erleben kann. In einer Welt, die immer schneller wird, fühlt es sich wie ein Geschenk an, wenn ich innehalte und mir selbst oder anderen meine volle Aufmerksamkeit schenke.

 

Es ist ein Unterschied, ob wir durch unseren Tag hetzen oder ob wir uns wirklich Zeit nehmen. Zeit für ein Gespräch, in dem ich nicht nur die Worte, sondern auch die Zwischentöne wahrnehme. Dabei entdecke ich oft ein Stück Geschichte dieses Menschen, seine Sichtweise auf das Leben, seine Werte oder Hoffnungen. Solche Gespräche bleiben lange in mir nach – sie sind kleine Schätze, die nur entstehen, wenn wir Zeit schenken.

 

Zeit für Sport bedeutet für mich nicht nur Bewegung, sondern Lebendigkeit. Den Körper spüren, Kraft und Energie freisetzen, Freude daran haben, was er alles leisten kann. Es ist, als ob man mit jedem Atemzug sagt: „Ich bin hier, ich lebe.“

 

Familienzeit ist noch einmal eine besondere Form des Luxus. Ein Brettspiel am Küchentisch, gemeinsames Lachen, eine Umarmung zwischendurch oder ein Ausflug, der uns aus dem Alltag herausführt. Diese Momente prägen sich tief ein, weil sie mehr sind als nur „Zeitvertreib“ – sie sind gelebte Nähe, Geborgenheit und Verbundenheit.

 

Und dann gibt es die Zeit nur für mich. Ein gutes Buch lesen, einfach still dasitzen, spazieren gehen oder in einer Tätigkeit versinken, die mir Freude bereitet. Das sind Momente, in denen ich zu mir selbst finde, in denen ich auftanke. Zeit für sich zu nehmen, ist nicht egoistisch – es ist Selbstfürsorge.

 

Zeit im Alltag – zwischen Pflicht und Freude

 

Natürlich ist da auch der Alltag, mit all seinen Aufgaben: Wohnung putzen, Mahlzeiten kochen, Wäsche waschen. Viele dieser Dinge sind Routine, unsere Hände erledigen sie wie von selbst. Oft denken wir dabei, es sei nur „Pflicht“, und doch steckt auch darin eine besondere Art von Zeit.

 

Es macht etwas mit mir, wenn ich in eine frisch geputzte Wohnung komme. Der Duft, die Ordnung – all das schenkt mir innere Ruhe. Wenn die Wäsche sauber auf dem Stapel liegt oder ein warmes Essen duftet, spüre ich Dankbarkeit.

 

Manchmal erledige ich diese Arbeiten schnell, weil es eben sein muss. Aber manchmal lasse ich mir auch bewusst Zeit. Dann genieße ich es, wie meine Gedanken frei fließen können. Ich betrachte Themen aus verschiedenen Perspektiven, finde Klarheit, ohne dass ich es bewusst suche. Routine gibt Raum für innere Freiheit.

 

An Tagen, an denen ich mich nicht gut fühle, sind es gerade diese scheinbar banalen Arbeiten, die mich wieder erden. Sie geben mir Halt, ein Gefühl von Kontrolle und Verlässlichkeit. Während meine Hände beschäftigt sind, darf mein Herz zur Ruhe kommen. So wird selbst der Alltag zu einer Quelle von Kraft.

 

Haarzeit – kleine Rituale mit großer Wirkung

 

Auch unsere Haare sind Teil dieser „Zeitmomente“. Sie begleiten uns ein Leben lang, und viele von uns verbinden mit ihnen Erinnerungen, Stile oder sogar ein Stück Identität.

 

Sich Zeit für die Haarpflege zu nehmen, kann weit mehr sein als Routine. Wenn ich meine Kopfhaut massiere, das warme Wasser spüre, wie es über meinen Kopf rinnt und die Haare reinigt, dann ist das ein sinnliches Erlebnis. Ich fühle, wie Anspannung nachlässt. Dieser Moment gehört nur mir – ein kleines Ritual, das mich mit mir selbst verbindet.

 

Haarritual – ein Akt der Selbstliebe

 

Das Bürsten meiner Haare ist für mich ein meditativer Augenblick. Sanft streiche ich die Bürste durch das Haar, spüre, wie die Kopfhaut massiert wird. Mit jeder Bewegung verteilt sich der natürliche Talg, pflegt und schützt – ganz von selbst.

 

Dieser Prozess ist mehr als Pflege: Er ist ein Moment des Innehaltens. Ich atme bewusst, lasse los, fühle mich getragen von meiner eigenen Kraft. Es ist Selbstliebe in einer ganz einfachen Form – spürbar, greifbar, wohltuend. So wird Haarpflege zu Haarliebe.

 

Coiffeurzeit – Schönheit bewusst erleben

 

Auch der Besuch beim Coiffeur ist für mich ein besonderer Augenblick. Es ist nicht nur ein Haarschnitt, sondern ein bewusstes Sich-selbst-etwas-Gutes-Tun. Wenn jemand mit Achtsamkeit meine Haare schneidet, spüre ich, dass dies mehr ist als reine Dienstleistung.

 

Es ist Zeit, die ich mir gönne. Ein Moment, in dem ich mich in die Hände eines anderen Menschen begebe, loslasse und Vertrauen schenke. Danach gehe ich nicht nur mit einem neuen Look hinaus, sondern oft auch mit einem gestärkten Gefühl von Selbstwert. Meine innere Schönheit darf im Außen sichtbar werden.

 

Fazit – Zeit als Geschenk an mich selbst

 

Zeit ist das Wertvollste, was wir haben. Sie ist nicht endlos, sie ist nicht planbar, und gerade deshalb ist sie so kostbar. Jeder Moment, den wir bewusst erleben – sei es beim Gespräch, beim Sport, im Alltag, bei der Haarpflege oder beim Coiffeur – wird zu einem Schatz.

 

Es braucht nicht immer große Ereignisse, um das Leben besonders zu machen. Oft sind es die kleinen Rituale, die uns Erdung, Freude und Liebe schenken. Zeit ist kein „Verlust“, sondern immer ein Geschenk – besonders dann, wenn wir sie uns selbst schenken

 

 

In Liebe

Silvia Jenni 

NaturHaarKraft


Mein Fokus

 

Entscheidung

 

Jeden Morgen, wenn ich aufstehe, habe ich die Möglichkeit zu entscheiden, wie sich mein Tag entwickelt. Wie fühle ich mich? Worauf richte ich heute meinen Fokus? Denn dort, wo mein Fokus ist, da ist auch mein Gefühl.

 

Fokus verändern

 

Vielleicht habe ich heute einen vollgepackten Tag und denke: Wie soll ich das alles schaffen? Genau dort liegt dann mein Fokus – und das Gefühl von Hilflosigkeit übermannt mich. Wenn ich aber in diesem Moment meinen Fokus verändere, mich auf den erfüllten Tag freue und überzeugt bin: Ich kann das, dann verändert sich mein Gefühl. Die Arbeit wird zwar nicht weniger, doch sie fällt mir leichter von der Hand.

 

Erfahrung

 

Ich habe jahrelang im Service gearbeitet. Dabei konnte ich bei mir beobachten: Wenn wenig los war, passierten mir Fehler. Ich brachte das Falsche oder vergaß etwas. Sobald das Restaurant bis auf den letzten Platz besetzt war, war ich in meinem Element. Mein Fokus war klar: die Gäste zügig bedienen, mit einem Lächeln auf den Lippen – und schon funktionierte alles einwandfrei. Die Gäste waren zufrieden, und ich fühlte mich erfüllt. Ich denke, das kennt jeder auf irgendeine Weise in seinem Leben.

 

Die Frage ist: Worauf lege ich in meinem Leben den Fokus – auf die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft?

 

Vergangenheit

 

Die Vergangenheit ist geschehen. Ich kann sie nicht mehr verändern. Ich kann sie anschauen und bewusst entscheiden, sie hinter mir zu lassen. Selbstverständlich kann ich aus ihr lernen und entscheiden, wie ich jetzt handeln möchte.

 

Zukunft

 

Die Zukunft kann ich mir ausmalen, aufschreiben oder erträumen. Doch es ist wichtig, immer wieder den Weg in die Gegenwart zu finden. Denn ich lebe im Hier und Jetzt.

 

Gegenwart im Moment

 

Wenn mein Fokus im Moment ist, bin ich aufmerksam, mit mir verbunden und klar ausgerichtet. Genau dann ist das Leben voller Magie und ich erkenne das Geschenk des Lebens. Dabei hilft mir mein Gefühl in jeder Situation.
Da alles über den Atem geschieht, erkenne ich sofort an meiner Atmung, in welchem Gefühl ich bin. Das heißt, ich kann durch bewusstes Atmen mein Bewusstsein stärken. Mein Fokus bleibt dann bei mir – genau da, wo ich bin und was ich in diesem Moment tue.

 

Einfach und faszinierend

 

Eigentlich klingt das alles so einfach und logisch – und doch ertappen wir uns oft dabei, wie sich unser Fokus verschiebt und damit auch unser Gefühl. Ja, ich allein habe die Möglichkeit, jederzeit zu entscheiden, worauf ich meinen Fokus lege.

 

Ein Magier arbeitet genau damit: Er lenkt unseren Fokus um – und schon erleben wir Magie pur.

 

Haarsalon

 

Auch in meinem Salon beobachte ich das immer wieder. Eine Kundin erzählt mir: Ich habe schlimmen Haarausfall und das Gefühl, jeden Tag mehr Haare zu verlieren. Genau dort liegt nun ihr Fokus – im Gefühl von Angst und Verlust.


Als Erstes schauen wir: Wie sieht die Kopfhaut aus, und wachsen vielleicht schon neue Haare nach?

 

Denn wir verlieren etwa 100 Haare pro Tag – ganz natürlich. Das klingt viel, ist aber normal.

 

Ausschließen

 

Danach klären wir mögliche Ursachen ab: Hat sich etwas im Leben verändert – Ernährung, Medikamente, Beziehung, Arbeitsstelle? Auch Krankheiten können zu verstärktem Haarausfall führen. In diesem Fall sollte man unbedingt einen Arzt konsultieren.

 

Zyklus

 

Da wir Menschen in Zyklen leben und jedes Haar seinen eigenen Zyklus hat, kommt es manchmal vor, dass wir zeitweise mehr Haare verlieren. Wenn ich dann den ganzen Tag meinen Fokus darauf lege und meine Gedanken nur noch um Haarausfall kreisen, verstärkt sich das Gefühl von Verlust.

 

Lebenssituation

 

Wenn ich meine Lebenssituation bewusst reflektiere, erkenne ich oft schnell, was wirklich los ist. Denn in vielen Fällen haben Haut- und Haarprobleme auch psychische Ursachen. Haare können uns darauf hinweisen: Schau dir dein Leben genauer an.


Sobald alles abgeklärt ist und der Fokus wieder auf das Schöne – auf das volle, gesunde Haar – gelenkt wird, stoppt der Haarausfall meist von selbst. (Ausgenommen sind Krankheiten.)

 

Denn unser Körper arbeitet immer für uns – niemals gegen uns.

 

Also richten wir unseren Fokus auf das Geschenk des Lebens – voller Liebe.

 

In Dankbarkeit

NaturHaarKraft

Silvia Jenni


Spiel des Lebens

 

Spiel zwischen Geburt und Tod

 

Unser Leben ist ein faszinierendes Spiel, das wir zwischen unserer Geburt und unserem Tod spielen dürfen. Wir haben nur wenige Jahre Zeit herauszufinden: Wer bin ich? Und wer möchte ich sein? Auf diesem Weg machen wir Erfahrungen, die uns zeigen, wer wir sind – und was wir uns wünschen.

 

Das Leben ist ein Zyklus: Mal fühlen wir uns glücklich, mal nicht. Manchmal läuft alles wie am Schnürchen, und ein anderes Mal scheint alles schiefzugehen.

 

Teenagerzeit

 

In meiner Teenagerzeit begleitete mich ein Lied von Peter Reber, das genau diese Achterbahn des Lebens beschreibt.


Ein Satz aus dem Refrain hat mich damals tief berührt:
„Stürmischi Zyte uf em länge Wäg vo geschter bis nach hüt.“

 

Ab und zu taucht dieser Song wieder in meinem Kopf auf und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Denn ja – es gibt Dinge, die verändern sich nie, egal wie alt oder weise man glaubt zu sein.

 

Refrain: „Stürmischi Zyte“, Peter Reber

 

„Stürmischi Zyte uf em länge Wäg vo geschter bis nach hüt.


Stürmischi Zyte wo Chraft hei braucht und glich luegsch öppe zrügg.


Stürmischi Zyte u jede trifft se aa uf sire Walz.


Stürmischi Zyte u gäb se ned, fählti i der Suppe ds Salz.“

 

Das Spiel mit unseren Haaren

 

Auch unsere Haare sind zum Spielen da. Ich kann sie wachsen lassen oder abschneiden – sie wachsen immer wieder nach. Mit langen Haaren lassen sich unzählige Frisuren kreieren: eine strenge Hochsteckfrisur oder eine verspielte Variante. Jede Veränderung verändert auch mein Aussehen.

 

Das Wichtigste dabei ist jedoch, dass ich mich wohl und vor allem sicher fühle. Bei einem besonderen Anlass, wenn ich mit meinem Aussehen glänzen möchte, brauche ich dieses sichere Gefühl. Erst dann kann ich frei auftreten und mit den Menschen das Spiel des Lebens spielen.

 

Perfektes Spiel

 

Unser Haar ist perfekt für dieses Spiel, denn es liebt die Veränderung. Weil es jeden Tag ein Stück wächst, sehen wir Woche für Woche ein kleines bisschen anders aus – wir sind ständig in Veränderung.

 

Spielmeister

 

Beobachte dein Haar und spiele mit ihm. Es kann Klarheit ausdrücken oder verführen. Wenn du Perücken ausprobierst, merkst du schnell, wie jede Frisur anders wirkt – und wie du dabei in eine andere Rolle schlüpfst. Vielleicht zeigt dir dein Haar genau diese Möglichkeiten und schenkt dir Freude am Spielen.

 

Am Ende bist immer du der Spielmeister: Du entscheidest, was gespielt wird – und wie.

 

In diesem Sinne wünsche ich dir ein Leben voller Spiele.

 

Silvia Jenni

NaturHaarKraft


Die Liebe zu meinem Beruf

 

Einladung

 

Manchmal ist ein Haarschnitt mehr als nur ein Haarschnitt.

Es ist ein Moment der Ruhe, des Loslassens, des Vertrauens.

Ein kleiner Augenblick, der dich leichter macht – innen wie außen.

 

Ich lade dich ein, mich auf diesem Herzensweg zu begleiten – hinein in die Liebe zu meinem Beruf.

 

Wenn Haare Geschichten erzählen

 

Ein Haarschnitt – klingt so schlicht, so alltäglich. Doch für mich ist er ein heiliger Moment. In meinem Salon darf ich Menschen berühren, nicht nur mit der Schere, sondern mit meinem Herzen. Dafür empfinde ich tiefe Dankbarkeit.

 


Denn jedes Mal, wenn Haare fallen, darf etwas Neues entstehen. Es ist ein unscheinbarer Akt – und doch geschieht so viel mehr, als das Auge sieht.

 

Spiegel der Hingabe

 

Wenn du Platz nimmst, liegt ein Spiegel bedeckt vor dir. Du siehst nicht, was ich tue – du spürst es. Es ist ein Moment des Loslassens, ein Einverständnis ins Vertrauen. Du gibst dich hin, lässt geschehen, erlaubst, dass ein Schnitt mehr verändert als nur dein Äußeres.

 

Leichtigkeit ohne Gewicht

 

Haare sind federleicht. Und doch erzählen mir viele, wie viel schwerer sie sich vor dem Schnitt fühlten – und wie befreit danach.

 


Ein Haarschnitt schenkt Leichtigkeit, nicht im Körper, sondern in der Seele. Es ist, als fiele Ballast mit den Strähnen zu Boden. Du darfst loslassen, dich öffnen, in eine stille Erholung sinken.


Für einen Moment verstummt die Welt: das Handy schweigt, die Zeit hält inne – und du bist nur bei dir.

 

Insel der Stille

 

Du sitzt auf dem Stuhl wie in einer kleinen Oase. Nichts fordert dich, nichts lenkt dich ab. Manchmal entsteht Stille, manchmal ein Gespräch, das deine Seele berührt und dir zeigt, wo du gerade stehst.

 

Berufung des Herzens

 

Ich empfinde es als Geschenk, dir in diesem Moment zu begegnen. Haare zu schneiden ist für mich mehr als Handwerk – es ist Hingabe, ein Ausdruck von Liebe.


Ich darf dir Ruhe schenken, dich an deine innere Schönheit erinnern und sie im Außen sichtbar machen.

 


Das ist meine Berufung, mein Herzensweg – und jedes Mal, wenn ich zur Schere greife, danke ich dafür.

 

NaturHaarKraft

In Dankbarkeit

Silvia Jenni


Zeit auf einer Bank

 

„Manchmal reicht ein Blick in die Natur, um zu spüren: Auch wir sind vollkommen, genau so wie wir sind – selbst in unseren Haaren.“

 

Ich sitze auf einer roten Bank, einen Kaffee in der Hand. Vor mir der Kiesweg, dahinter der Sarnersee. Mein Blick reicht über den ganzen See bis nach Giswil, umrahmt von all den Bergen – ein fantastischer Ausblick. In diesem Moment wird mir bewusst, wie dankbar ich sein darf. Ich wohne dort, wo andere Ferien machen. So schön.

 

Ich mag es, auf den See und die Berge zu blicken und mich in diesem Gefühl von Schönheit und Ruhe zu verlieren. Heute ist alles still, die Farben klar und kräftig. Jeden Tag zeigt sich der See anders – und immer berührt er mich. Mal ist es windig, kalt, heiß oder regnerisch. Ich liebe die Natur und staune darüber, wie vollkommen sie ist.

 

Auch unsere Haare sind einzigartig und vollkommen – genau so, wie sie sind. Und doch gibt es Momente, in denen man sich andere Haare wünscht. Aber warum eigentlich? Ich habe doch genau die Haare, die zu mir passen. Als Teenager jedoch wollte ich immer glattes Haar haben und fand mein eigenes langweilig.

 

Irgendwann kam die Erkenntnis: Mein Haar passt genau zu mir. Heute sehe ich die Geschichte und mein Wesen darin. Es begleitet mich – sichtbar, lebendig.
Ich bin wild, habe meinen eigenen Kopf, bin direkt. Ich stecke voller Ideen, bin kreativ, mag es turbulent und kann gut mit Chaos leben. Natürlich versuche ich immer wieder, Ordnung in mein Leben zu bringen, Pläne zu schmieden. Doch dabei habe ich gelernt: Mach Pläne, wenn du Gott zum Lachen bringen willst.

 

Immer wieder stehe ich vor neuen Entscheidungen, lasse Altes los, lerne Neues kennen und erkennen. Das macht Spaß und würzt mein Leben. Schaue ich zurück, sehe ich ein buntes Leben voller Liebe. Denn die meisten Entscheidungen habe ich aus Liebe getroffen. Ich gehe meinen Herzweg – er erfüllt mich und lässt mich wachsen.

 

Vielleicht schaust auch du einmal zurück und betrachtest dein Haar aus einer anderen Perspektive. Vielleicht erkennst du dann, wie einzigartig es ist und wie perfekt es zu dir passt. Mit dem Moment der Akzeptanz, des Loslassens und des Geschehenlassens beginnt dein Haar zu strahlen – ein genialer Begleiter. Dein Haar ist dein persönlicher Kompass. Es zeigt dir, wer du bist.

 

In Dankbarkeit

NaturHaarKraft

Silvia Jenni


Was für mich ein "No-Go" ist - Gedanken einer Naturcoiffeuse

 

Der Begriff „No-Go“ ist in aller Munde. Er beschreibt Dinge, die für uns nicht in Frage kommen – sei es im Alltag, in Beziehungen oder in der Kommunikation. Auch in der Familie kennt man klare Grenzen: unausgesprochene Regeln, die wir respektieren, weil sie das Miteinander erleichtern. Doch was ein No-Go ist, definiert jeder Mensch für sich selbst. Und das ist auch gut so.

 

Mein persönliches No-Go

 

Als Naturcoiffeuse habe ich im Laufe der Zeit ein tiefes Verständnis für Haare, Kopfhaut und natürliche Pflege entwickelt. Für mich ist es ein klares No-Go, Haare chemisch zu färben oder eine Dauerwelle zu machen. Es fühlt sich nicht stimmig an, in die natürliche Struktur und Farbe so drastisch einzugreifen. Ich finde es schade, wenn Haare dadurch ihre Lebendigkeit verlieren.

 

Doch: Ich verurteile niemanden dafür. Ich schneide genauso gerne gefärbte Haare und unterstütze meine Kund:innen mit Tipps, wie sie Farbe und Stil harmonisch auf sich abstimmen können. Denn Schönheit ist etwas sehr Persönliches – und ich achte und respektiere jede Entscheidung.

 

Natur pur – für Kopfhaut und Haar

 

In meiner Arbeit verwende ich ausschließlich natürliche Produkte. Ich weiß, was die Kopfhaut wirklich braucht, und wie sensibel unser Körper auf das reagiert, was wir äußerlich anwenden. Unsere Haut ist porös – alles, was wir auftragen, gelangt letztlich in den Körper.

 

Deshalb empfehle ich hochwertige, naturbelassene Produkte:

 

Wildschweinborstenbürsten für die tägliche Pflege

Naturshampoos mit wenigen, aber wirksamen Zutaten

Kämme aus Holz oder Horn, die das Haar nicht statisch aufladen

 

Der Produktdschungel – eine Herausforderung

 

Mir ist bewusst, dass Hersteller Gewinn erzielen müssen. Doch wenn ich sehe, wie viele überflüssige und teils schädliche Produkte angeboten werden, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Viele Menschen geraten so in einen Pflege-Teufelskreis: aggressives Shampoo führt zu trockener Kopfhaut, dann braucht es eine Spülung, dann Schaumfestiger – und so weiter.

 

Dabei vergessen wir oft, dass die Natur uns bereits alles schenkt, was wir brauchen.

 

Zurück zur Natürlichkeit

 

Wenn du bereit bist, umzudenken, gibt es viele wundervolle Alternativen. Immer mehr Marken bieten Haarpflege in Bio-Qualität an – ganz ohne schädliche Zusatzstoffe. Mein Tipp: Wirf einen Blick auf die Zutatenliste. Je kürzer sie ist, desto besser.

 

Und: Du kannst sogar selbst Produkte herstellen! Es gibt zahlreiche Kräuter und Pflanzen, die dein Haar stärken, beruhigen und pflegen. Online findest du dazu viele Kurse und Anleitungen – und die Freude, etwas Eigenes zu schaffen, ist ein schönes Erlebnis für sich.

 

Der erste Schritt: Bürsten statt überpflegen

 

Ein idealer Einstieg in die natürliche Haarpflege ist das tägliche Bürsten. Es reinigt sanft, regt die Durchblutung an und bringt das Haar zum Glänzen. Weniger waschen, bewusst pflegen – etwa mit einem natürlichen Haaröl – bringt oft mehr als jeder teure Conditioner.

 

Gib deinem Haar Zeit. Etwa drei bis sechs Monate dauert es, bis sich Kopfhaut und Haar von den herkömmlichen Produkten erholen. Doch dann wirst du staunen, wie viel Kraft, Glanz und Lebendigkeit zurückkehren.

 

Dein Haar beginnt zu leuchten – von innen nach außen

 

Ich lade dich ein, diesen Weg auszuprobieren. Du wirst erleben, wie dein Haar nicht nur äußerlich schöner wird, sondern sich auch innerlich etwas verändert. Denn deine wahre Schönheit kommt von innen – und sie zeigt sich im Außen, in deinem natürlichen Strahlen.

 

In Dankbarkeit

NaturHaarKraft

Silvia Jenni


Sanft durch den Sommer


 

Natürlich gepflegtes Haar – mit Sonne, Wasser und Liebe.

 

Der Juni bedeutet Sommer: viel Sonne, lange Tage – und wenn möglich, ein Bad im See. Wasser ist ein wunderbares Element, um sich frei zu bewegen und schwerelos durch die Wellen zu gleiten. Es kühlt angenehm und erfrischt unseren Körper. Auch unser Haar liebt diese Abkühlung – besonders nach einem Sonnenbad.

 

Doch genauso wie unsere Haut braucht auch unser Haar Schutz vor der Sonne und eine gute Pflege im Anschluss. Es gibt unzählige Produkte auf dem Markt, die versprechen, das Haar zu schützen und zu pflegen. Viele davon wirken tatsächlich, doch enthalten sie oft auch Zusatzstoffe, die unser Körper nicht braucht – und die ihn sogar belasten können.

 

Zum Glück bietet die Natur wunderbare Alternativen: ganz natürliche Sonnenschutzmittel, die wir bedenkenlos verwenden dürfen.

 

Die Sonne schenkt unserem Haar Kraft, Wärme und Lebendigkeit – solange es nicht zu viel wird. Denn bei starker Sonneneinstrahlung wird die Haarstruktur angegriffen, das Haar wirkt stumpf und wird spröde. Besonders bei blondem Haar sorgt die Sonne für eine natürliche Aufhellung – oft sehr geschätzt, vor allem in Kombination mit Meerwasser und Wassersport. Doch gerade dann ist eine gute Pflege danach wichtig: Spüle dein Haar, wann immer möglich, mit klarem Wasser. Trage zwischendurch eine Kopfbedeckung oder suche den Schatten auf.

 

Zur Pflege empfiehlt sich ein mildes, natürliches Shampoo – eventuell ergänzt durch eine Pflegespülung, je nach Haartyp. Für blondes Haar eignet sich eine Spülung mit Zitronenwasser: Sie schliesst die Haarstruktur, hellt das Haar sanft auf und verleiht ihm schönen Glanz. 

Für andere Haarfarben bietet sich grüner Tee als Spülung an – am besten vorab zubereiten und abkühlen lassen. Grüner Tee enthält viele Polyphenole, Vitamin E und C und stärkt dadurch das Haar. Einfach nach dem Waschen auftragen, kurz einwirken lassen und wieder ausspülen. Diese Anwendung kannst du etwa drei Mal pro Woche wiederholen.

 

Ein natürlicher Sonnenschutz für die Haare sind pflanzliche Öle. Sie wirken wasserabweisend und legen sich wie ein schützender Film um das Haar. Besonders geeignet sind Kokosöl, Arganöl, Mandelöl, Sesamöl oder Olivenöl. Jedes dieser Öle bringt zusätzliche pflegende Eigenschaften mit – sie spenden Feuchtigkeit, verbessern die Elastizität und versorgen das Haar mit wertvollen Vitaminen. Trotzdem gilt: Wer länger in der Sonne ist, sollte zusätzlich eine Kopfbedeckung tragen.

 

Ich persönlich verwende täglich Kokosöl, da meine Spitzen eher trocken sind. So brauche ich keine zusätzliche Spülung und kann meine Locken ganz natürlich frisieren. Für die Anwendung nimmst du ein wenig Öl auf die Fingerspitzen und verteilst es in den Haarspitzen. Auch die Kopfhaut freut sich über etwas Pflege: Tupfe oder massiere eine kleine Menge Öl ein – das beruhigt und spendet Feuchtigkeit. Du kannst das Öl sowohl in trockenes als auch in nasses Haar einarbeiten.

 

Nicht zu vergessen: die Haarbürste. Die berühmten 100 Bürstenstriche sind nach wie vor ein wertvoller Bestandteil der Haarpflege. Sie massieren die Kopfhaut, reinigen und pflegen sie zugleich – wichtig ist dabei Achtsamkeit und liebevolle Aufmerksamkeit.

 

Finde das Öl, das zu dir passt – oder kaufe ein hochwertiges, natürliches Bio-Produkt im Handel. Und vor allem: Spüre, wann dein Haar und dein Körper genug Sonne hatten. Dann ist es Zeit, den Kopf zu bedecken oder den Schatten aufzusuchen.

 

In Dankbarkeit

Silvia Jenni

NaturHaarKraft


Wieviel Pflege braucht unser Haar?

 

Über den Feiertag war ich mit meiner Familie auf dem Campingplatz. Unser kleines Zuhause auf Zeit: ein Wohnwagen mit Vorzelt – und als Luxus: Strom. Alles ist reduziert auf das Wesentliche. Praktisch, einfach, frei.

 

Wir dürfen dort in einer Feuerschale mit Holz und Kohle kochen – und genau das liebe ich. Meine gusseisernen Pfannen gehören für mich zum Camping wie das Knistern des Feuers. Geduscht und gewaschen wird in den Sanitäranlagen, das Wasser tragen wir selbst herbei, und der Abwasch findet in Gemeinschaft statt – oft verbunden mit einem Lächeln, einer Begegnung, einem Gespräch.

 

Ich genieße diese Zeit im Freien. Alles verlangsamt sich. Das Wetter bestimmt unseren Rhythmus. Wenn die Sonne scheint, sind alle draußen. Am Abend sitzen wir am Feuer, teilen Geschichten, lachen, reden über die Welt – und über uns selbst. Es ist einfach. Und es funktioniert.

 

Und genau das erinnert mich an unsere Haarpflege.

 

Zurück zur Einfachheit

 

Zuhause stehen uns unzählige Pflegeprodukte zur Verfügung. Auf Reisen, wie beim Campen, wird die Auswahl deutlich kleiner. Doch was braucht unser Haar eigentlich wirklich?

 

Gesundes Haar beginnt mit einer guten Bürste. Sie massiert unsere Kopfhaut, reinigt sie und verteilt den natürlichen Talg sanft in die Haarlängen. 100 Bürstenstriche – das klingt fast poetisch – sind wie eine kleine Meditation: Wir schenken unserem Haar unsere volle Aufmerksamkeit und uns selbst einen Moment der Ruhe. Viele Kopfhautprobleme lassen sich übrigens schon durch regelmäßiges, achtsames Bürsten lindern.

 

Wasser allein ist zwar nicht optimal für das Haar – dennoch liebe ich es, wenn der Wasserstrahl mein Haar berührt. Natürlich darf auch mal eine Spülung sein, doch hier gilt: Bio bitte! Weniger ist oft mehr – und natürlicher sowieso.

 

Pflege von innen

 

Die wahre Haarpflege beginnt allerdings tiefer – in uns selbst. Unsere Ernährung, Bewegung und unser seelisches Gleichgewicht haben direkten Einfluss auf unsere Haare. Alles hängt zusammen. Wenn wir uns innerlich wohlfühlen, zeigt sich das auch äußerlich. Genau wie bei der Einfachheit auf dem Campingplatz: In der Reduktion liegt oft das größte Geschenk.

 

Wenn wir uns selbst lieben, strahlen wir das aus – über unsere Haut, über unsere Augen, über unser Haar. Es ist diese innere Schönheit, die sichtbar wird.

 

Eine Einladung

 

Hör auf dein Herz. Spür in dich hinein. Jeder Mensch ist auf seine Weise schön – du auch.

 

Finde deine Verbindung zu deinem Haar. Spüre, wie entspannend und nährend das Bürsten sein kann. Es ist eine der einfachsten und gleichzeitig wirkungsvollsten Bewegungen – ganz ohne Schnickschnack.

 

Dein Haar braucht weniger, als du vielleicht denkst – aber mehr Achtsamkeit, mehr Zeit mit dir. Und vielleicht einfach öfter mal: ein bisschen weniger – und ein bisschen echter.

 

In Dankbarkeit

Silvia Jenni

NaturHaarKraft


Kleine Auszeit im Alltag

 

Ich sitze hier im wunderschönen 13/15 und genieße einen feinen Kaffee. Diese kleine Auszeit vom Alltag tut mir gut – ich bin ganz bei mir.

 

Am liebsten schreibe ich meine Texte unter Menschen. Ich liebe dieses leise Grundrauschen, den sanften Klang von Stimmen und das Klappern von Tassen. Ich höre Gesprächsfetzen – sie sind nicht für mich bestimmt, und doch erzählen sie mir von Leben, von Nähe, von Menschen. Ich nehme die Stimmungen auf, wie Sonnenstrahlen auf der Haut. Ich bin allein – und gleichzeitig verbunden. Umgeben vom Kommen und Gehen, vom Vielklang der Sprachen, von Begegnungen, die flüchtig und doch wertvoll sind.

 

In der Schweiz begegnen wir einer wunderbaren Vielfalt – Kulturen, Sprachen, Persönlichkeiten. Vielleicht ist es genau diese Vielfalt, die unserem Land so viel Frieden und Tiefe schenkt. Dieses Miteinander, das ganz selbstverständlich nebeneinander existiert.

 

Und auch unsere Haare erzählen Geschichten. Jedes einzelne Haar ist einzigartig – wie wir selbst. Es zeigt unsere Persönlichkeit, unsere Sorgfalt, unseren Ausdruck. Schon auf den ersten Blick erkennt man, wie viel Zeit, Liebe und Hingabe ein Mensch seinem Haar schenkt.

 

Denn wir alle möchten gesehen werden – in unserer Schönheit, in unserer Kraft. Haare geben uns Halt. Sie rahmen unser Gesicht, schützen uns vor Wind und Welt, und oft auch vor uns selbst. Und wenn sie so liegen, wie wir es uns wünschen, dann fühlen wir uns sicher, stimmig – ganz.

 

Haare sind mehr als nur Äußerlichkeit – sie sind Teil unserer Identität. Wir können sie verändern – manchmal sanft, manchmal radikal – und damit auch, wie wir uns selbst wahrnehmen und wie wir von anderen gesehen werden.

 

Deshalb ist der Besuch beim Coiffeur für viele Menschen mehr als nur ein Termin. Es ist eine Form der Selbstfürsorge. Eine stille Pause im Getriebe des Alltags. Eine Zeit, in der du nichts leisten musst.

Du darfst Platz nehmen, du wirst willkommen geheißen. Deine Haare werden achtsam gebürstet, mit ruhigen Händen. Danach wirst du in die wohltuende Stille einer Kopfhautmassage geführt. Deine Haare werden sanft gewaschen, du darfst dich fallen lassen, darfst geschehen lassen.

 

Vertrauen. Dass du nicht nur einen Haarschnitt bekommst, sondern eine neue Ausrichtung. Einen Ausdruck, der zu dir passt, der dich stärkt, der deine innere Schönheit im Außen sichtbar macht.

 

Ich wünsche dir von Herzen: eine schöne und entspannte kleine Auszeit im Alltag.

 

„Möge dich dein Haar erinnern, wer du wirklich bist –

verbunden, lebendig und einzigartig.“– Silvia Jenni

 

 

In Dankbarkeit

Silvia Jenni


NaturHaarKraft


Muttertag-Geboren, um zu begleiten

 

Heute feiern wir den Muttertag – und mit ihm all die wunderbaren Mütter.
Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich vor fast 29 Jahren zum ersten Mal Mutter wurde. Dieses überwältigende Gefühl, plötzlich die Verantwortung für ein kleines Wunder zu tragen. Ich hatte es geboren, musste es loslassen – und durfte es fortan begleiten.

 

Als ich meinen Sohn zum ersten Mal im Arm hielt, war ich fasziniert: wie vollkommen er war, wie wunderschön. Vom ersten Augenblick an liebte ich ihn bedingungslos – bis heute. Es war ein so klares Gefühl, und doch fühlte ich mich ganz klein. Ich hatte ein Wunder erlebt und war unendlich dankbar. Gleichzeitig war da auch Angst: Werde ich das schaffen? Bin ich bereit, ein Kind durchs Leben zu begleiten? Werde ich ihm gerecht?

 

Eines war mir von Anfang an bewusst: Ich hatte dieses Kind geboren – ich durfte es begleiten, aber es gehörte mir nicht.
Ich hatte neun Monate Zeit, mich vorzubereiten – und doch hatte ich keinen blassen Schimmer, wie sich das Muttersein wirklich anfühlen würde. Ich war einfach erfüllt von Liebe für dieses Kind.

 

Dieses tiefe Gefühl begleitete mich bei jeder Geburt. Auch wenn ich beim zweiten Kind schon etwas besser vorbereitet war – es war jedes Mal ein neues Wunder.

 

All die Jahre habe ich versucht, eine gute Mutter zu sein, meine Kinder zu begleiten, so gut ich konnte. Ob es für jedes meiner Kinder gereicht hat, weiß ich nicht – aber ich habe immer mein Bestes gegeben.


Ich habe meine Liebe verschenkt, ohne Erwartungen. Ich war da, habe unterstützt, wo ich konnte. Und ich habe mir erlaubt, auch ehrlich zu sein – selbst wenn es unbequem war.

Ich habe versucht, in allen Lebenssituationen ein gutes Vorbild zu sein, meine Kinder zu respektieren und sie wachsen zu lassen. Ja, ich habe Fehler gemacht – aber nie mit Absicht. Die Liebe stand für mich immer an erster Stelle.

 


Ich habe auch gelernt, auf meine eigenen Bedürfnisse zu achten – denn nur so konnte ich wirklich für meine Kinder da sein. Das nennt man wohl Lebenserfahrung.

 

Ich glaube fest daran, dass jede Mutter ihr Bestes gibt. Aber manchmal hat das Leben andere Pläne.


Wenn ich heute meine Kinder und Enkelkinder betrachte, bin ich einfach nur voller Liebe und Dankbarkeit. Sie sind so wundervolle Menschen. Jeder geht seinen eigenen Weg – und ich darf ab und zu ein Stück mitgehen. Das ist ein großes Geschenk.


Danke, liebe Kinder – ich liebe euch, weil ihr seid, wie ihr seid.

 

Und ja – sogar mit euren Haaren habe ich euch begleitet. Ihr habt eure Wünsche geäußert, und ich habe versucht, sie umzusetzen. Oft erkenne ich an euren Haaren, wie es euch geht – und warte trotzdem geduldig, bis ihr mir selbst davon erzählt. Aus Respekt.

 

Während jeder Schwangerschaft waren meine Haare besonders schön – weil ich es liebte, schwanger zu sein. Es war befreiend und faszinierend, ein Kind in mir wachsen zu spüren. Ob Junge oder Mädchen war nie wichtig – mein einziger Wunsch war, ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen.


Alle meine Kinder kamen mit Haaren zur Welt – und heute trägt jedes von ihnen ein kräftiges, gewelltes oder gelocktes, wunderschönes Haar.

 

So wünsche ich heute allen einen wunderschönen Muttertag – und ganz viel Haarliebe.

 

In Dankbarkeit,


Silvia Jenni


NaturHaarKraft


Vollmond-Magie & Haarliebe

 

Wie wirkt der Vollmond auf dich?
Mich hält er im Moment wach. Ich glaube, irgendeine Wirkung hat der Mond auf jeden Fall auf uns. Schließlich ist er verantwortlich für Ebbe und Flut – er bewegt gewaltige Wassermassen. Es ist ein Spiel zwischen Erde und Mond, ein ewiges Anziehen und Loslassen.

 

Da wir zu fast 80 % aus Wasser bestehen, beeinflusst uns der Mond auf seine ganz eigene Weise. Ich liebe es, ihn zu betrachten – diese weiße, leuchtende Kugel am Himmel. Am Abend steht er da, still und doch kraftvoll, und wandert weiter auf seiner Bahn.

 

Spannend finde ich auch die verschiedenen Mondphasen, die er in 28 Tagen durchläuft. Mit dem Neumond beginnt der Zyklus, der Mond nimmt zu, bis er bei Vollmond seinen Höhepunkt erreicht – dann nimmt er wieder ab, bis der nächste Neumond alles von vorne beginnen lässt.

 

Wir dürfen diesen Zyklus jeden Monat beobachten und mit ihm mitschwingen – wie genial ist das!

 

Diesen Rhythmus können wir auch in unser Leben integrieren – sogar für unsere Haare. Auch wir leben in Zyklen: Am Anfang sind wir wie neugeboren, wachsen Tag für Tag ein wenig mehr, bis wir unseren persönlichen Höhepunkt erreichen. Dann dürfen wir loslassen, genießen und uns erholen – bis der Kreislauf von Neuem beginnt.

 

Heute, am 13. April, ist Vollmond im Zeichen Waage.

 

Für die Haare kann das bedeuten, dass deine Wurzeln gestärkt werden. Wenn du bei Vollmond deine Haare schneidest, befindest du dich im Höhepunkt des Mondzyklus – du kannst die ganze Kraft in dir spüren.

 

Versuche, dich mit deinem ganzen Körper in das Licht des Mondes zu stellen. Schließe deine Augen, atme bewusst tief ein und aus. Fühle die Mondenergie, das Licht, die Kraft in dir.


Lass deinen Atem durch deinen Körper fließen, vom Scheitel bis zur Sohle, und verankere dich im Mondlicht. Spüre von den Füßen bis in deine Haarspitzen, wie es dir geht. Nimm diese Energie in dich auf – bis in deine Haarwurzeln. Stärke sie, atme dorthin, und werde dir deiner inneren Kraft bewusst.

 

Heute ist Sonntag – vielleicht keine Gelegenheit zum Haareschneiden. Aber vielleicht findest du Zeit, deine Haare achtsam zu bürsten, sie danach zu waschen, sie zu verwöhnen und die Pflege bewusst zu genießen.

 

Haare sind auch Schmuck – sie verleihen dir dein einzigartiges Aussehen und stärken dein Selbstbewusstsein. Weil sie stets dem Wetter und den Elementen ausgesetzt sind, brauchen sie besonders viel Liebe. Haarliebe.

 

Haarliebe bedeutet, sich selbst zu lieben – so, wie man ist.

 

Auch ein paar Tage vor und nach dem Vollmond ist ein Haarschnitt kraftvoll und unterstützend. Also: Viel Mondlicht tanken – und Haarliebe im Licht des Vollmondes spüren.

 

In Dankbarkeit,


Silvia Jenni


NaturHaarKraft


Im Rhythmus des Wandels – Wenn unser Haar uns zum Leben einlädt

 

Unsere Haare sind wie eine große Familie. Jedes einzelne trägt eine eigene Geschichte, einen eigenen Rhythmus in sich. Ein Haar wird geboren – sanft aus der Tiefe der Kopfhaut hervorgeschoben, voller frischer Lebenskraft. Es wächst heran, lebt sein kleines Leben an der Oberfläche, tanzt im Wind, spürt Sonne, Wasser, Berührung. Die meisten Haare befinden sich genau in dieser Phase des Wachsens, des Erlebens, der sichtbaren Präsenz.

 

Doch wie alles im Leben, ist auch dies nicht von Dauer. Irgendwann beginnt der Rückzug. Einige Haare machen sich still auf den Weg zurück, sie lösen sich, verlassen ihren Platz. Es ist kein abruptes Ende, sondern ein stiller Übergang. Während das Haar loslässt, ruht sich die Wurzel aus, atmet durch – nicht aus Schwäche, sondern um sich neu zu sammeln. Denn bald schon wird sie bereit sein, ein neues Haar hervorzubringen.

 

So befindet sich jedes Haar in seinem ganz eigenen Zyklus – ganz unabhängig von den anderen. Manche beginnen gerade erst ihr Leben, andere befinden sich im vollen Glanz ihrer Reife, und wieder andere bereiten sich bereits auf ihren Abschied vor. Ein ewiger Kreislauf aus Werden und Vergehen, aus Loslassen und Neubeginn. Und das alles geschieht ganz von selbst, ohne unser Zutun – ein Wunderwerk der Natur, das sich Tag für Tag auf unserem Kopf vollzieht.

 

Wir selbst nehmen diesen Wandel oft gar nicht wahr – er ist leise, unaufdringlich. Erst wenn plötzlich mehr Haare auf der Bürste zurückbleiben als gewohnt, oder wenn sich erste silberne Strähnen unter das gewohnte Farbbild mischen, halten wir inne. Etwas hat sich verändert. Und mit dem Blick auf unser Haar erkennen wir oft auch: Ich habe mich verändert.

 

Vielleicht fühlen wir dann einen kleinen Widerstand, eine Unsicherheit. In unserer heutigen Welt gibt es unzählige Möglichkeiten, solche Veränderungen zu überdecken, zu korrigieren, sogar rückgängig zu machen – chemisch, kosmetisch, chirurgisch. Doch stellt sich die Frage: Passt das wirklich zu mir? Ist das mein Weg? Oder versuche ich nur, einen natürlichen Prozess aufzuhalten, der vielleicht sogar etwas Kostbares für mich bereithält?

 

Manchmal hilft es, sich genau dann einen Moment für sich zu nehmen. Sich bewusst vor den Spiegel zu stellen, nicht um zu kontrollieren, sondern um zu betrachten. Um zu sehen, zu erkennen, zu würdigen. Mein Haar – das mich seit Jahren begleitet. Das meine Geschichte trägt. Das Veränderungen spiegelt, die tief in mir selbst stattfinden.

 

Vielleicht bin ich bereit, diesen Wandel willkommen zu heißen – nicht als Verlust, sondern als Einladung. Eine Einladung, mich selbst in neuer Tiefe kennenzulernen, Altes loszulassen, Platz für Neues zu schaffen. Mein Haar verändert sich – und ich darf es auch. Ich darf mitwachsen. Und vielleicht darf ich mich sogar darauf freuen, was dadurch alles in Bewegung kommt.

 

Denn echter Wandel beginnt nicht an der Oberfläche. Er beginnt in der Tiefe – genau dort, wo auch das neue Haar heranwächst. Aus dem Verborgenen heraus, aus der Stille, aus dem Vertrauen, dass alles im richtigen Moment geschieht.

 

Innere Schönheit zeigt sich in einem gesunden, lebendigen Haar.
Doch sie beginnt im Herzen – in der Art, wie wir mit uns selbst umgehen.
Mit Sanftheit. Mit Liebe. Mit Hingabe an das, was ist.

 

NaturHaarKraft

In Liebe Silvia Jenni


Das richtige Werkzeug: Der Schlüssel zu Schönheit und Präzision

 

Als ich meine Lehre als Herrencoiffeuse begann, musste ich mir zuerst mein eigenes Werkzeug anschaffen, denn in unserem Beruf arbeitet jeder mit seinem eigenen Equipment. Dazu gehörten Scheren, Kämme, Bürsten, ein Sifter und ein Rasiermesser. Bei all diesen Werkzeugen gibt es große Qualitätsunterschiede. Mein Chef legte großen Wert darauf, dass wir hochwertige Werkzeuge kauften. So besaß ich Rundbürsten mit Schweineborsten und Holzgriffen, eine spezielle Haarbürste für Männer, eine gute Effilierschere, ein hochwertiges Rasiermesser und einen Sifter.

 

Ich lernte schnell, sorgfältig mit diesen Werkzeugen umzugehen, sie sauber zu halten und zu pflegen. Diese Gewohnheit zahlt sich bis heute aus – einige meiner Werkzeuge von damals funktionieren immer noch einwandfrei. Selbst meine Schere ist noch im Einsatz, da sie regelmäßig geschliffen wird.

 

Letzte Woche hat mir mein Mann eine Schere geschenkt, die ich zuvor gesehen hatte. Als ich sie in die Hand nahm, spürte ich sofort: Sie passt perfekt, wie für mich gemacht. Wow – dieses Gefühl, sie zu halten, zu spüren, wie sie in meiner Hand liegt! Vielleicht kennst du das auch: diesen Moment, in dem du einfach weißt, dass etwas genau richtig ist.

 

Das erste Mal mit dieser Schere zu schneiden, war eine Offenbarung – ein tief berührender Moment. Da ich verschiedene Scheren besitze, kann ich immer die richtige für das jeweilige Haar auswählen. Für mich macht das einen bedeutenden Unterschied: Wann benutze ich welche Schere? Wie du vielleicht merkst, liebe ich Haarbürsten, Kämme, Messer und Scheren – sie sind für mich faszinierende Werkzeuge. Sie inspirieren mich und beeinflussen maßgeblich, wie ein Haarschnitt am Ende aussieht.

 

Jeder kennt das Gefühl, mit schlechtem Werkzeug zu arbeiten – es macht keinen Spaß, ist mühsam und zeitaufwendig, und das Ergebnis ist oft nicht zufriedenstellend. Ich bin überzeugt, dass die Arbeit mit dem richtigen Werkzeug leicht von der Hand gehen sollte. Natürlich kann ich auch mit einer unpassenden Schere einen Haarschnitt ausführen, aber es fühlt sich nicht gut an.

 

Ich erinnere mich an eine Dokumentation über einen Coiffeurmeister in Mexiko-Stadt. Er führte einen Salon mit mehreren Stühlen und gab Straßenjugendlichen die Möglichkeit, bei ihm zu arbeiten. Er stellte ihnen eine Haarschneidemaschine zur Verfügung und ließ sie einen Monat auf Probe arbeiten. Die einzige Bedingung: keine Drogen, keine Waffen, kein Alkohol – und jeden Tag pünktlich zur Arbeit erscheinen. Wer die Probezeit überstand, bekam von ihm eine eigene Haarschneidemaschine und konnte sich so selbst etwas aufbauen. Für den Coiffeurmeister war das sein persönlicher Beitrag, um Jugendliche von der Straße zu holen.

 

Fazit

 

Werkzeuge sind mehr als nur Hilfsmittel – sie sind die Grundlage für präzises und leidenschaftliches Arbeiten. Hochwertige und gepflegte Werkzeuge erleichtern nicht nur die Arbeit, sondern beeinflussen auch das Ergebnis maßgeblich. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass die richtige Wahl des Werkzeugs einen spürbaren Unterschied macht – sei es eine perfekt ausbalancierte Schere oder eine gut verarbeitete Bürste.

 

Doch über das rein Praktische hinaus tragen Werkzeuge eine tiefere Bedeutung: Sie sind ein Ausdruck von Wertschätzung für das Handwerk und die Menschen, die es ausüben. Der Coiffeurmeister in Mexiko-Stadt hat gezeigt, dass ein einfaches Werkzeug sogar eine neue Zukunft ermöglichen kann.

 

Egal in welchem Beruf – mit dem richtigen Werkzeug in der Hand fühlt sich Arbeit nicht nur leichter an, sondern kann zu einer echten Herzensangelegenheit werden.

 

NaturHaarKraft

Silvia Jenni


Mein Knieunfall – Eine Reise zur Erkenntnis

 

Vor zwei Wochen, nach einem wunderschönen Arbeitstag, sackte mein Knie beim Treppenabsteigen plötzlich weg. Ich konnte es nicht mehr belasten und hatte starke Schmerzen. Also musste ich in die Notaufnahme. Dort wurde mein Knie geröntgt und per Ultraschall untersucht, doch letztlich war ein MRT erforderlich.

 

Am Dienstag durfte ich in die Röhre, und am Mittwoch stand der Termin beim Orthopäden an. Bis dahin war ich auf Krücken angewiesen und konnte nicht arbeiten. Schweren Herzens musste ich all meine Kunden absagen – auch für die darauffolgende Woche. Das tat weh. In einem Moment der Wut fragte ich mich: Warum ich? Doch ich weiß, nichts geschieht ohne Grund. Also nahm ich diese Herausforderung an und sagte mir: Nach den Fasnachtsferien arbeite ich wieder und nutze die Zeit zur Erholung. Ich musste akzeptieren und loslassen.

 

Der Besuch beim Orthopäden brachte dann eine klare Diagnose: „Das sieht nicht gut aus“, sagte er, „doch es gibt einen alternativen Weg.“ Das gefiel mir! Ich strahlte sofort und war erleichtert. Die Diagnose lautete: Innenmeniskusriss und Arthrose im Knie. Eine Operation sei vorerst nicht nötig, solange sich der Zustand nicht verschlechtere. Die beste Nachricht: Ich durfte mein Knie wieder belasten – die Krücken waren passé!

 

Jetzt bin ich in der Physiotherapie und trainiere im TopGym, um meine Muskulatur zu stärken und mein Knie zu stabilisieren. Diese Woche darf ich wieder arbeiten – und ich freue mich riesig!

 

Natürlich habe ich mich auch mit der spirituellen Bedeutung eines Meniskusrisses auseinandergesetzt. Das Knie ist ein komplexes Gelenk – es ermöglicht uns zu beugen, in die Knie zu gehen, vorwärts- und seitwärtszugehen. Es steht für Beweglichkeit, Mobilität und Fortschritt. Also reflektierte ich meine momentane Lebenssituation:


Wo stecke ich fest? Wo will ich mich nicht beugen? Wo fehlt mir die Flexibilität?


Ich nahm mir bewusst Zeit für diese Fragen – und spürte, wie es schmerzfrei wieder vorwärtsging. Ich glaube, alles, was passiert, hat seinen Grund – auch wenn es Dinge gibt, auf die ich gerne verzichten könnte. Doch genau das ist Leben.

 

Ein faszinierender Zusammenhang zeigte sich auch in meinen Haaren: Sie hingen leblos herunter, ohne Glanz. Doch je mehr ich mich reflektierte und ehrlich zu mir selbst war, desto mehr kehrten auch meine Locken und ihr Glanz zurück.

 

Es war eine intensive Woche, in der ich wieder viel über mich und mein Leben lernte. Dabei versuche ich, dankbar zu sein – für diesen Weg, für die wiedergewonnene Flexibilität. Ich habe Glück. Mein Körper hat mir lediglich ein Stopp signalisiert, damit ich mir Zeit für mich nehme und mich betrachte. Mit Krücken war ich hilflos, musste Hilfe annehmen und neue Wege finden, meinen Alltag zu meistern. Jetzt darf ich mit meinem Körper arbeiten, ihm Stabilität zurückgeben und mich für Neues öffnen.

 

Unsere Haare befinden sich in ständigem Wandel, sie verändern sich in jedem Moment – ganz natürlich. Und genauso darf auch ich mich jederzeit verändern und neu erfinden.

 

Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche und wunderschöne Haare, die deine innere Schönheit nach außen tragen.

 

NaturHaarKraft


Silvia Jenni


Fasnacht – Die Zeit der Verwandlung und Freude

 

Im Moment sind wir mitten in der Fasnacht und genießen die fünfte Jahreszeit in vollen Zügen. Es ist eine Zeit der Narren, in der wir bewusst eine Maske tragen. Wir schlüpfen in eine Rolle, tauchen ein in eine andere Welt und begegnen den Menschen mit einer neuen Identität. Dies soll Gelächter und Freude bringen. Eine gewisse Leichtigkeit liegt in der Luft – wir werfen den Alltag über Bord und feiern das Leben. Doch trotz aller Ausgelassenheit bleiben Werte wie Respekt, Anstand und Höflichkeit stets präsent.

 

Besonders spannend ist dabei die Rolle der Haare. Eine Piratin mit langen, lockigen Haaren ist sofort erkennbar, ebenso wie eine Hexe an ihrer wilden Mähne. Eine Perücke mit grauen Haaren lässt uns augenblicklich an einen alten Mann denken. Auch die Farben, die wir uns ins Haar sprühen, zeigen auf spielerische Weise, wer oder was wir darstellen möchten. Haare sind ein kraftvolles Symbol.

 

Viele Menschen tragen Perücken oder verändern ihre Frisur – dadurch wird die Person darunter fast unkenntlich. Die Vielfalt an Haarlängen, Farben und sogar Bärten eröffnet unzählige Möglichkeiten, mit dem eigenen Äußeren zu experimentieren. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, in eine andere Rolle zu schlüpfen und zu erleben, wie wir auf andere wirken.

 

Ich finde die Fasnacht eine wertvolle Zeit, denn sie bringt uns trotz winterlicher Kälte auf die Straßen und lässt uns gemeinsam feiern. Diese pure Freude verbindet. Natürlich gibt es Menschen, die über die Stränge schlagen oder Grenzen nicht respektieren, doch meine persönlichen Erlebnisse waren meist von Spaß, Herzlichkeit und schönen Begegnungen geprägt.

 

Ich wünsche euch allen eine wundervolle Fasnacht voller Freude!

 

NaturHaarKraft


Silvia Jenni


Innere Führung

 

Wir befinden uns mitten im Februar, einem Wintermonat. Die Sonne hat zwar schon spürbar mehr Kraft und wärmt unseren Körper. Im Moment spielt er ein wenig verrückt – mal warm, mal kalt. Man hat das Gefühl, es sei schon Frühling, und doch fällt wieder Schnee, sodass alles wie mit Puderzucker bedeckt ist.

 

Letzte Woche war Vollmond und gleichzeitig das Mondfest Imbolc. Dieses alte Fest, das von den Kelten überliefert wurde, wird gefeiert, um den Samen für das kommende Jahr zu setzen. Vielleicht machst auch du dir Gedanken darüber, welche Samen du dieses Jahr setzen und im Laufe des Jahres ernten möchtest.

 

Der Monat Februar steht für die zweite Rauhnacht, und das Thema, das uns begleitet, lautet: Wir dürfen unserer inneren Führung und unserer inneren Stimme vertrauen, um in ein bewusstes Sein zu gelangen.

 

„Deine innere Stimme zu hören, ist eine Frage deiner Achtsamkeit. Ihr auch zu folgen, eine Frage deines Mutes.“


Silvia Jenni

 

Das tun die meisten von uns ganz unbewusst, denn für viele ist es völlig natürlich und normal. Es fühlt sich an, als ob jemand in einer bestimmten Situation dir zeigt, was zu tun ist. Du weißt instinktiv, dass dies richtig ist, und es fühlt sich stimmig an. In solchen Momenten finde ich genau die richtigen Worte und fühle mich geführt und in vollem Vertrauen. Dieses Urvertrauen, das jeder Mensch in sich trägt, ist manchmal tief verborgen und wartet nur darauf, sich zu zeigen. Leider wird das heutzutage oft zu Grunde gerichtet und als esoterischer Quatsch abgetan. In diesen Momenten werde ich immer traurig, denn sich auf die innere Führung und Stimme zu verlassen, ist ein großes Geschenk.

 

Wenn wir zurückblicken und die Geschichte erforschen, werden wir erkennen, dass vieles unerklärlich ist und auf reiner Intuition beruhte, der Menschen folgten, die ihrer inneren Stimme vertrauten. Ich glaube, auch heute würde vieles nicht geschehen, wenn wir uns selbst nicht vertrauen würden, im Wissen, dass dies richtig ist.

 

Vieles in meinem Leben ist geschehen, weil ich einfach auf mich vertraut habe. Ich wusste schon als kleines Mädchen, dass ich Coiffeuse werden wollte. Warum ich diesen Wunsch hatte, weiß ich heute noch nicht. In unserer Familie, bei Verwandten und Freunden, war niemand Coiffeuse, und dennoch war für mich klar, dass ich diesen Beruf erlernen würde. Natürlich habe ich während meiner Schulzeit  noch andere Berufe kennengelernt, denn meine Lehrer sahen mich in ganz anderen Tätigkeiten. Zum Glück hatte ich so tolle Eltern, die offen waren und mich meinen Weg gehen ließen. Es war klar, dass man in diesem Beruf viel arbeitet und oft keinen fairen Lohn erhält, doch das interessierte mich überhaupt nicht. Es klappte alles wunderbar, und ich fand sofort eine Lehrstelle als Herrencoiffeuse. Auch als ich später eine Lehrstelle als Damencoiffeuse suchte, kam sofort eine Stelle.

 

Das Einzige, was mir an meinem Beruf nicht gefiel, war die ganze Chemie – deshalb arbeitete ich ein paar Jahre in einem anderen Beruf. Doch auch hier fand ich eine Stelle, und dann wurde ich zur nächsten geführt. Eines Tages eröffnete ich mit Hilfe meines Mannes und meiner Freunde meinen Barbershop, und später kam noch „die Frau“ dazu – daraus entstand „die Naturcoiffeuse“. Dank meiner Ausbildung zum Heilmedium und im Trancehealing war es mir möglich, die Menschen wahrzunehmen, ihre Verbindung zu den Haaren zu verstärken und sie auch zu verstehen.

 

Auch heute lasse ich mich führen und vertraue meiner inneren Führung. Denn ich liebe es, Haare zu schneiden und ihre innere Schönheit nach außen zu zeigen. Dabei lasse ich mich führen und vertraue mir. Dank meiner Ausbildung als Coiffeuse verfüge ich über das nötige Wissen und die Techniken, um dies auszuführen.

 

Ich bin wirklich von Herzen dankbar, dass ich diesen Beruf ausüben darf und mir voll und ganz vertraue. Ich arbeite stets in Verbindung mit meinem Herzen und liebe meine Arbeit.

 

Ich wünsche dir, dass du deiner inneren Führung und Stimme vertrauen darfst und sie auch hörst.

 

„Deine innere Stimme ist der Kompass deiner Seele.“


Andreas Tenzer

 

NaturHaarKraft


Silvia Jenni


Jahreszeiten und ihre Wirkung auf unser Haar

 

Die Jahreszeiten haben einen Einfluss auf unser Haar – je nachdem, wie wir sie empfinden. Ich liebe jede Jahreszeit und ihren Wechsel, denn er macht den natürlichen Kreislauf der Natur sichtbar.

 

Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Eigenschaften, die wir für uns nutzen können und die sich auch in unserem Haar widerspiegeln. Die Natur lebt uns diesen Kreislauf vor. Wenn wir ihn bewusst wahrnehmen, sind wir im Einklang mit ihr und leben ganz natürlich in Zyklen.

 

Im Frühling beginnt alles zu wachsen und zu blühen, die Tage werden wärmer. Manche Menschen fühlen sich noch von der Frühjahrsmüdigkeit erfasst, andere schütteln den Winter ab und sind vielleicht von der plötzlichen Fülle des Wachstums überfordert. Wer den Frühling liebt und viel Zeit in der Natur verbringt, lädt sich mit neuer Energie auf – und unser Haar übernimmt diese Stimmung.

 

Im Sommer steigen die Temperaturen, es ist Zeit zum Schwimmen, zum Zusammensein mit Freunden und für unbeschwerte Tage im Freien. Unser Haar schwingt mit, nimmt die Sonnenstrahlen auf und reflektiert unsere sommerliche Leichtigkeit.

 

Der Herbst beschenkt uns mit seiner Ernte – eine Zeit, in der wir aus dem Vollen schöpfen dürfen. Wie fühlen sich unsere Haare an, wenn sie mit Freude und Liebe erfüllt sind?

 

Im Winter ziehen wir uns zurück, entspannen uns und verbringen mehr Zeit mit uns selbst. Die Tage sind kürzer, wir genießen winterliche Aktivitäten und die Kälte. Auch unser Haar nutzt diese Phase, um sich zu regenerieren und zu erholen.

 

Jede Jahreszeit hat ihre Schönheit – und auch ihre Schattenseiten. Doch das ist das Leben: ein Kreislauf aus Höhen und Tiefen. Die Natur inspiriert uns und lehrt uns, dass alles dazugehört. Sie ist unser größtes Vorbild.

 

Die Jahreszeiten symbolisieren auch die Phasen unseres Lebens:

 

Frühling steht für die Kindheit – eine Zeit der Entfaltung, des freien Spiels, unbeschwert und voller Neugier.

 

Sommer ist die Blütezeit des Lebens – wir sind voller Energie, Tatendrang und Abenteuerlust.

 

Herbst markiert den Reifeprozess – unser Körper verändert sich, die Haare werden langsam weiß. Wir genießen die Früchte unseres Lebens, strahlen in all unseren Farben.

 

Winter lädt uns ein, innezuhalten, das Erlebte zu reflektieren und die Weisheit des Lebens zu erkennen. Doch unser Geist kann jung bleiben – neugierig, offen und einfach im Moment verweilend.

 

Unsere Haare begleiten uns in jedem Lebensabschnitt. Sie zeigen uns, wo wir stehen und wie wir uns fühlen. Denn letztlich sind es unsere eigenen Empfindungen, die bestimmen, wie wir jede Phase erleben.

 

NaturHaarKraft

Silvia Jenni


Rückblick – Mit Freude auf dem Weg bleiben

 

Der Januar ist vorbei, und ein neuer Monat beginnt. Nimm dir einen Moment Zeit, um zurückzublicken. Scrolle durch deine Fotos, sieh, was du erlebt hast, und tauche noch einmal kurz in diese Augenblicke ein. Spüre die Dankbarkeit für all die kleinen und großen Momente. Vielleicht hast du in deiner Agenda, deinem Tagebuch oder Journal festgehalten, welche Gedanken dich begleitet haben. Was hat dich beschäftigt? Wie fühlst du dich jetzt?

 

Hast du dir für den Januar ein Ziel gesetzt, das du unbedingt erreichen wolltest? Und hast du es umgesetzt?

 

Mein Weg ins Gym – Ein Neuanfang

 

Meine persönliche Herausforderung ist mein Körper – mein Gewicht, meine Beweglichkeit, meine Gesundheit. Um mich stark und fit zu fühlen, musste ich mich mit dem Gedanken anfreunden, ins Fitnessstudio zu gehen.

 

Früher war ich Spitzensportlerin, doch Fitnesscenter habe ich immer gemieden. Ich konnte mir nicht vorstellen, meine Zeit in einem stickigen, verschwitzten Raum voller durchtrainierter Menschen zu verbringen. Mit Freunden unterwegs zu sein, das Leben zu genießen – das schien mir damals viel spannender.

 

Doch mit den Jahren hat sich mein Körper verändert. Die Einkaufstaschen fühlen sich schwerer an, meine Ausdauer lässt nach. Yoga hält mich beweglich, aber das Gewicht bleibt.

 

Neues Jahr, neuer Vorsatz: Ab ins Gym! Meine Tochter meinte schon lange: „Mami, das tut dir gut. Es wird dir gefallen, und dein Körper wird sich verändern.“

 

Von der Skepsis zur Freude

 

Also führte ich ein Gespräch mit mir selbst:

 

„Silvia, du hast vieles ausprobiert, aber das Einzige, was du wirklich konsequent machst, ist Yoga. Dein Körper braucht mehr – mehr Kraft, mehr Bewegung. Also finde die Freude daran und tue dir selbst etwas Gutes.“

 

Mit dieser Einstellung wagte ich den ersten Schritt. Eine einfühlsame Trainerin führte mich in das Training ein – und ich war überrascht: Es machte tatsächlich Spaß! Anfangs fühlte ich mich unter all den durchtrainierten Menschen unwohl, doch mit der Zeit lernte ich, mich auf mich selbst zu konzentrieren.

 

Auch die Sauna nach dem Training wurde schnell zu einem Highlight. Da ich weiß, dass ich am besten in Routinen funktioniere, entschied ich mich für ein tägliches Wechseltraining: einen Tag Kraft, einen Tag Ausdauer. Ich wollte in den Flow kommen, das Gym als festen Bestandteil meines Alltags integrieren – aber ohne Zwang. Mein Körper wird mir zeigen, wenn es zu viel oder zu wenig ist.

 

Meine Tochter war gespannt auf meine Meinung – und ich musste es zugeben: „Ja, es macht Spaß!“ Mit einem breiten Lächeln sagte sie nur: „Ich hab’s dir doch gesagt!“

 

Die Magie der Routine

 

Genau so ist es mit dem Haarebürsten: Wenn du es täglich tust, wirst du die Veränderung fühlen und sehen. Irgendwann gehört es einfach dazu, und du kannst nicht mehr ohne. Das Ritual des Bürstens wird zu einem festen Bestandteil deines Wohlbefindens.

 

Bis sich das Haar an die Umstellung gewöhnt und wieder natürlich gepflegt wird, braucht es Zeit – etwa zwei bis sechs Monate. Doch die Geduld lohnt sich. Schon vor jeder Haarwäsche hilft das Bürsten, die Kopfhaut zu reinigen und zu pflegen. Danach lassen sich die Haare viel leichter kämmen.

 

Freude als Schlüssel

 

Alles braucht seine Zeit – und genau darin liegt die Schönheit. Erkenne die Freude in dem, was du tust. Denn du entscheidest, wie du dich fühlst und fühlen möchtest.

 

Finde die Freude. Schenke dir ein Lächeln.

 

NaturHaarKraft
-Silvia Jenni


Im Rhythmus des Lebens

 

Jedes einzelne Haar hat seinen eigenen Zyklus – das bedeutet, wir tragen etwa 100.000 verschiedene Zyklen auf unserem Kopf. Dies garantiert, dass wir zu jeder Zeit Haare auf dem Kopf haben. Die Natur ist ein grandioses Vorbild und zeigt uns, wie genial unser Körper funktioniert – ein wahres Wunderwerk.

 

Wachstumsphase

 

Die Wachstumsphase eines Haares dauert etwa sieben Jahre, und ungefähr 90 % unserer Haare befinden sich gleichzeitig in dieser Phase.

 


Auch wir dürfen wachsen – manchmal schneller, manchmal langsamer, jeder in seinem eigenen Rhythmus. Ein schönes Sprichwort sagt: Das Haar wächst nicht schneller, wenn du daran ziehst. In der Wachstumsphase dürfen wir lernen, und Neues darf entstehen. Diese Phase ist wie ein Tag: Jeden Tag haben wir die Chance, neu zu entdecken, wann unsere produktivste Zeit ist. Dabei wechseln wir zwischen Produktivität und dem bewussten Loslassen. Es gibt für alles eine Zeit zum Schaffen, zum Pausieren und zum Austauschen. Wenn wir jeder Phase ihre Zeit geben, schaffen wir Harmonie und Nachhaltigkeit in unserem Tun.

 

Wir haben die Möglichkeit, uns jeden Tag neu zu erfinden oder uns bei der Entstehung von Neuem weiterzuentwickeln.

 

Ruhephase

 

In der Ruhephase bleibt das Haar im Haarfollikel und bereitet sich darauf vor, losgelassen zu werden. Diese Phase dauert etwa vier bis sechs Wochen.

 


Auch in unserem Leben gibt es Zeiten, in denen wir Dinge ruhen lassen dürfen – sie für einen Moment beiseitelegen und setzen lassen. Eine Pause ermöglicht es uns, den Kopf zu lüften, die Gedanken zu ordnen. Diese Phasen sind wichtig, um das Erlebte zu verarbeiten und es reifen zu lassen.

 

Vergleichbar ist dies mit einem Brotteig: Nach dem Kneten braucht der Teig eine Ruhezeit, damit er aufgehen und sich voll entfalten kann. Ebenso bietet eine Pause im Alltag oder im Arbeitsleben die Möglichkeit, dass Ideen reifen, sich manifestieren und realisieren können. Vielleicht entstehen in dieser Zeit sogar neue, hilfreiche Gedanken.

 

Ausfallphase

 

Schließlich kommt die Phase, in der das Haar langsam die Haarwurzel verlässt und ausfällt. Dieser Prozess dauert etwa vier bis sechs Monate. So wird Platz für neues Haar geschaffen.

 


Auch wir dürfen – oder müssen – manchmal Dinge loslassen. Vielleicht ist es an der Zeit, dass jemand anderes ein Projekt weiterführt oder abschließt. Es liegt eine Kraft darin, Dinge bewusst zu verabschieden. Jeden Tag erleben wir Momente, in denen etwas vollbracht ist und Platz für Neues entsteht. Loslassen ist ein natürlicher Teil des Lebens und schafft Raum für Weiterentwicklung.

 

Unser Haar durchläuft diesen Zyklus jeden Tag: Irgendein Haar wächst, ein anderes ruht, und wieder ein anderes fällt aus – ganz von selbst, ohne dass wir es bemerken oder beeinflussen müssen.

 

Im Einklang mit der Natur leben

 

Auch wir können unser Leben im Einklang mit der Natur leben: Gestern ist vorbei, morgen noch nicht da – und im Jetzt leben wir.

 

In der Arbeitswelt scheint dies oft schwer umsetzbar zu sein, da dort häufig ein ständiges Wachstum ohne Pausen gefordert wird. Doch wir Menschen haben unseren eigenen Rhythmus. In der Freizeit haben wir die Möglichkeit, unsere Phasen bewusst zu erleben: zu erkennen, wann wir am produktivsten sind und wann wir eine Pause brauchen. Diese Selbstbeobachtung führt uns auf eine Reise zu uns selbst – eine Lebensreise voller Wunder und Magie.

 

Natürlich gibt es Lebensumstände, die einen anderen Rhythmus erfordern. Doch ich mache die Erfahrung, dass gerade Menschen, die schwere Schicksalsschläge erlebt haben, oft eine beeindruckende Kraft und Motivation entwickeln, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie hadern nicht, sondern lassen das Alte los, um Platz für Neues zu schaffen.

 

Ein Wunderwerk der Natur

 

Unser Körper ist ein Wunderwerk – genial und ein inspirierendes Vorbild. Ich lade dich ein, dich vom Rhythmus deiner Haare leiten und inspirieren zu lassen. Entscheide jeden Tag neu: Wer will ich sein? Und wer bin ich?

 

NaturHaarKraft


Silvia Jenni


Bartbürste – Ein Symbol der Pflege und Persönlichkeit

 

Einen Bart liebt man oder nicht, doch viele Männer müssen sich entscheiden: Mit oder ohne? Der Bart bietet die Möglichkeit, sich selbst zu definieren und Veränderungen sichtbar zu machen. Ob Bart oder glattrasiertes Gesicht – beides hat eine Wirkung auf das eigene Auftreten und die Wahrnehmung durch andere.

 

Der Bart: Ein biologisches Wunder

 

Das Barthaar beginnt in der Regel zwischen dem 13. und 18. Lebensjahr zu sprießen und ist meist zwischen dem 25. und 27. Lebensjahr vollständig ausgewachsen. Zunächst wächst der Bart als feines Flaumhaar, das sich zu einem Oberlippenbart oder Schnurrbart entwickelt. Mit der Zeit breitet er sich von den Koteletten aus, wächst entlang des Kinns und über die Wangen. Barthaar ist im Vergleich zu Kopfhaar dicker, starrer und bleibt in der Regel kürzer. Im Durchschnitt wächst ein Barthaar etwa 2,8 Millimeter pro Woche.

 

Der längste jemals dokumentierte Bart wurde von Hans Langseth getragen, einem Norweger, der 1927 in den USA starb. Sein Bart erreichte eine beeindruckende Länge von 5,33 Metern.

 

Bartpflege: Ein tägliches Ritual

 

Ein gepflegter Bart erfordert die richtige Pflege. Eine spezielle Bartbürste ist dabei unverzichtbar. Beginne beim Bürsten auf einer Seite und fahre zunächst gegen die Wuchsrichtung, bevor du in Wuchsrichtung bürstest. Wiederhole diesen Vorgang mehrere Male.

 

Die Bartbürste reinigt das Barthaar und die darunterliegende Haut, massiert sanft und fördert die Durchblutung. Gleichzeitig wird der Talg aus den Talgdrüsen aufgenommen und gleichmäßig im Barthaar verteilt, was dem Bart eine natürliche Pflege verleiht.

 

Neben dem Bürsten sollte der Bart regelmäßig mit einem milden Shampoo gewaschen werden. Nach dem Trocknen empfiehlt es sich, Bartöl oder Bartwachs einzuarbeiten, um das Haar zu pflegen und zu stylen. Diese Produkte verleihen dem Bart nicht nur Glanz und Geschmeidigkeit, sondern auch einen angenehmen, maskulinen Duft.

 

Der Bart als Ausdruck der Persönlichkeit

 

Ein Bart ist mehr als nur ein Stilmittel – er kann tiefere, persönliche Bedeutungen tragen. Ein Vollbart kann Stärke und Autorität vermitteln und gelegentlich auch Ehrfurcht auslösen. Denken wir etwa an den Nikolaus und seinen weißen Bart, der uns als Kinder Respekt eingeflößt hat. Auch Klischees wie der Bergbauer mit seinem langen Bart haben einen praktischen Ursprung: Der Bart bot Schutz vor Sonne, Wind und Kälte und ersparte Zeit für die Rasur.

 

Ein Bart erzählt viel über seinen Träger: Ist er verspielt geflochten, kurz und präzise konturiert, oder naturbelassen? Selbst die Art, wie ein Mann seinen Bart berührt, kann Einblicke in sein Wesen geben.

 

Weiße Barthaare: Die Symbolik des Alters und der Reife

 

Die Farbe des Bartes kann ein starkes Ausdrucksmittel sein, mit dem ein Mann seinen Stil und seine Persönlichkeit unterstreicht. Mit den ersten weißen Haaren im Bart wird das Alter sichtbar – ein Zeichen des Lebens, das unausweichlich Fragen aufwirft. Diese Veränderung kann jedoch auch eine Gelegenheit sein, Stolz und Weisheit zu zeigen.

 

Weiße Barthaare strahlen Ruhe, Erfahrung und Gelassenheit aus. Sie können eine Aura der Reife und inneren Stärke verleihen, die oft als besonders anziehend wahrgenommen wird. Gleichzeitig tragen sie eine subtile Erotik in sich, die aus der Akzeptanz der eigenen Lebensphasen erwächst.

 

Ein Mann, der seine weißen Barthaare mit Selbstbewusstsein trägt, sendet eine starke Botschaft: Dankbarkeit für die gelebten Jahre und die Erkenntnis, dass jedes Alter seine eigene Würde und seinen eigenen Wert hat. Jeder Tag ist ein Geschenk, und der Bart kann diese Botschaft nach außen tragen.

 

Glattrasiert: Die Kunst der Rasur

 

Männer ohne Bart bevorzugen oft ein glattrasiertes Gesicht, das markante Gesichtszüge betont und eine maskuline, klare Ausstrahlung besitzt. Das Ritual der Rasur ist ein Moment der Selbstfürsorge, der volle Konzentration erfordert – jede Unachtsamkeit kann zu kleinen Verletzungen führen.

 

Mein Vater war ein glattrasierter Mann. Unter der Woche rasierte er sich mit einem Elektrorasierer, weil es schnell gehen musste. Am Wochenende nahm er sich jedoch die Zeit für eine gründliche Nassrasur. Das Ergebnis: eine wunderbar glatte Haut. Als ich meine Lehre als Herrencoiffeuse begann, war die Rasur sogar Teil meiner Abschlussprüfung. Ich liebte diese meditative Tätigkeit, die ein sofortiges, sichtbares Ergebnis lieferte.

 

An den Wochenenden übte ich oft an meinem Vater. Wir improvisierten: Ein Kissen auf der Türklinke und ein Stuhl davor bildeten unsere Rasur-Station. Mein Vater setzte sich hin, legte den Kopf auf das Kissen und ich begann zu arbeiten. Er hatte einen starken Bartwuchs, trug aber keinen Schnurrbart, da ihm die rötliche Farbe in Kombination mit seinem schwarzen, gewellten Haar nicht gefiel.

 

Leider verstarb mein Vater mit nur 49 Jahren. Nächste Woche hätte er seinen 77. Geburtstag gefeiert.

 

Fazit: Mit oder ohne Bart?

 

Ob mit oder ohne Bart – die Entscheidung beeinflusst sowohl das äußere Erscheinungsbild als auch die Selbstwahrnehmung. Beide Varianten spiegeln eine persönliche Entscheidung wider und sind Ausdruck des individuellen Selbstverständnisses.

 

NaturHaarKraft

Silvia Jenni


Haarliebe

 

Haarliebe ist ein wunderschönes Wort, das uns in den nächsten Jahren begleiten wird.


Aber was bedeutet eigentlich „Haarliebe"?

 


Es bedeutet, dass ich mein Haar liebe, genau so wie es ist.

 

Ich habe die Möglichkeit, mein Haar zu beobachten und in ihm mich selbst zu erkennen.

 

Ich lade dich ein, dich hinzustellen oder bequem auf einem Stuhl zu sitzen. Schüttle nun deinen Kopf in alle Richtungen und fühle dein Haar. Das funktioniert selbstverständlich auch bei kurzen Haaren. Versuche es und lasse dich auf dieses kleine Spiel ein.

 


Wenn du lange Haare hast, wirst du sie im Gesicht, auf den Schultern und am Rücken spüren. Tauche ein in dieses Gefühl, das deine Haare dir schenken. Halte einen Moment inne, berühre mit deinen Händen sanft deine Kopfhaut und massiere sie. Wenn du magst, schließe deine Augen, und du wirst merken, wie du dich entspannst. Du wirst automatisch ruhiger und stiller. So bist du wieder in Verbindung mit dir selbst.

 


Nun beginne, von der Kopfhaut bis zu den Spitzen deine Haare mit den Händen liebevoll zu kneten. Genieße dieses Gefühl und bleibe einen Moment lang in deinen Haaren. Versuche, einzelne Strähnen mit deinen Fingern zu ertasten, von der Kopfhaut bis zu den Spitzen. Knete sie sanft, wickle sie um deine Finger oder benutze deine Finger wie einen Kamm.


Erkenne die Kraft und Schönheit deines Haares. Diese Bewegungen verbinden dich mit deinem Herzen. Genieße dieses Gefühl der Haarliebe.

 

Öffne sanft deine Augen und nimm das Gefühl deiner Haare mit. Stelle dich vor einen Spiegel und schaue dir bewusst deine wunderschönen Haare an. Sei stolz auf sie und komme in die Dankbarkeit für dein Haar.

 


Erkenne, wie dein Haar dich schützt und dir ein wunderschönes Aussehen verleiht. Denn wahre innere Schönheit zeigt sich im Außen.


Schüttle nun deine Haare, fahre mit den Fingern hindurch und beobachte dich dabei. Erkenne die Vielfalt, die deine Haare in sich tragen.

 

Deine Haare schützen deine Kopfhaut vor Druck, Stößen und dem Wetter. Sie sind ein Zeichen für Veränderung und spiegeln deine Persönlichkeit im Hier und Jetzt wider. Du hast die Möglichkeit, mit deinen Haaren zu zeigen, wer du bist und wer du sein willst. Du kannst deine Haare jederzeit verändern – sie werden zu deinem Spielzeug.

 

Jede Frisur und jede Haarfarbe hat eine Wirkung auf dich und löst eine Reaktion in deinem Umfeld aus.

 

Die Fasnacht ist eine wunderbare Spielwiese dafür. Hier kannst du experimentieren und mit deinen Haaren klare Zeichen setzen.

 

Vor Jahren war ich mit einer Freundin an der Fasnacht. Sie verkleidete sich als supertolle Blondine, und ich als Clochard. Es war klar: Sie ist meine Braut, sie gehört zu mir. Natürlich baggerte jeder sie an, und wir spielten bewusst mit diesem Klischee. Es war ein riesiger Spaß, diese lustigen Begegnungen zu erleben. Es war einfach genial, dieses Spiel zu spielen.

 

Natürlich ist es auch wunderschön, wenn du beginnst, dein natürliches Haar zu lieben und mit ihm zu spielen. Denn so wirst du klar sichtbar und zu einer wahren Schönheit.

 

Ich wünsche dir, die Haarliebe zu entdecken und in vollen Zügen zu genießen.

 

NaturHaarKraft


Silvia Jenni


Neujahr

 

Seit ein paar Tagen befinden wir uns im neuen Jahr und schreiten wie gewohnt voran. Jeder Tag beginnt neu, und ich darf entscheiden, wie ich ihn gestalte und erlebe. Momentan schließe ich die Rauhnächte ab, denn ich habe mir bewusst Zeit genommen, um eine Reise zu mir selbst zu unternehmen. Ich freue mich auf das Jahr 2025 – es kann nur besser werden. Das vergangene Jahr lasse ich hinter mir, bin dankbar für vieles, das ich erleben durfte, und bei manchen Ereignissen fehlen mir immer noch die Worte. Also: loslassen und weitergehen. Menschen dürfen sich verändern und sich neu entdecken – mich selbst eingeschlossen.

 

Mit einem Haarschnitt verhält es sich ähnlich: Auch hier darf ich das Abgeschnittene loslassen, vielleicht mit einem kleinen Ritual, um Abschied zu nehmen. Nun darf das neue Haar wachsen und sich entfalten. Ein frischer Haarschnitt unterstützt meine Persönlichkeit und macht sie nach außen sichtbar. Natürlich lieben viele ihre gewohnte Frisur, denn sie gibt Sicherheit und ein Gefühl von Vertrautheit. Du weißt genau, wie du deine Haare stylen musst, um dein gewohntes Erscheinungsbild zu bewahren. Doch auch im Vertrauten steckt Veränderung. Schon wenn nur ein Zentimeter abgeschnitten wird, spürst du den Unterschied in deinen Haaren. Selbst ich mit meinen langen Haaren nehme jede noch so kleine Veränderung wahr.

 

Wenn ich einem Kunden mehrere Zentimeter abschneide, verändert das oft sein gesamtes Erscheinungsbild. In diesem Moment ist entscheidend: Wie fühle ich mich? Dieses Gefühl gibt die Antwort: Ist es gut oder schlecht? Wenn man sich dann im Spiegel betrachtet, wirkt der neue Look vielleicht zunächst ungewohnt – kürzer, anders – doch meist fühlt es sich gut an. Denn beim Schneiden achte ich stets darauf, die Wünsche des Kunden zu berücksichtigen.

 

Vielleicht ist es im neuen Jahr auch für dich an der Zeit für einen frischen Haarschnitt. Oder du brauchst einfach einen, der deine Frisur wieder in Form bringt, damit du dich wohlfühlst. Jeder Haarschnitt ist eine Veränderung, die sowohl innen als auch außen wirkt.

 

So starten wir voller Elan ins neue Jahr und erinnern uns daran, dass unsere Gedanken unser Leben formen.

 

In diesem Sinne wünsche ich dir ein wundervolles Jahr 2025!

 

Silvia Jenni

NaturHaarKraft


Rituale – Wirkung in meinen Haaren

 

Bald feiern wir Silvester, den Übergang vom alten ins neue Jahr. Für viele ist dies ein Anlass, besondere Rituale zu pflegen, die diesen Moment zelebrieren. Manche verschlafen ihn einfach oder lassen ihn ohne große Beachtung verstreichen. Jeder hat sein eigenes Ritual.

 

Für mich persönlich liegt der wahre Übergang im Jahr bei der Wintersonnenwende. Sie markiert die längste Nacht des Jahres und die Zeit, in der die Tage wieder länger werden. Mein Ritual zu diesem Anlass gestalte ich jedes Jahr anders – immer so, wie es sich für mich stimmig anfühlt. Trotzdem feiere ich auch Silvester, ganz intuitiv und ohne feste Regeln, einfach so, wie es kommt.

 

Rituale sind für mich wichtig. Sie geben mir Struktur, begleiten und unterstützen mich. Gleichzeitig dürfen sie sich jederzeit verändern. Sobald sich ein Ritual wie eine Pflicht anfühlt oder nicht mehr zu mir passt, ändere ich es.

 

Ich glaube, wir leben viele Rituale unbewusst. Sie gehören ganz natürlich zu unserem Alltag. Jeden Morgen stehen wir auf, und bei vielen ähnelt sich der Ablauf fast täglich. Natürlich gibt es Ausnahmen, vor allem am Wochenende oder in den Ferien.

 

In meinem Haarsalon beginne ich fast immer mit den gleichen Schritten. Zuerst begrüße ich den Kunden, begleite ihn in meinen Salon und schließe bewusst die Tür. Ich nehme ihm die Jacke ab und bitte ihn, auf dem Coiffeurstuhl Platz zu nehmen. Anschließend lege ich ihm den Friseurumhang und ein Handtuch um. Dann nehme ich meine Haarbürste in die Hand und bürste achtsam und behutsam seine Kopfhaut und Haare. Dieses Ritual der natürlichen Pflege der Kopfhaut ist für mich sehr bedeutend. Dabei spüre ich den momentanen Gemütszustand des Kunden und die Beschaffenheit seiner Haare.

 

Im Anschluss lasse ich mich von diesem Eindruck führen und gestalte einen einfühlsamen Haarschnitt, den wir gemeinsam erleben.

 

Auch dir empfehle ich, Rituale für dein Haar zu finden. Ein einfaches Ritual könnte das regelmäßige Bürsten sein. Deine Haare werden es dir danken und mit gesundem Glanz belohnen. Beobachte deine Haare – sie können dir viel über deinen inneren Zustand und dein Äußeres verraten.

 

Nimm dir bewusst Zeit für die Haarpflege. Betrachte das Haarewaschen als kleine Auszeit. Genieße eine Kopfmassage, spüre das Wasser über deinen Kopf fließen und kämme anschließend deine Haare sanft. Wenn du möchtest, kannst du sie föhnen oder stylen. Entscheide, wie du heute aussehen möchtest, und zeige der Welt, wer du heute bist. Dieses Ritual der „Haarliebe“ kannst du zu einem festen Bestandteil deines Alltags machen.

 

In meiner Freizeit trage ich meine Haare fast immer offen. Beim Arbeiten binde ich sie jedoch zusammen. Vor dem Spiegel entscheide ich, wie ich sie tragen möchte – immer so, wie es sich für mich in diesem Moment stimmig anfühlt. Dieses Ritual schenkt mir Zeit für mich selbst, gibt mir Sicherheit und ein Gefühl des Wohlbefindens. Vielleicht findest auch du ein Ritual, das dich im Alltag unterstützt. Oft sind es die kleinen Rituale, die uns begleiten und uns ein Gefühl von Stabilität und Sicherheit schenken.

 

Experimentiere mit deinen Haaren, erfinde dich immer wieder neu, und finde heraus, was sich für dich richtig anfühlt.

 

Ich danke dir von Herzen für dein Vertrauen und freue mich, dich im neuen Jahr in meinem Haarsalon begrüßen zu dürfen.

 

Zum Abschluss wünsche ich dir einen wunderschönen Übergang ins neue Jahr, erfüllt von positiven Visionen und allem, was dir am Herzen liegt.

 

Alles Liebe und Frieden,


Silvia Jenni


NaturHaarKraft


Dankbarkeit, die durch die Haare strahlt

 

Im Moment erleben wir eine besondere Zeit – die Adventszeit. Heute feiern wir den vierten Advent, das bedeutet, Weihnachten steht kurz bevor. Manchmal fällt es schwer, diese besinnliche Zeit wirklich zu genießen und sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen. Vieles ist hektisch, wir fühlen uns getrieben, als müssten wir alles gleichzeitig erledigen, und das Gefühl von Stress kann übermächtig werden. Die Zeit wird zum Gegner.

 

Heute dreht sich vieles um Geld – auch in Bezug auf Weihnachten. Dabei geht oft der Gedanke verloren, Zeit mit anderen zu verbringen. Doch gerade jetzt wäre es wichtig, sich zurückzuziehen und eine Pause zu gönnen: in Ruhe eine Tasse Tee zu trinken, ein gutes Buch zu lesen oder einen schönen Film anzuschauen. Vielleicht auch ein tiefberührendes Gespräch mit der Familie oder Freunden zu führen.

 

Ich liebe Weihnachten – mit all den schönen Lichtern, die die Dunkelheit erhellen und mir Hoffnung und Glauben schenken, dass es bald wieder mehr Licht geben wird. Gleichzeitig genieße ich die kurzen Tage. Die Natur begibt sich in den Winterschlaf, ebenso wie viele Tiere. Ein Spaziergang im Wald fühlt sich jetzt viel ruhiger an als im Sommer, ist aber immer noch heilsam und faszinierend.

 

Diese besondere Zeit spiegelt sich sogar in den Haaren wider, die ebenfalls zur Ruhe kommen – eine Art Work-Life-Balance. Manchmal brauchen sie noch einen frischen Haarschnitt, um symbolisch das alte Jahr hinter sich zu lassen und bereit für das neue zu sein. Das ist für mich ein Akt der Dankbarkeit.

 

Ich glaube, wir können immer einen Grund finden, dankbar zu sein. Als ich anfing, mein natürliches Haar zu lieben, wurde ich automatisch dankbarer. Diese Dankbarkeit lässt mein Haar glänzen und leuchten. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als mir bewusst wurde: Ich habe wunderschönes Haar, das perfekt zu mir passt. Es lässt sich weder bändigen noch in eine bestimmte Form bringen, denn irgendwie fällt immer eine Strähne aus der Frisur. Doch genau das ist mein Weg – wild und individuell.

 

Die Dankbarkeit, die mich damals – ich war etwa 20 Jahre alt – erfüllte, begleitet mich bis heute. Jeden Tag schaue ich in den Spiegel und denke: Wow, so fallen meine Haare heute. Gestern war es anders. Mein Haar ist pflegeleicht: Eine Haarbürste, ab und zu eine Haarwäsche – und schon leuchtet es. Ich liebe es, mit den Fingern durch mein Haar zu fahren, es zu berühren und diese Verbindung zu mir selbst zu spüren. In solchen Momenten durchströmt mich Dankbarkeit.

 

Natürlich möchte ich schön und attraktiv wirken und anderen gefallen. Gleichzeitig will ich, dass man meine Natürlichkeit erkennt und mich als authentischen Menschen wahrnimmt. Es erfüllt mich mit Dankbarkeit, wenn ich jemandem die Haare schneiden darf und dabei seine natürliche Schönheit zum Vorschein bringe. Denn so fühlt sich der Look stimmig an und passt perfekt zur jeweiligen Persönlichkeit. Jeder Haarschnitt unterstreicht, wer du bist.

 

Jeder darf so viel Zeit in seine Haare investieren, wie er möchte. Entscheidend ist jedoch der Haarschnitt: Er gibt dir Wohlbefinden, Sicherheit und Selbstvertrauen. Wenn ich mich mit meinen Haaren wohlfühle, trage ich dieses Licht in die Welt hinaus und strahle.

 

Ich zelebriere die Dunklen, Rauhen Nächte, denn sie schenken mir die nötige Ruhe und Zeit für mich selbst. Heute, am 22. Dezember, feiern wir die zweite Vorbereitungsnacht, die dem Thema Dankbarkeit gewidmet ist. Eine schöne Aufgabe für diese Nacht: Nimm ein Blatt Papier und einen Stift, und lass das vergangene Jahr Revue passieren. Suche nach Ereignissen oder Menschen, für die du dankbar bist. Es mag am Anfang etwas zäh sein, doch bald wirst du in einen regelrechten Schreibfluss geraten. Plötzlich tauchen unzählige Dinge auf, für die du dankbar sein kannst. Es ist wunderschön, all das niederzuschreiben und zu spüren, wie viel Dankbarkeit in deinem Leben steckt. Diese Erkenntnis gibt dir Kraft und Selbstvertrauen – und zeigt sich auch in deinem Haar, das dich mit dir selbst verbindet.

 

In diesem Sinne wünsche ich dir frohe Weihnachten und Momente der Dankbarkeit.

 

Lieber Leser, ich danke dir von Herzen dafür, dass du meinen Blog liest – das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit. Ich liebe es, über Haare zu schreiben.

In Dankbarkeit,

 

NaturHaarKraft 

Silvia Jenni


Einfach losziehen: Wie Reisen und Haare uns prägen

 

Ich bin ein Mensch, der das Reisen liebt – und es in vollen Zügen genießt. Man weiß vielleicht, wohin die Reise geht, aber was einem unterwegs begegnet, bleibt immer eine Überraschung. Diese Ungewissheit ist es, die das Reisen für mich so spannend macht. Wenn ich einfach losziehen kann, ohne zu wissen, wann und wo die Reise endet, erfüllt mich das mit einem Gefühl von Freiheit und Abenteuer.

 

Als junge Frau habe ich mich eines Tages in der Schweiz abgemeldet, meinen damaligen Freund an meiner Seite, und bin aufgebrochen in die weite Welt. Unser Plan war grob skizziert: Zuerst Singapur, Malaysia und Thailand, dann Australien, und schließlich Amerika. Doch wie es bei Reisen oft ist – nichts läuft ganz nach Plan.

 

Wir starteten in Singapur, reisten mit Bus und Zug durch Malaysia und Thailand und kehrten dann nach Singapur zurück. Von dort aus ging es weiter nach Darwin, Australien. Mit einem Auto umrundeten wir das gesamte Land, nahmen eine Fähre nach Tasmanien und wagten sogar einen Flug in einem Wasserflugzeug. Zurück auf dem Festland legten wir einen kurzen Zwischenstopp in Singapur ein und verbrachten anschließend sechs weitere Monate in Australien.

 

Amerika allerdings blieb ein unerfüllter Traum. Unsere Freundschaft zerbrach, und ich hatte nicht den Mut, alleine weiterzureisen. Stattdessen ging es zurück nach Hause – zurück in den Alltag. Doch die Reise hat etwas in mir verändert: Einfach in den Tag hinein zu leben und die Kontrolle ein Stück weit loszulassen, war eine der wertvollsten Lektionen meines Lebens.

 

Was haben Haare mit Reisen zu tun?

Ganz einfach: Unsere Haare reisen immer mit! Sie sind stiller Zeuge unserer Gefühle, Emotionen und Erlebnisse – und tragen die Spuren unserer Abenteuer.

 

Auf meinen Reisen standen meine Haare jedoch vor so mancher Herausforderung: Wie halte ich sie sauber, wenn der Wasserstrahl zu schwach ist? Zum Glück bin ich nicht auf einen Föhn angewiesen, da ich meine Haare auch im Winter lufttrocknen lasse. Haarseife mitzunehmen war auch keine optimale Lösung – auf einem Campingausflug blieb sie den ganzen Sommer über feucht. Keine Chance!

Trotz aller Widrigkeiten habe ich festgestellt, wie entspannt und glänzend mein Haar auf Reisen wird. Vielleicht liegt es an der Freiheit, die Reisen mit sich bringen. Momentan sind es nur kurze Trips, doch selbst diese vermitteln ein Gefühl von Leichtigkeit.

 

Reisen bedeutet Bewegung – und das auf viele Arten:

 

Mit dem Zug gleitet man auf Schienen durch die Landschaft, die wie in Mani Matters Lied „Ir Ysebahn“vorbeirauscht.

Mit dem Auto hat man die Wahl zwischen Autobahnen oder verschlungenen Nebenstraßen – je nach Lust und Zeit.

Mit dem Motorrad genieße ich die kurvenreichen Straßen und entlegenen Pässe. Diese Strecken, auf denen man oft ganz für sich ist, haben ihren ganz eigenen Reiz.

Mit dem Fahrrad kann es anstrengend werden, aber als Jugendliche liebte ich es, damit die Schweiz zu entdecken.

Zu Fuß ist es langsamer und bewusster. Es erstaunt mich immer wieder, wie weit man zu Fuß kommen kann. Man wird eins mit der Natur, sieht die Welt mit anderen Augen und hört Dinge, die einem sonst entgehen.

 

Genauso wie Reisen Veränderungen mit sich bringen, tun es auch Haare. Ihre Länge, ihr Stil – selbst ein veränderter Scheitel – kann unsere Ausstrahlung und Stimmung komplett beeinflussen.

 

Deshalb lohnt es sich, ab und zu eine liebe Person zu fragen: „Wie nimmst du mich mit meinen Haaren wahr?“ Die Antwort könnte unerwartet und spannend sein.

 

Haare sind wie Reisen: Sie laden dazu ein, zu experimentieren, Neues zu entdecken, und sich immer wieder zu verändern. Vielleicht kannst du in dieser Adventszeit nicht nur deine Haare, sondern auch dich selbst neu entdecken – und dabei Ruhe und Liebe für dich finden.

 

NaturHaarKraft

Silvia Jenni


Der liebe Stress

 

Stress – ein ständiger Begleiter, den wir oft gar nicht mehr bemerken, bis er uns übermannt. In wenigen Worten zusammengefasst: Stress ist eine erhöhte körperliche und seelische Anspannung, die Reaktionen in uns auslöst und – wenn wir nicht aufpassen – unserer Gesundheit langfristig schadet.

 

Warum widme ich mich diesem Thema? Ganz einfach: Ich sehe den Stress. Nicht nur in den Gesichtern der Menschen, sondern auch in ihren Haaren. Und besonders jetzt, in dieser eigentlich zauberhaften Adventszeit, scheint er fast überall präsent. Ich weiß, nicht jeder mag Weihnachten – und viele fühlen sich schlicht überfordert. Mir geht es manchmal genauso. Doch wenn ich genauer hinschaue, entdecke ich immer wieder den Zauber hinter dieser besonderen Jahreszeit.

 

Die dunklen Tage laden uns ein, innezuhalten. Jeden Abend eine Kerze anzuzünden, ist für mich ein kleines Ritual. Ihr warmes Licht erinnert mich daran, dass selbst in der Dunkelheit Hoffnung leuchtet. Advent bedeutet für mich auch Gemeinschaft: mit der Familie am Tisch sitzen, Tee trinken, plaudern oder zusammen backen. Es gibt kaum etwas Schöneres, als gemeinsam Guetzli zu erschaffen – begleitet von fröhlicher Weihnachtsmusik, Gelächter und einem Gefühl der Gelassenheit.

 

Heute sitze ich in einem Café, schaue nach draußen und beobachte die Menschen. Alles ist festlich geschmückt – Weihnachtsbäume mit roten und goldenen Kugeln, Kerzenschein, dekorierte Restaurants und Läden. Abends erstrahlt alles in warmem Licht, und eine besondere Weihnachtsstimmung liegt in der Luft. Ich lasse mich von dieser Atmosphäre treiben und genieße den Moment.

 

Natürlich habe auch ich viel zu tun, und die Tage fühlen sich oft zu kurz an. Trotzdem versuche ich, diese wunderbare Zeit bewusst zu genießen - so hektisch sie auch sein mag.

 

In dieser besonderen Phase des Jahres zelebriere ich die dunklen, rauen Nächte. Sie schenken mir die nötige Ruhe und eine stärkende Verbindung zur Mutter Erde. Das hilft mir, in Balance zu bleiben und das Jahresende entspannt zu erleben.

 

Aber Stress – der "liebe" Stress – tut uns auf keiner Ebene gut. Wir wissen das alle. Doch was können wir tun, um ihn abzumildern?

 

Mein Geheimtipp: Lachen.

 

Lachen ist eine der kraftvollsten Heilmittel, die wir haben. Es entspannt unseren Körper, befreit unseren Geist und – das Beste – es wirkt ansteckend!. Es verändert sofort die Stimmung und lässt alles leichter erscheinen – auch wenn der Zeitdruck bleibt. Vielleicht wird das Ziel dadurch klarer sichtbar.

 

Ich glaube, wir haben noch nicht vollständig verstanden, wie tiefgreifend Lachen unseren Körper heilt und unser Leben bereichert. Vielleicht findest du in dieser Adventszeit ein paar Momente, die dich zum Schmunzeln bringen und deiner Seele guttun.

 

Alles, was dir Freude bereitet, ist wie Balsam für die Seele und lässt dich von innen heraus strahlen. Ich lade dich ein: Finde Momente, in denen du mit dir selbst oder mit anderen Menschen lachen kannst. Genieße diese kleinen Wunder! Laufe durch die Straßen und schenke jedem Menschen ein Lächeln – deine Seele wird es dir danken.

 

Und wusstest du? Dieses Lächeln zeigt sich sogar in deinem Haar. Es bringt deine innere Schönheit zum Vorschein und lässt dich erstrahlen. Wenn also alles zu viel wird, halte inne. Schenke dir ein Lächeln – es wird deinen Tag leichter machen.

 

In diesem Sinne: Gönne dir einen Moment Zeit für die Besinnlichkeit dieser besonderen Phase des Jahres. Atme tief ein und aus. Vielleicht entdeckst du den Zauber der Weihnachtszeit. Und wenn nicht – denk daran: Dein Haar verrät es dir. Es zeigt dir, wie einzigartig und wunderbar du bist.

 

Silvia Jenni

NaturHaarKraft



Haare schneiden im Einklang mit dem Mond

 

Der Neumond markiert den Anfang eines neuen Mondzyklus und ist ein guter Zeitpunkt für Veränderungen – zum Beispiel für einen neuen Haarschnitt oder um deine Frisur wieder in Form zu bringen. Es heißt, dass Haare, die zu Neumond geschnitten werden, gesünder und kräftiger nachwachsen.

 

Der Neumond lädt dich außerdem dazu ein, dich selbst zu reflektieren und zu beobachten. Du kannst dir die Frage stellen: Was möchte ich neu beginnen oder mit mehr Energie verfolgen? Möchte ich ein neues Projekt starten oder etwas in meinem Leben verwirklichen – mich selbst eingeschlossen?

 

Haare schneiden und die Mondphasen

 

Neumond

 

Ist ideal, um eine neue Frisur auszuprobieren oder frischen Wind in deinen Look zu bringen. In dieser Phase wächst dein Haar gesund und kräftig – ein Symbol für Neuanfang und Stärke.

 

Zunehmender Mond

 

In dieser Phase wächst dein Haar schneller, was besonders praktisch ist, wenn du dir längeres Haar wünschst.

 

Vollmond

 

Der Höhepunkt des Mondzyklus. Man sagt, dass die Haarwurzeln in dieser Phase gestärkt werden, wodurch dein Haar kräftiger und gesünder wirkt. Da der Vollmond die gesamte Mondenergie entfaltet, könnte ein Haarschnitt in dieser Zeit deine Haarwurzeln nachhaltig stärken. Vielleicht ist der Vollmond genau der richtige Moment für deinen nächsten Haarschnitt.

 

Abnehmender Mond

 

Hier wächst das Haar langsamer, was bei kurzen Frisuren von Vorteil sein kann, da sie länger ihre Form behalten.

 

Der Einfluss der Sternzeichen

 

Neben den Mondphasen spielt auch das Tierkreiszeichen, in dem der Mond gerade steht, eine Rolle. Je nach Sternzeichen können sich die Mondkräfte unterschiedlich auf deine Haare auswirken:

 

Gut geeignet:

 

Feuerzeichen: Widder, Löwe, Schütze

 

Erdzeichen: Stier, Jungfrau, Steinbock

 

Luftzeichen: Zwillinge, Waage, Wasserman

 

Weniger geeignet:

 

Wasserzeichen: Krebs, Skorpion, Fische

 

Wenn du feines Haar hast und dir mehr Fülle wünschst, ist es am besten, dir die Haare schneiden zu lassen, wenn der Mond im Sternzeichen Jungfrau, Steinbock oder Löwe steht. Für das Nachschneiden der Spitzen sind Luftzeichen wie der Wassermann ideal, da das Haar dann schneller nachwächst.

 

Den Mond für dich nutzen

 

Der Mond beeinflusst wahrscheinlich nicht nur dein Haar, sondern deinen ganzen Körper. Deshalb kannst du die verschiedenen Mondphasen bewusst nutzen:

 

Neumond: Ein idealer Moment für Neubeginn und Planung. Ein Haarschnitt kann dich dabei unterstützen.

 

Zunehmender Mond: Diese Phase steht für Wachstum und Entwicklung – von Projekten genauso wie von Haaren.

 

Vollmond: Nutze den Höhepunkt deiner Kraft und Energie.

 

Abnehmender Mond: Lass das Neue eine Pause machen, es sich setzen und reflektiere, bevor du mit dem nächsten Neumond wieder frisch durchstartest.

 

Vertraue deinem Gefühl

 

Trotz all dieser Überlegungen bleibt das Wichtigste: Vertraue auf dein Gefühl. Der richtige Zeitpunkt für einen Haarschnitt zeigt sich oft von selbst. Manchmal hast du vielleicht einen besonderen Anlass oder Termin, und genau dann fühlt sich der Haarschnitt perfekt an – unabhängig davon, in welcher Mondphase wir gerade sind.

 

Fazit

 

Egal, ob du dich nach dem Mond richtest oder einfach deinem Impuls folgst: Der ideale Zeitpunkt für einen Haarschnitt ist immer dann, wenn es sich für dich stimmig anfühlt. Ich wünsche dir, dass du den perfekten Termin findest – und falls es der nächstmögliche ist, wird auch dieser genau der richtige sein.

 

 

 

„Deine innere Stimme zu hören,

ist eine Frage deiner Aufmerksamkeit.

Ihr auch zu folgen, eine Frage deines Mutes.“

Silvia Jenni

 

 

 

Silvia Jenni 

NaturHaarKraft


Entscheidung: Wie willst du deine Haare tragen?

 

Alles beginnt mit einer Entscheidung.

 

Als Naturcoiffeuse beginne ich meine Arbeit damit, die Haare meiner Kunden zu bürsten. Anschließend frage ich: „Wie möchtest du deine Haare geschnitten haben?

 

Manche haben eine klare Vorstellung, andere sind unsicher und wünschen sich Hilfe – oder überlassen die Entscheidung ganz mir. Oft sehe ich ein Bild der Wunschfrisur vor mir, doch letztlich entscheidest du, wie ich dir die Haare schneide. Der Weg zur passenden Frisur ist ein Prozess, der tiefer geht.

 

Warum tragen wir unser Haar so, wie wir es tun?


Vielleicht, weil wir langes Haar lieben. Vielleicht, weil kurzes Haar uns besser gefällt oder praktischer ist. Manchmal wollen wir es stufig, manchmal schlicht und glatt. Manche bevorzugen Frisuren, die sie zusammenbinden können, oder träumen von einem Zopf. Und dann gibt es jene, die sich stets für denselben Schnitt entscheiden – weil er Sicherheit gibt.

 

Manchmal aber braucht es eine Veränderung.


Ein neuer Look kann eine innere Entwicklung sichtbar machen. Er kann dich herausfordern, inspirieren, oder dir den Mut geben, Neues auszuprobieren. Vielleicht willst du dein Haar wachsen lassen – eine Entscheidung, die Geduld verlangt. Zwischenphasen sind oft zäh, aber auch Teil des Prozesses.

 

Haare als Ausdruck deiner Persönlichkeit

 

Egal, wie du dich entscheidest: Deine Frisur hat Einfluss auf dich. Sie prägt dein Selbstbild und wie du wahrgenommen wirst. Darum ermutige ich dich, achtsam und bewusst mit deinem Haar umzugehen. Es bietet dir einen Raum, zu experimentieren – dich zu entdecken.

 

Besonders in der Jugend sind solche Experimente wichtig. Ein neuer Haarschnitt oder eine mutige Farbe wie Rot oder Blau? Das verändert nicht nur dein Äußeres, sondern auch deine Wirkung auf andere. Gleichzeitig spürst du, wie diese Veränderung dich selbst berührt.

 

Haare können faszinieren, provozieren, anregen. Sie lassen uns spielen. Ein simpler Haarschnitt kann eine große Wirkung haben – manchmal ernst, manchmal humorvoll.

 

Haare als Spiegel der Zeit

 

Manchmal erzählen Frisuren Geschichten. Trage ich zwei Zöpfe, erinnert dies ältere Menschen an ihre Kindheit, während andere vielleicht an eine Indianerin oder Pippi Langstrumpf denken. Haar kann nostalgisch oder inspirierend wirken.

Auch die Fasnacht zeigt, wie Haare unsere Wahrnehmung verändern können. Männer mit langen Perücken wirken plötzlich völlig anders. Diese Verspieltheit öffnet uns Türen, um uns selbst und unsere Wirkung auf andere besser zu verstehen – sei es mit oder ohne Bart, mit kurzen oder langen Haaren.

 

Dein Haar, deine Entscheidung

 

Das Leben ist ein Spiel, und deine Haare sind Teil davon. Wie du sie trägst, ist deine Entscheidung. Und jede dieser Entscheidungen gibt dir die Möglichkeit, dich neu zu entdecken – im Außen wie im Inneren.

 

Silvia Jenni

NaturHaarKraft


Tägliches Ritual - Die Haarbürste

 

100 Bürstenstriche pro Tag – ein zeitloses Schönheitsgeheimnis!

 

Schon Kaiserin Sissi von Österreich, das Schönheitsidol ihrer Ära, schwor auf dieses Ritual. In einer Zeit, in der Haare selten gewaschen wurden, war die Bürste das ultimative Pflegeinstrument. Doch auch heute entfaltet sie eine fast magische Wirkung: Sie reinigt, massiert und pflegt das Haar – ganz ohne Chemie.

 

Die Geschichte der Haarbürste reicht Jahrtausende zurück. Schon bei den Pyramiden Ägyptens, rund 5.000 Jahre v. Chr., fand man erste Exemplare. Und bis heute hat die Haarbürste nichts von ihrer Relevanz verloren.

 

Die perfekte Haarbürste

 

Eine hochwertige Haarbürste ist nicht nur funktional, sondern auch nachhaltig gefertigt. Der Griff besteht aus Holz – vorzugsweise heimisch – und die Borsten aus Wildschweinborsten in unterschiedlichen Längen. Warum Wildschwein? Weil die Borsten in ihrer Struktur dem menschlichen Haar ähneln. Sie nehmen den Talg von der Kopfhaut auf und verteilen ihn sanft bis in die Spitzen – für eine natürliche, gesunde Haarpflege.

 

Ich persönlich vertraue auf die Produkte von HERBANIMA. Dieses österreichische Unternehmen setzt auf nachhaltige Materialien wie heimisches Ahornholz und Borsten, die als Nebenprodukt der Tierverwertung gewonnen werden. Kein Tier stirbt ausschließlich für die Borsten! Alternativ werden die Borsten lebenden Wildschweinen aus dem Rücken- und Nackenbereich geschnitten – bevorzugt von gesunden, artgerecht gehaltenen Tieren, denn kräftige Borsten zeugen von einem guten Leben. Vegane Alternativen gibt es zwar, aber sie können den Talg nicht so effektiv aufnehmen und verteilen.

 

Wie bürste ich richtig?

 

Das Bürsten ist mehr als bloße Haarpflege – es ist ein Ritual der Entspannung und Verbindung zu dir selbst. Gehe so vor:

 

Vorbereitung: Bürste in die Hand nehmen, tief ein- und ausatmen.

 

Kopf vornüber beugen: Vom Nacken zum Oberkopf bürsten, locker aus dem Handgelenk.

 

Von Seite zu Seite: Abwechselnd von rechts nach links und zurück.

 

Kopf aufrichten: Vom Haaransatz an der Stirn bis zum Nacken bürsten. Wieder seitlich wechseln.

 

Sanfte Berührung: Mit der freien Hand dem Bürstenstrich folgen und das Haar glatt streichen.

 

Nimm dir bewusst Zeit dafür. Die Massage regt die Durchblutung an, entspannt die Kopfhaut – und dich. Du wirst spüren, wie sich die Pflege bis in deinen ganzen Körper auswirkt. Dein Haar und sogar dein Gesicht werden strahlen!

 

Wann ist die beste Zeit zum Bürsten?

 

Das hängt von deinem Haar und deinem Alltag ab. Menschen mit lockigem Haar, wie ich, sollten vor dem Schlafengehen bürsten, um die Locken zu schonen. Morgens genügt es, das Haar mit den Fingern zu formen. Vor dem Waschen ist ebenfalls ein guter Zeitpunkt – das Bürsten reinigt, entwirrt und bereitet das Haar auf die Reinigung vor.

 

Ein besonderes Highlight? Lass dir von jemand anderem die Haare bürsten. Es ist pure Entspannung – für dich und deine Beziehung zu dieser Person.

 

Die Wirkung des Bürstens

 

Die regelmäßige Anwendung einer Haarbürste kann viele Haarprobleme lösen:

 

Schuppen: Die Bürste entfernt abgestorbene Hautzellen und fördert die Talgproduktion.

 

Trockenes Haar: Der Talg wird gleichmäßig verteilt und schützt das Haar.

 

Haarausfall: Die Durchblutung der Kopfhaut wird angeregt.

 

Es dauert etwa drei bis sechs Monate, bis sich das Haar vollständig an eine natürliche Pflege gewöhnt. Aber du wirst die positive Wirkung des Rituals auf Körper und Geist schon viel früher spüren.

 

Fazit: Wahre Schönheit kommt von innen

 

Für meine Haarpflege brauche ich nur meine Bürste, gelegentlich Kokosöl und ein mildes Shampoo. Meine Haare sind lockig und wild – und genau das passt zu mir. Sei auch du stolz auf deine natürliche Schönheit, denn sie spiegelt, wer du bist.

 

NaturHaarKraft – Silvia Jenni


Natur, Freiheit und Pflege: Wie eine Motorradtour Seele und Haar nährt

 

Am 1. November hatten wir morgens Nebel und feierten Allerheiligen. Mein Mann und ich beschlossen spontan, auf das Motorrad zu steigen und eine Tour zu machen. Also warme Kleidung anziehen und los geht’s! Zuerst mussten wir entscheiden: Richtung Glaubenberg oder Richtung Susten? Wir entschieden uns für den Brünig und den Sustenpass.

 

Wir fuhren los durch den Nebel; am Lungerensee schimmerte die Sonne durch, und plötzlich brachen wir aus dem Nebel in den herrlichen Sonnenschein – es war wie eine andere Welt. Bei der Kreuzung in Innertkirchen fiel unsere Wahl auf den Grimselpass. Von dort ging es weiter über den Furkapass mit einer Mittagspause in Andermatt. Danach ging es zurück über den Sustenpass und den Brünig nach Hause. Wir hatten eine wundervolle Tour voller Erlebnisse.

 

Hinter meinem Mann Hampi auf dem Motorrad sitzend, genieße ich die Fahrt in vollen Zügen. Dieses Gefühl von Freiheit und Verbundenheit löst in mir ein tiefes Glücksgefühl aus. Voll und ganz vertraue ich Hampi. Ich spüre die Temperatur und nehme den Duft der Natur wahr. Die Landschaft zieht vorüber und verändert sich ständig. Zurzeit leuchtet alles in Goldtönen – unglaublich schön. Die grünen Tannen, dazwischen die bunten Laubbäume und die goldenen Lärchen – ganze Wälder davon säumen die Hänge, einfach beeindruckend. Durch die ständigen Richtungswechsel der Straßen eröffnet sich immer wieder ein neuer Blickwinkel.

 

Ich sehe die Passstraßen mit ihren monumentalen Bauwerken, fasziniert von den kunstvoll in die Kurven gebauten Steinmauern, die sich fast natürlich in die Landschaft einfügen. Auf den Pässen ist die Natur steinig und karg und wirkt dadurch umso beeindruckender. Auf der Grimsel beeindrucken die hohen Staumauern und erfüllen mich mit Ehrfurcht vor den Menschen, die sie gebaut haben und weiterhin bauen. Die Gletscher liegen majestätisch in der Landschaft; ich fühle die Kälte des Eises und bin voller Demut. Es wird mir bewusst, wie sehr sich das Klima und unsere Natur verändern. Im Wallis sehen wir die riesigen, golden leuchtenden Lärchenwälder.

 

Auf dem Motorrad gibt es nur eine Richtung, in die man sieht: vorwärts. Ich könnte mich nach hinten drehen, muss dabei aber vorsichtig sein, also bleibt mein Blick hauptsächlich nach vorne und zur Seite gerichtet. Diese Ausrichtung hilft mir, innerlich ruhig und entspannt zu werden. Meine ganze Aufmerksamkeit gehört dem Motorrad, der Straße und Hampi. Ich passe mich den Bewegungen von Motorrad und Fahrer an, denn das ist wichtig für unsere Sicherheit. Dadurch verschmelzen wir zu einer Einheit, verbunden mit allem um uns herum. Für mich bedeutet eine Motorradtour pure Entspannung und Genuss – ich fühle mich glücklich und zutiefst dankbar.

 

Was hat das mit den Haaren zu tun? Auf den ersten Blick vielleicht nicht viel, aber innerlich geschieht etwas Wunderbares. Da meine Haare mein Lebensgefühl nach außen zeigen, wird sichtbar, wie ich mich innerlich fühle. Eine Motorradtour nährt meine Seele und macht mich glücklich. Es ist für uns lebenswichtig, wie wir uns fühlen, denn darin zeigt sich, wer wir sind.

 

Natürlich gibt es viele andere Dinge, die meine Seele nähren: ein Spaziergang, eine Tasse Tee, ein tiefgehendes Gespräch, Zeit mit lieben Menschen, ein gutes Essen, Zeit mit Freunden, innige Momente mit meinem Mann oder ein achtsamer Haarschnitt. Für gesundes Haar braucht es eine hochwertige Haarbürste, ein natürliches Shampoo und eine positive Lebenseinstellung – alles ist miteinander verbunden. Auch traurige, schmerzhafte, wütende oder hilflose Momente gehören dazu. Doch wir haben jederzeit die Möglichkeit, uns eine kleine Auszeit zu nehmen, die schönen Momente im Leben bewusst wahrzunehmen und in Dankbarkeit zu sein.

 

So wünsche ich dir viele schöne Momente im Leben, für die du dankbar sein kannst.

 

Silvia Jenni

NaturHaarKraft


Der richtige Zeitpunkt, die Haare zu schneiden

 

„Fairness ist die Kunst , sich in den Haaren zu liegen , ohne die Haare zu zerstören.“  Gerhard Bronner

                                                                                                                             

Ganz einfach wenn meine Haare mich nerven. Die Frisur sitzt nicht mehr. Die Haare machen was sie wollen, auf keinen Fall was ich will. Meistens passiert das von einem Tag auf den anderen. Also Telefon in die Hand und einen Termin beim Coiffeur vereinbaren.

 

Wir haben etwa 80 0000 bis 120 000 Haare auf unserm Kopf. Jeden Tag verlieren wir ungefähr 100 Haare. Ein Haarzyklus ist 6 bis 8 Jahre. Es wächst und fällt ganz natürlich wieder aus. Dies bemerken wir kaum. 

Unsere Haare verändern sich immer wieder. Sie werden beeinflusst von Pubertät, Schwangerschaft, Geburt, Wechseljahre, Stress, Krankheit, Ernährung und unserm ganzen Umfeld. Sie reagieren auf jede kleinste Veränderung. Denn unsere Haare spiegeln unser Innerstes. 

Ganz wenige Menschen berühren unsere Haare. Die Eltern, unsere Kinder und unser Partner. Ein Haar zu berühren ist ein sehr intimer Moment.

Meine Tochter hat mit 3 Jahren schöne blonde Locken, Jeder der sie sah greift ihr in die Haare. Sie wünschte sich einen Hut der sie sich freiwillig anzog. Das Problem war gelöst. Einfach kurz fragen: darf ich dein Haar berühren.

 

Durch dieses Bewusstsein ist jeder Haarschnitt ein intimer Tanz. 

Mit meiner Holzbürste, die verschiedene Längen von Wildschweinborsten hat, bürste ich das Haar. Mit den langen Borsten wird die Kopfhaut massiert. Gleichzeitig der Talg von den Talgdrüsen aufgenommen und im Haar verteilt. Somit massiert, reinigt und pflegt die Bürste die Kopfhaut und die Haare. Das ist die natürliche und einzige Pflege die unser Haar benötigt. Also die hundert Bürstenstriche jeden Tag sind immer noch das wichtigste. Für diesen Prozess braucht es etwa 3 bis 6 Monate bis unser Haar wieder im natürlichen Gleichgewicht ist. Doch auch ich liebe es ab und zu die Haare zu waschen, weil es Spass macht Wasser über den Kopf zu laufen. Ich benutze natürliche Shampoos mit wenigen Zutaten. Denn unsere Haut ist porös. Alles was ich auf die Haut gebe fliesst in meinen Körper.

 

Jeder Mensch hat Haare. Bei Babys ist man gespannt was für Haare wachsen. Irgendwann werden sie grau, das heisst weiss. Denn das Haar bildet kein Melanin mehr und bleibt weiss. Da ich noch farbige Haare auf dem Kopf habe, scheint das Haar in unterschiedlichen Grautönen. Das ist unglaublich genial. Wir tragen auf unserm Kopf alle Grautöne zwischen weiss und schwarz.

 

Mit einem Haarschnitt zeigst du deine innere Schönheit im Aussen.

 

Die Haare zu schneiden bedeutet ein Schnitt. Es löst einen Prozess aus, begleitet einen Prozess oder beendet ihn. Mit meiner Wahrnehmung und im Austausch des Kunden finden wir die perfekte Frisur und Länge. Denn die Haare unterstützen und begleiten dich. Sie geben dir Kraft, Schutz und Vertrauen. Egal wieviele Haare ich abschneide es ist immer eine Veränderung, die man fühlt. Auch bei langen Haaren fühlt man die Veränderung. 

Durch mein Arbeiten mit Haaren habe ich beobachtet wie jeder Mensch eine Wohfühllänge hat. Genau wie das Wohlfühlgewicht. Natürlich verändert sich das im Laufe des Lebens.

Ein Kunde erzählt mir wie gerne er längere Haare hätte, doch es funktioniert nicht. In dem Moment ist klar, das ist die Wohlfühllänge. Jeder Mensch hat genau das Haar das er braucht und perfekt zu ihm passt. Wenn man in diese Akzeptanz kommt, wird genial und man fängt an sich zu lieben.

Ich brauchte etwa 20 Jahre, bis ich mein Haar akzeptieren konnte. Heute liebe ich es wie es ist mit all den verschiedenen Farben und Locken. Weil frisieren kann ich es immer noch nicht, es macht was es will. Einfach wild und frei.

 

Ich habe auch die Möglichkeit nach den Mondphasen die Haare zu schneiden.

Bei zunehmendem Mond wachsen die Haare schneller. Bei abnehmendem Mond langsamer. Bei Vollmond ist die volle Kraft im Haar. Ideal zum Spitzenschneiden. Auch bei Neumond sind die Wurzeln kräftig und bereit für eine Veränderung.

Der Mond wechselt in die verschieden Tierkreiszeichen. Generell sind Luft-Erd- und Feuerzeichen besonders geeignet zum Haare schneiden. 

Feuerzeichen. Widder, Löwe und Schütze.

Erde: Stier, Jungfrau und Steinbock.

Luft: Zwillinge, Waage und Wassermann.

In einem Mondkalender findet man die idealen Daten. 

Einfach ausprobieren und beobachten wie es sich anfühlt.

 

 

 

„Nur ein Haar trennt die Wahrheit von der Lüge.“ Omar Khayyam

 

Naturcoiffeuse Silvia Jenni


Haarliebe

 

"Haarliebe" ist im Moment in aller Munde, doch was bedeutet das eigentlich? Kurz gesagt: „Ich liebe mein Haar, ich liebe mich.“ Für mich ist Haarliebe sehr wichtig, denn jeder von uns weiß, wie zentral Selbstliebe für unser Wohlbefinden ist. Nur durch Selbstliebe können wir auch andere wirklich lieben. Ein guter Anfang ist es, das eigene Haar zu schätzen und zu lieben – schließlich ist es täglich sichtbar.

 

Oft beginnt dieser Prozess morgens, wenn wir in den Spiegel schauen. Wie unsere Haare liegen, beeinflusst dabei unsere Reaktion: sind wir zufrieden oder vielleicht genervt? Genau hier können wir innehalten, uns selbst betrachten und bewusst entscheiden, mit unseren Haaren in Dialog zu treten: „Wie geht es euch heute?“ Die Antwort mag dich überraschen! Vielleicht hast du schlecht geschlafen, wirr geträumt oder hattest eine wunderschöne Nacht – all das spiegelt sich in deinen Haaren wider. Wenn du das erkennst und diesen Moment annimmst, wirst du von Selbstliebe durchflutet. Denn wie heißt es so schön?

Unperfekt ist perfekt.

 

Vielleicht denkst du jetzt: „Was soll dieser esoterische Quatsch?“ Aber was bedeutet „Esoterik“ wirklich? Der Begriff kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „innerlich, dem inneren Bereich zugehörig“. Ursprünglich verstand man darunter ein Wissen, das nur mit philosophischer Vorbildung zu verstehen war. Der Gegenbegriff „Exoterik“ beschrieb dagegen Lehren und Schriften, die für die breite Öffentlichkeit zugänglich und ohne Vorwissen verständlich waren. Schon bei Pythagoras wurde Esoterik als verborgenes Wissen verstanden, das nur bestimmten Schülern zugänglich war. Heute gilt Esoterik als Sammelbegriff für Weltanschauungen, die die spirituelle Entwicklung betonen, ohne an eine bestimmte Religion gebunden zu sein. Für mich persönlich ist der Begriff stimmig, da ich auf meinem eigenen spirituellen Erkenntnisweg bin – aber letztlich kann jeder für sich entscheiden, was für ihn passt.

 

Wenn ich mit meiner Bürste die Haare meiner Kunden berühre, nehme ich oft ihre Stimmung wahr, manchmal sogar Wesenszüge. Das ist für mich ganz normal, und ich glaube, vielen von uns geht es unbewusst genauso. Ob im Café oder anderswo – wir bemerken die Stimmung anderer Menschen, ob jemand gestresst oder entspannt ist, lacht oder nachdenklich ist. Und da die Haare sichtbar sind und oft viel Aufwand in ihre Pflege fließt, sagen sie viel über die Persönlichkeit und das Selbstbild aus. Obwohl ich Friseurin bin, bin ich selbst eher pragmatisch: Ich schüttle morgens nur den Kopf und fertig ist meine Frisur. Meine Locken haben ohnehin ihre eigene Meinung, und am Ende des Tages sehen sie meist leicht zerzaust aus. Ich weiß jedoch auch, dass Haare eine Art „Schutzfunktion“ haben, fast wie Antennen, die mich vor Hindernissen warnen. Bei Menschen ohne Haare sieht man oft kleine Beulen – ihre Kopfhaut fehlt der Schutz und die Sensibilisierung durch das Haar.

 

In der feuchten Herbstluft beginnen meine Haare sofort zu kringeln und widersprechen jeder Frisur. Also habe ich entschieden, dass meine Haare der „Chef“ sind, und ich liebe sie genauso, wie sie sind. Auch beim Schwitzen absorbiert das Haar den Schweiß von der Kopfhaut und sorgt so für Kühlung, und bei Sonne schützt es vor schmerzhaften Sonnenbränden. Haare sind einfach da und verrichten ihre Arbeit – ein Teil des genialen menschlichen Körpers.

 

Nutze die Verbindung zu deinem Haar. Wenn du deine Kopfhaut massierst, kommst du im Moment an und zur Ruhe. Dieser Moment schenkt dir Kraft und erinnert dich an deine Einzigartigkeit. Es macht auch einen Unterschied, ob du deine Haare offen oder gebunden trägst. Probiere verschiedene Stile aus – auch mit kürzeren Haaren kannst du neue Seiten entdecken, indem du sie anders kämmst oder mit einem Tuch akzentuierst. Diese „Spielereien“ sind eine schöne Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen.

 

Am Ende zählt nur: Wer bin ich, und wer möchte ich sein?

 

 

Haarliebe

NaturaarKraft

Silvia Jenni


NaturHaarKraft

 

Achtsamkeit und Vertrauen

Hast du dir schon einmal überlegt, wie deine Haare dich im Leben begleiten und unterstützen? Jedes momentane Gefühl zeigt sich in deinem Haar; sie sind der Spiegel deiner Seele. Ich möchte dich einen Moment lang auf eine Haarreise in meinem Salon mitnehmen. Dabei kannst du erleben, wie sich ein bewusster, energetischer Haarschnitt anfühlt und wie er mit dir zusammenwirkt.

 

Die Bedeutung der Verbindung

Verbindung bedeutet für mich, mit meinem Herzen verbunden zu sein. Die Liebe zum Haar und die Liebe zum Menschen. Die Freude, deine innere Schönheit zum Strahlen zu bringen und mir bewusst Zeit für das Haarschneiden zu nehmen. Denn in solcher Verbundenheit entstehen magische Momente im ganz normalen Alltag.

 

Achtsamkeit und Vertrauen

Auch wenn es letztendlich nur um einen Haarschnitt geht, wird durch Achtsamkeit und gegenseitiges Vertrauen ein tiefgreifendes Erlebnis daraus. Es ist eine Haarreise, die dich nicht nur in diesem Moment begleitet, sondern dich auch nachhaltig stärkt und in deine Kraft bringt.

 

Der Haartanz beginnt

Der Haartanz beginnt mit der sanften Berührung meiner wunderbaren Holzhaarbürste, ausgestattet mit Wildschweinborsten, die achtsam über deine Kopfhaut und durch dein Haar gleitet. Diese erste Begegnung zwischen mir und deinem Haar ist von Sensibilität geprägt. Während ich bürste, nehme ich deine momentane Gemütsverfassung wahr.

 

Sind deine Energien im Fluss oder spürst du eine gewisse Anspannung? Dein Haar offenbart viel über dich, es ist ein Spiegel deiner inneren Verfassung. Auf diese Weise kann ich erkennen, welche Art von Zuwendung du in diesem Moment benötigst – sei es eine entspannende Massage, ein einfühlsames Gespräch oder einfach eine ruhige Atmosphäre. Zugleich erfasse ich auch subtile Charakterzüge, die bei deinem Haarschnitt berücksichtigt werden sollten.

 

Deine Wünsche und meine Wahrnehmung

Erst jetzt teilst du mir deine Wünsche bezüglich deiner Haare mit. Aufmerksam höre ich zu, während du deine Vorstellungen äußerst. Im Anschluss daran werde ich dir Einblicke geben, was deine Haare sich gemäß meiner intuitiven Wahrnehmung wünschen und wie sie dich in deiner Kraft begleiten möchten.

 

Oft entsteht dabei in meinem Geist ein Bild von deiner Frisur. Gemeinsam betrachten wir dieses Bild, doch mir ist es wichtig zu betonen, dass deine Wahl und deine Entscheidung klar im Mittelpunkt stehen. Ich gebe dir lediglich meine Empfehlungen, basierend auf meiner intuitiven Wahrnehmung. Mein Ziel ist es ganz klar, deine innere Schönheit nach außen strahlen zu lassen.

 

Die Vorbereitung

Anschließend wasche ich deine Kopfhaut und deine Haare, dabei lasse ich mich führen und massiere sanft und behutsam deine Kopfhaut. Du darfst die Augen schließen, deine Gedanken schweifen lassen, dich entspannen und den Moment genießen.

 

Eine intime Atmosphäre

Nach Möglichkeit, meiner Intuition folgend, lasse ich den Rollladen vor dem Spiegel herunter. Dadurch wird eine Atmosphäre geschaffen, in der du dich vollständig auf dich selbst konzentrieren und in deine Gefühle eintauchen kannst. Es ist ein Moment der Intimität und des inneren Dialogs, indem du ganz bei dir selbst sein kannst, ohne äußere Ablenkungen. Ein Moment des Vertrauens und der gegenseitigen Hingabe.

 

Der Haarschnitt

Nun ist der Moment gekommen, in dem ich meinen Kamm und meine Schere in die Hand nehme und ganz achtsam deine Haare schneide. Manchmal führen wir dabei ein Gespräch, doch meistens findet der Haarschnitt in Stille statt und wird von leiser Musik begleitet.

 

Nach dem Haarschnitt

Nach dem Haarschnitt stelle ich dir als erstes die Frage: "Wie fühlst du dich?" Ich möchte gerne von deinen Gefühlen und deiner Erfahrung während des Haarschnitts erfahren.

 

Im Anschluss daran teile ich mit dir, wie ich unseren Haartanz erlebt habe. Ich beschreibe die Gefühle, Bilder oder Botschaften, die ich während des Prozesses empfangen habe. Diese Momente sind oft sehr berührend und haben eine heilende Wirkung. Um das Erlebnis abzurunden, verwende ich einen Föhn und gebe dir eine sanfte Kopfmassage. Ganz natürlich dürfen deine Haare fallen, denn der Haarschnitt entscheidet darüber, wie die Haare fallen. Somit kommt deine innere Schönheit von innen und zeigt sich nach außen.

 

Das Ergebnis betrachten

Erst jetzt ziehe ich den Rollladen wieder hoch, und du kannst dein Spiegelbild betrachten.

 

Die Freude am Haare schneiden

Es erfüllt mich mit tiefer Freude, Haare zu schneiden und diesen Prozess aktiv mitzugestalten. Diese Möglichkeit, Teil eines solch intimen Moments zu sein, empfinde ich als ein Geschenk, für das ich zutiefst dankbar bin.

 

Ein Haarschnitt wird auf diese Weise zu einem besonderen Ereignis im Alltag. Mein energetischer Haarschnitt dauert in der Regel etwa eine Stunde, ganz natürlich und ohne Eile. Es ist ein Moment, in dem du dich bewusst in den Mittelpunkt stellen kannst, um dich selbst wahrzunehmen und zu fühlen: Wo stehe ich gerade im Fluss meines eigenen Lebens? Denn die Haare sind nicht nur äußere Merkmale, sondern spiegeln auch den gegenwärtigen Zustand deiner Seele im Hier und Jetzt wider.

 

Handwerk und Leidenschaft

Als ein Mensch, der schlichte Formen liebt und die Natürlichkeit schätzt, gestalte ich diese Haarreise auf eine ganz einfache und authentische Weise.

Für mich persönlich ist es von großer Bedeutung, das Handwerk des Coiffeurs erlernt zu haben. Mit Stolz kann ich mein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis als Coiffeuse vorweisen. Diese Ausbildung hat mir nicht nur ein fundiertes Wissen über die Geschichte des Haares vermittelt, sondern auch verschiedene Haarschneidetechniken nahegebracht.

 

Kreativität und Individualität

Durch dieses fundierte Fachwissen habe ich die Möglichkeit, kreativ und individuell zu sein und jedem meiner Kunden einen ganz persönlichen Haarschnitt zu bieten. Für mich ist jeder Haarschnitt einzigartig, ein wahres Unikat, das die Persönlichkeit und den Stil des Einzelnen widerspiegelt.

Manchmal kommen Kund*innen mit klaren Vorstellungen zu mir, wie ein bewusster, energetischer Haarschnitt sein sollte. Doch Erwartungen an uns selbst oder an andere sind oft zum Scheitern verurteilt. Wenn ich nicht offen dafür bin, was während der Haarbehandlung geschehen darf, endet dies oft in Enttäuschung und Traurigkeit.

 

Die Freude des Neuen

Ich denke, es ist wichtig und schön, sich auf dieses Haarerlebnis einzulassen, wie ein neugieriges Kind. Denn dadurch wird es zu einer Haarreise voller Freude und Magie.

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass du dich auf diese Haarreise freust und dass wir zusammen einen wunderschönen Haartanz erleben können. Auf diese Weise habe ich die Möglichkeit, dein wunderschönes Haar in Einklang mit dir zu bringen. Wenn du beginnst, dein Haar zu lieben, liebst du auch dich selbst.

 

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Antoine de Saint-Exupéry

 

NaturHaarKraft

Silvia Jenni


Das wilde Wachstum unserer Haare

 

Wusstest du, dass auf unserem Kopf zwischen 80.000 und 120.000 Haare sprießen? Jedes einzelne davon hat seinen eigenen Wachstumszyklus. Hätten sie das nicht, würden wir alle sieben Jahre plötzlich glatzköpfig rumlaufen – wie praktische kleine Molts!

 

Die haarigen Phasen des Lebens

 

Wachstumsphase (Anagenphase)

 


In dieser Phase wächst das Haar, und zwar wie Unkraut. Das kann ganze sechs bis sieben Jahre dauern! Ungefähr 90 % deiner Haare sind gerade damit beschäftigt, in dieser Phase auf deinem Kopf zu sprießen. Da ist also immer Party angesagt.

 

Übergangsphase (Katagenphase)

 


Hier wird's gemütlich. Das Haar hört auf zu wachsen, nimmt sich ein paar Wochen Urlaub und lässt die Haarfollikel etwas schrumpfen. Zwei bis vier Wochen dauert die Verschnaufpause, bevor es zum nächsten Abschnitt geht.

 

Ruhephase (Telogenphase)

 

Jetzt wird’s ernst: Das Haar löst sich von der Wurzel, die Blutzufuhr wird gekappt und das Haar macht sich langsam auf den Weg nach draußen. Bis zu sechs Monate dauert dieser Prozess. Es ist quasi der entspannte "Chill auf dem Kopf"-Moment, bevor das Haar sich verabschiedet.

 

Exogenphase


 

Tja, irgendwann ist der Tag des Abschieds da. Das Haar fällt aus, und die Haarwurzel denkt sich: „Na gut, jetzt erstmal Füße hochlegen und regenerieren, bevor ich ein neues Haar produziere.“ Und so geht der Zyklus immer weiter, bis uns irgendwann die Haare ausgehen… oder auch nicht!

 

Haarige Fakten, die du wissen solltest

 

Pro Monat legt dein Haar etwa 1 bis 2 cm zu. Überleg dir mal, wie lang das wäre, wenn du nie zum Friseur gehen würdest!

 

Jeden Tag verabschieden sich etwa 100 Haare von deinem Kopf. Fängst du plötzlich an, Haarbüschel zu verlieren, könnte das ein Zeichen sein, dass was im Argen liegt. Stress, Unterernährung oder eine Erkältung können dahinterstecken.

 

Das Haar ist also wie ein kleiner Reporter: Es meldet, wie es uns geht. Ein stumpfes, lebloses Haar deutet auf müde und schlappe Tage hin. Doch fühlst du dich energiegeladen und glücklich, strahlt auch dein Haar und macht einen auf Sonnenschein!

 

Stress – der schlimmste Haarschurke

 

Stress ist der Superschurke für dein Haar! Sobald er um die Ecke schleicht, lässt er dein Haar glanzlos, schlaff und traurig aussehen. Er kappt die Blutzufuhr und hindert es daran, sich von seiner schönsten Seite zu zeigen. Wenn du jedoch die Antistress-Superkraft entwickelst, kommt auch dein Haar wieder in seine volle Pracht zurück – versprochen!

 

Außerdem machen dir Wetter, Hitze, Kälte und Wasser das Leben schwer. Aber hey, das Haar liebt die Herausforderung und steht immer wieder auf.

 

Schlusswort: Haarliebe ist Selbstliebe

 

Dein Haar ist wie ein kleiner Spiegel deines Wohlbefindens. Behandle es liebevoll, und es wird dir den besten Look bescheren. Also, wenn du dein Haar liebst, liebst du dich selbst – und das ist schließlich das Beste, was du tun kannst.

 

Silvia Jenni

NatuHaarKraft


Von Flaum zu Mähne: Die haarige Reise durchs Leben!

 

Schon im Mutterleib beginnt die haarige Reise: Ab der 14. Schwangerschaftswoche sprießen die ersten feinen Härchen – das sogenannte Lanugohaar. Es schützt den Fötus und bereitet ihn auf das Leben außerhalb des Mutterleibs vor. Später wird es durch das Vellushaar ersetzt, das Babys mit niedlichen Löckchen versorgt. Doch die wirkliche Verwandlung kommt erst in der Pubertät, wenn das Terminalhaar wächst und für den endgültigen Look sorgt – der uns oft ein Leben lang begleitet, bis die ersten grauen Strähnen erscheinen.

 

 

Schon in der 14. Schwangerschaftswoche sind unsere Haarfollikel vollständig entwickelt, und das erste Haar beginnt zu sprießen. Dieses erste Haar wird als Lanugo- oder Flaumhaar bezeichnet. Es wächst über den gesamten Körper des Fötus und erfüllt wichtige Funktionen. Da jeder Haarfollikel mit einer Talgdrüse verbunden ist, wird Talg produziert, der die sogenannte Käseschmiere bildet. Das Lanugohaar hilft, dass sich diese Schmiere am Fötus festsetzt. Sie schützt ihn vor dem Aufweichen durch das Fruchtwasser und wirkt gleichzeitig als Puffer gegen Vibrationen, Schall und Druck.

 

Gegen Ende der Schwangerschaft verliert das Baby das Lanugohaar sowie die Käseschmiere. Manchmal bleiben jedoch kleine Reste dieses Haares an den Schultern, der Stirn oder auf dem Kopf des Neugeborenen sichtbar. Das Lanugohaar ist übrigens auch ein Anzeichen für die Reife des Babys. In den meisten Fällen fällt es innerhalb der ersten sechs Lebensmonate vollständig aus.

 

Ab etwa dem sechsten Lebensmonat wird das Lanugohaar durch Vellushaar, auch Wollhaar genannt, ersetzt. Dieses ist meist heller, feiner und leicht gelockt – die bekannten Babylöckchen. Die Hauptaufgabe des Vellushaars besteht darin, die Thermoregulation zu unterstützen. Es hilft bei der Schweißverdunstung und trägt zur Regulierung der Körpertemperatur bei. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Bis zur Pubertät verändert sich das Vellushaar allmählich und wird schließlich vom Terminalhaar abgelöst.

 

Das Terminalhaar, auch Haupthaar genannt, entwickelt sich in der Pubertät – und das auf spannende Weise: Bei Frauen wird etwa 45 % des Vellushaars durch Terminalhaar ersetzt, bei Männern sind es sogar rund 90 %. In dieser turbulenten Phase der körperlichen und geistigen Veränderungen erhält das Haar seine endgültige Farbe sowie seine Struktur – ob glatt oder gelockt, fein oder dick. Während der Pubertät, in der man sich ohnehin neu entdeckt und das Gehirn auf Hochtouren läuft, durchläuft auch das Haar einen Neustart. Es ist ein sichtbares Zeichen der Veränderung, das uns ein Leben lang begleitet.

 

Irgendwann kommt der Moment, in dem das Haar seine Farbe verliert und grau oder weiß wird, da der Körper kein Melanin mehr produziert. Doch genau diese Veränderungen machen den Menschen so faszinierend. Wir dürfen dieses Wunderwerk feiern!

 

Natürlich kann sich das Haar im Laufe des Lebens immer wieder leicht verändern – je nach Lebenssituation und Einflussfaktoren.

 

Silvia Jenni

NaturHaarKraft


Mein Haar – Eine Reise zu mir selbst

 

Ich liebe mein Haar. Doch diese Liebe war ein langer Prozess, eine Reise, die bis heute nicht endet. Als Teenager trug ich es kurz, fast burschikos. Erst als ich meine Ausbildung zur Herrencoiffeuse begann, ließ ich es wachsen. Und dann geschah etwas Magisches: Meine Locken kamen zum Vorschein. In der Arbeit band ich sie zurück, noch ahnte ich kaum, wie sehr mein Haar mit meiner Persönlichkeit verwoben war. Aber sobald die Arbeit endete, befreite ich es – trug es offen, wild und frei, so wie ich es noch heute tue. Ich liebe es, wenn es mein Gesicht umschmeichelt, wie eine sanfte Umarmung.

 

Schnell merkte ich, wie leicht sich mein Haar frisieren ließ – doch wirklich bändigen konnte ich es nie. Eine Strähne fand immer ihren Weg, um sich aus der Frisur zu stehlen. Gepflegt, aber ungezähmt, wild und chaotisch. Temperamentvoll, genau wie ich selbst. Es passte perfekt zu mir, und in meiner Jugend genoss ich dieses ungestüme Zusammenspiel.

 

Nach meiner Ausbildung hängte ich eine Zusatzlehre als Damencoiffeuse in einem Haute-Coiffeur-Geschäft an. Ein krasser Gegensatz zu meinem vorherigen Arbeitsplatz – einem beschaulichen Herrensalon auf dem Land. Dort war es spannend, bodenständig und vertraut. Doch plötzlich fand ich mich in einer völlig neuen Welt wieder: Hier zählten nur Mode, Trends und Perfektion. Jeder Schnitt, jede Dauerwelle, jede Farbe musste makellos sein. Alles sah fantastisch aus, beinahe wie in einem Traum – und doch fühlte es sich surreal an. Aber jeder hat seinen Platz, dachte ich mir. Auch das hat seine Berechtigung.

 

Diese Erfahrungen bereicherten mich dennoch. Ich wechselte alle zwei Monate meine Haarfarbe, entdeckte mich immer wieder neu. Wer wollte ich sein? Wer war ich? Diese Fragen führten mich Schritt für Schritt zu mir selbst.

 

Nach dem Abschluss arbeitete ich in verschiedenen Salons, aber das Färben und Dauerwellenlegen erfüllte mich nicht. Für mich stand der Haarschnitt im Zentrum – in ihm lag die wahre Kunst, und dort fand mein Herz sein Zuhause. Es war die Einfachheit, die Natürlichkeit, die mich begeisterte.

 

Dennoch fehlte mir lange der Mut, meinen eigenen Salon zu eröffnen, um mich ganz dem zu widmen, was mich wirklich erfüllte: das reine Schneiden. Doch das Leben verändert sich, und so tat ich es auch. Ein Kantonswechsel, ein neuer Job, die Familienplanung. Kinder kamen, wuchsen heran und bald schon stand ich vor der Frage: Was nun? Zurück in die Arbeitswelt – aber niemand wartete auf mich. Also musste ich selbst eine Lösung finden.

 

Nach langem Überreden meines Mannes und mit der Unterstützung von Freunden wagte ich den Schritt. Ich eröffnete meinen eigenen Salon: „Der Mann“. Ein Herrensalon, in dem ich ausschließlich natürliche Produkte verwendete – ohne Farbe, ohne Dauerwellen. Doch bald fragten auch Frauen nach einem Haarschnitt, und so entstand „Die Frau“. In dieser Zeit begann ich auch eine Ausbildung im Trancehealing, die ich bei Hampi van de Velde von Spirit Balance absolvierte.

So wurde aus „Der Mann, Die Frau“ die „Naturcoiffeuse“. Ich schneide nun bewusst, achtsam, von Herz zu Herz. Jeder Haarschnitt ist eine intime Reise, ein Tanz, der uns zurück zu uns selbst führt. Denn wie das Leben, verändert sich auch unser Haar stetig. Diese Reise endet nie.

 

Silvia Jenni

NaturHaarKraft